Freude am Egbert-Gymnasium:

Abiturientin Jannika Lechner gewinnt Preis der Sokratischen Gesellschaft der Universität Würzburg im Fach Griechisch

W-Seminar-Arbeiten, die mit (der Höchstnote von) 15 Punkten bewertet werden, sind nicht allzu häufig, und manche davon sind echte Schmuckstücke, die in ihrem Gehalt weit über das hinaus gehen, was von einem Abiturienten erwartet werden darf. Jannika Lechner vom EGM gelang mit ihrer Arbeit „Frieden im Krieg – Eine Interpretation des 24. Gesangs der Ilias“ eine wirklich beeindruckende Leistung, für die sie jetzt von der Sokratischen Gesellschaft (Universität Würzburg) hohe Anerkennung erfuhr: Hinter Cosima Dreher (Melanchthon-Gymnasium Nürnberg) gewann Jannika den 2. Rang beim Wettbewerb „Sokratischer-Querdenker-Preis“, der jährlich für die besten W-Seminar-Arbeiten im Fach Griechisch vergeben wird

In ihrer Arbeit befasst sich Jannika mit der Schlussszene der homerischen Ilias: Der König von Troja, Priamos, kommt zu Achill, dem mächtigsten Kämpfer der Griechen, um die Leiche Hektors, seines Sohnes, auszulösen. Mitten im Krieg gelingt es den beiden Männern, für einen Abend Feindschaft und Hass zu überwinden und im anderen nicht mehr den Gegner, sondern den Mitmenschen zu sehen, der durch das Grauen des Krieges ebenso getroffen ist wie man selbst.— Marion Schneider war vom Philologischen Seminar der Universität Würzburg zur Abiturverleihung am Egbert-Gymnasium gekommen. In ihrer Laudatio für Jannika lobte sie das hohe Niveau der altsprachlichen Analyse ebenso wie den exzellenten Inhalt der Arbeit: „Jannika Lechner stellt ein erstaunliches Sprachgefühl für das Altgriechische (..) unter Beweis“. … Ganz besonders beeindruckend ist Jannika Lechners Blick auf die epochenübergreifende, reale Bedeutung von Krieg als anthropologischer Grundkonstante.“ Wir gratulieren Jannika für diesen außergewöhnlichen Erfolg ebenso wie für ihr hervorragendes Abitur, mit dem sie zu den besten Abiturienten ihres Jahrgangs gehört.

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