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Chor auf der Bühne vor einem dunklen Hintergrund, rechts begleitet eine Frau auf dem Klavier

Endlich ein Tor

Der Fußball bereichert auch das Sommerkonzert am EGM

„Schuss. Nachschuss. Tor, Tor, Tor!“ Dass in diesen Worten auch musikalische Magie steckt, zeigten die Elftklässler des Egbert-Gymnasiums beim Sommerkonzert „Divertimento musicale“. Sie zauberten ein Fußballballett mit Gesang auf die Bühne des Theatersaals und streichelten gekonnt das runde Leder. Abgesehen von dieser Symbiose aus Sport, Kunst und Musik präsentierten die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen gemeinsam mit Orchestern, Chören und der Schulband ein facettenreiches Programm, das klassische Klänge ebenso umfasste wie Pop- und Filmmusik.

Den Auftakt gestaltete das Schulorchester unter der Leitung von Rupert Neugebauer. Mit den bekannten Titeln Radioactive von Imagine Dragons, Chariots of Fire von Vangelis und Eye of the Tiger von Frank Sullivan und Jim Peterik setzte das Ensemble gleich zu Beginn kraftvolle musikalische Akzente und begeisterte das Publikum. Anschließend zeigten die jüngsten Mitwirkenden ihr Können: Der Chor der Klasse 5a unter der Leitung von Judith Goetze sorgte mit Der Schnupfen und dem schwungvollen Schultertanz für heitere Stimmung. Der Chor der Klasse 5b, dirigiert von Mechthild Binzenhöfer, überzeugte mit den Liedern Lust auf Musik und Die Wochen davor.

Internationale Popmusik stand im Mittelpunkt des Auftritts des Chors der 6. bis 8. Klassen, den Br. Julian Glienke OSB leitete. Mit Joe Dassins Klassiker Aux Champs-Élysées und Olivia Rodrigos Déjà Vu schlugen die Sängerinnen und Sänger einen gelungenen Bogen zwischen zeitlosen Melodien und modernen Hits.

Der Gemischte Chor unter der Leitung von Mechthild Binzenhöfer begeisterte anschließend mit den gefühlvollen Werken Dreaming von Lorenz Maierhofer und Yesterday von Lennon und McCartney. Einen der Höhepunkte des Abends bildete die gemeinsame Aufführung von Christopher Tins „Baba Yetu“. Die Chöre des Egbert-Gymnasiums musizierten gemeinsam mit dem Felizitaschor und wurden dabei von Solist Br. Pakomio Siwale, Schlagzeuger Goodluck Bazoro sowie Pianistin Marita Schwab unterstützt. Unter der Leitung von Br. Julian Glienke OSB entstand ein eindrucksvoller Klang, der mit lang anhaltendem Applaus belohnt wurde.

Den Schlusspunkt setzte die Schulband unter der Leitung von Benedikt Prang. Mit den Rock- und Popklassikern Creep, Stronger than Me und dem mitreißenden Don’t Stop Believin’ sorgte sie für einen energiegeladenen Abschluss, bei dem das Publikum begeistert mitging. Für einen reibungslosen Ablauf sorgte die Licht- und Tongruppe, während die Gesamtleitung des Konzerts in den Händen von Rupert Neugebauer lag.

Text und Foto: Dr. Reinhard Klos