Fachschaft Mathematik
Selbstverständnis des Fachs Mathematik
Die Mathematik hat sich über Jahrtausende als gemeinsame kulturelle Leistung der Menschen entwickelt. Sie erfasst Aspekte der Wirklichkeit und entwickelt Begriffe, Theorien, Strukturen und Modelle.
Unter Bewahrung ihrer Eigenständigkeit bietet sie Ideen und Methoden zur Lösung von Problemen aus unterschiedlichsten Disziplinen an und liefert als dynamische Wissenschaft wesentliche Beiträge zur Beschreibung und Gestaltung unserer Welt.
Mathematik ist traditionell ein wesentlicher Teil der Sprache der Naturwissenschaften und der Technik. Aber auch in Wirtschaft und Politik sowie in den Sozialwissenschaften bilden mit mathematischen Methoden gewonnene Aussagen häufig die Grundlage für Entscheidungen von weitreichender Bedeutung.
Die wesentliche Aufgabe des Mathematikunterrichts am Gymnasium ist es daher, den Schülern neben konkreten mathematischen Kenntnissen und Arbeitsweisen auch allgemeinere Einsichten in Denk- und Entscheidungsfindungsprozesse zu vermitteln, die für eine aktive und verantwortungsbewusste Mitgestaltung in der Gesellschaft von großer Bedeutung sind.
(Auszug aus dem Lehrplan - Fachprofil Mathematik)
Die Lehrkräfte
Josef Gall
Barbara Gramlich
Markus Hartl
Karin Hausknecht
Dieter Hörning (Fachbetreuer)
Wolfhard Klement
Eva März
Barbara Secknus
Elmar Schrauth
Wolfgang Schuhladen
Br. Jeremia Dr. Schwachhöfer
Burkard Utz
Rudolf Vay
Bayerischer Mathematik-Test
Seit 1998 werden in Bayern zentrale Mathematiktests an Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien durchgeführt. Diese Tests sind im Gesamtzusammenhang der Maßnahmen zur Bildungsoffensive Mathematik zu sehen.
Die Tests prüfen Grundwissen und Problemlösefähigkeit auf der Grundlage der Lehrplaninhalte der vorangegangenen Jahrgangsstufen und stellen damit wichtige Orientierungshilfen für die Schüler und ihre Eltern, für den betroffenen Lehrer in der einzelnen Klasse und gegebenenfalls auch für die ganze Fachschaft dar.
Wie bereits in einem KMS vom 18.2.2003 Nr. VI.4–5S 5402.6–6.17496 angekündigt, wurden zum Schuljahr 2004/2005 im Bereich der Jahrgangsstufentests an allen Schularten Umstrukturierungen und Erweiterungen durchgeführt. Für die Mathematik am Gymnasium bedeutet dies konkret:
Seit 2004 finden zwei Jahrgangsstufentests statt und zwar in den Jahrgangsstufen 8 und 10.
Der Test in Jahrgangsstufe 8 soll insbesondere einen Querschnitt durch die Schularten ermöglichen, denn Haupt- und Realschule haben in dieser Jahrgangsstufe dann ebenfalls einen Mathematiktest und es soll mittelfristig einen gewissen Anteil schulartübergreifend gestellter Aufgaben geben. Der zusätzliche Test in Jahrgangsstufe 10 ermöglicht einen Vergleich im Sinne eines Längsschnitts.
Informationen und Beispiele vergangener Jahre sind auf der ISB-Seite veröffentlicht. [->ISB-Jahrgangsstufentest]
Wettbewerbe
Verschiedene Wettbewerbe bieten interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich über den Schulunterricht hinaus mit mathematischen Fragestellungen zu beschäftigen. An anspruchsvollen Aufgaben, die nicht direkt auf den Schulstoff bezogen sind. können Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten erproben und weiterentwickeln.
Ein vielfältiges Angebot an Wettbewerben steht zur Verfügung:
MOKI - Die Mathematik-Olypiade im Landkreis Kitzingen
MOKI ist ein Hausaufgabenwettbewerb in zwei Runden. Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5, 6, 7 und 8. Auch wer an der ersten Runde nicht teilgenommen hat, kann an der zweiten Runde mitmachen! Es gibt für jede Jahrgangsstufe eigene Aufgaben. Die Teilnahme von Zweierteams ist erlaubt! (Weitere Informationen sind unter www.fuemo.de zu finden!)
Der Landeswettbewerb Mathematik
Der Landeswettbewerb richtet sich an Schüler bis einschließlich Klassenstufe 10. Weitere Informationen auf der Homepage des Landeswettbewerbs.
