Kunst

Elementarunterricht im Zeichnen oder: An der Zeichnung führt kein Weg vorbei!

Zwei Punkte auf der Fläche eines Papiers durch eine Linie verbunden - schon wird eine Ausgangsbasis vollendet, was sich in der darstellenden Kunst als Zeichnung beschreiben lässt. Die weiterführende Arbeit, eine Linie nach der anderen auf das Blatt zu setzen, führt dann zur Handzeichnung.

Die Zeichnung ist ein künstlerisches Medium um eine Idee umzusetzen, weshalb schon Leonardi de Vinci im "Disegno" den Inbegriff künstlerischer Erfindungskraft sah. In unserem Zeichenunterricht suchen wir natürlich nicht die von Leonardo als "göttlich" beschriebene künstlerische Erfindungskraft, sondern zunächst ganz banal den Umgang mit Bleistift, Kreide, Rötel, Tusche oder Filzstift. An der Zeichnung führt auf Dauer kein Weg vorbei, trotz entmaterialisiertem Kunstbegriff und Computer.

Und so verwundert nicht, dass, nach einer zwischenzeitlich ruhigeren Phase im Kunstbetrieb, die Handzeichnung betreffend, wieder eine Leidenschaft für Schraffuren und Kreuzlagen zu konstatieren ist. Zeichnen heißt auch, sich im Raum zu orientieren. Und zwar in einem eigens für das Zeichnen geschaffenen Raum - auf dem Papier.     Wir zeigen einige Arbeitsproben unterschiedlicher Altersstufen und Techniken, um die Vielfalt und Ausdrucksweisen zu belegen, zu denen die Schüler(innen) fähig sind.

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