Der Känguru-Wettbewerb
In ganz Europa werden am Känguru-tag Schülerinnen und Schüler der 3. -13. Klasse versuchen, bei 30 (bze. 21) mathematischen Aufgaben aud fünf vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten die eine - einzig richtige - herauszufinden. Beginnend mit exakt 187 Teilnehmern im Jahr 1995 haben sich in Deutschland von Jahr zu Jahr mehr Schülerinnen und Schüler am Känguru der Mathematik beteiligt. Im Jahre 2005 waren es 350 000, die versuchten, in den zur Verfügung stehenden 75 Minuten so viele Kreuze wie möglich am richtigen Ort zu platzieren.
Arbeitstipps
Hier findest du einige hilfreiche Arbeitstipps, die dir den Umgang mit der Mathematik erleichtern:
Vorbereitung auf den Unterricht
Vorbereiten einer Schulaufgabe
Erfindergeist am EGM: Kochen mit Sonnenenergie
Preisträger aus Mathematik und Naturwissenschaften werden geehrt
An insgesamt neun Wettbewerben aus den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften hat das Egbert-Gymnasium in dem zu Ende gehenden Schuljahr teilgenommen. Bei der zentralen Preisverleihung in der Aula der Schule wurden die Sieger nun geehrt. Schulleiter Robert Scheller würdigte die jungen Preisträger und lobte ihr Engagement. In einer Zeit, in der die Naturwissenschaftler von Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen händeringend gesucht würden, sei es enorm wichtig, das Interesse die diese Fächer zu wecken, so Scheller.
Der Fachbetreuer für Mathematik, Dieter Hörning, erinnerte an die Mondlandung vor 40 Jahren. Niemand habe geglaubt, dass Menschen irgendwann zum Mond fliegen könnten. Wissenschaftliche Forschung, Mut und Erfindergeist hätten es möglich gemacht, obwohl die technischen Voraussetzungen aus heutiger Sicht primitiv waren: „Jeder Taschenrechner hat heute eine höhere Rechenleistung als der Bordcomputer der Mondfähre“, so Hörning. Er forderte die jungen Preisträger auf, sich ebenfalls von Visionen leiten zu lassen und das scheinbar Unmögliche doch zu versuchen.
Unter den Preisträgern ragte der „Mathe-Physik-Plus-Kurs“ mit den Lehrkräften Elmar Schrauth und Markus Hartl hervor. Der Kurs konstruierte einen Sonnenofen. Mit diesem Gerät sollte es möglich sein, Speisen nur durch die Sonnenwärme zu erhitzen. Dies gelang unter anderem dadurch, dass sich der Ofen mit der Sonne dreht, um stets ein Maximum an Sonneneinstrahlung zu nutzen. Damit der Ofen dem Lauf der Sonne folgen kann, schraubten ihn die Schüler auf einen alten Fahrradreifen. Der Ofen soll in Ländern, die nicht über eine flächendeckende Elektrizität verfügen, zum Einsatz kommen. Die Schüler belegten mit dieser Erfindung den ersten Platz unter 24 bayerischen Gymnasien, die beim „Vision-Ing21“-Wettbewerb teilnahmen. Die Preisverleihung fand in der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg statt.
Darüber hinaus fand der „Känguru“-Wettbewerb große Beachtung. 279 Schülerinnen und Schüler des EGM beteiligten sich daran. Besonders erfolgreich schnitt Anna Ficker ab, da sie die meisten direkt aufeinander folgenden Aufgaben richtig löste. Ihr gelang damit der „weiteste Kängurusprung“. Auf großes Interesse stieß auch die Mathematik-Olympiade „Moki“, die sich an die Jahrgangsstufen 5 bis 8 richtet und von Mathematiklehrer Burkard Utz organisiert wird. In der 8. Klasse befanden sich Raphael Chuleck und Philipp Fröhlich unter den besten Teilnehmern des Landkreises.
Beim Landeswettbewerb Mathematik konnten sich Philipp Hummel und Philipp Zander auszeichnen, beim Bundeswettbewerb Mathematik erhielt Marco Streng den 1. Preis für seine Facharbeit. Des Weiteren nahmen viele Schüler beim Wettbewerb „Du siehst mehr Mathe, als du denkst“ und beim Kopfrechenwettbewerb teil. Schließlich zeichneten sich Moritz Hofmann und Robin Sauer bei der internationalen „Junior-Sience-Olympiade“ 2009 aus.
Du siehst mehr Mathe als du denkst
Im Rahmen des Jahres der Mathematik 2008 hat das Institut für Mathematik der Universität Würzburg den Wettbewerb "Du siehst mehr Mathe als Du denkst!" ins Leben gerufen. Das Ziel des Wettbewerbs war es, Mathematik speziell fürs Auge erleb- und erfahrbar zu machen.
Mit dem Beitrag „Anteile eines Rechtecks“ kam die Klasse 6c unter der Leitung von Frau Hausknecht auf den 3. Platz und gewann einen Geldpreis von 50 €.
Das Bild zeigt Schüler und Eltern der 6c und Herrn Scheller vor dem Wettbewerbsbeitrag.



