Alte Sprachen
Links zur Antike
Die Altphilologen strafen den Vorwurf, sie seien noch nicht in der Moderne angekommen, leicht Lügen: von Anfang an legten sie größten Wert darauf, die technischen Möglichkeiten des „interrete“ zu nutzen. Die Klassische Philologie ist in jeder Hinsicht ausgezeichnet im Internet vertreten. Hier folgt eine kleine und durchaus subjektive Auswahl an (hoffentlich) hilfreichen Links.
http://www.kirke.hu-berlin.de/ressourc/ressourc.html
= Katalog der Internetressourcen für die Klassische Philologie aus Berlin. – Eine Adresse für alle Fragen und Probleme, soweit es die Antike betrifft: Kirke gilt als eine der besten Internetadressen für Altertumswissenschaften überhaupt. Das Projekt läuft seit 1996, die Liste der Links und hilfreichen Hinweise wächst ständig weiter. Leitender Kopf von Kirke ist Prof. Dr. Ulrich Schmitzer (Institut für Klassische Philologie, Humboldt-Universität, Berlin).
Perseus bezeichnet sich selbst als „digital library“ und wird betrieben von der Tufts University, Boston Mass. Eine umfassende Sammlung antiker Texte samt (zumindest) englischer Übersetzung, dazu eine ständig steigende Zahl direkt verfügbarer Bücher, Kommentare, Lexika … zu diesen Texten. Die wohl bekannteste Adresse ihrer Art.
Eine leicht zu bedienende Seite, über die man sehr bequem lateinische Texte – zum großen Teil mit Übersetzungen in mehrere moderne Fremdsprachen – sowie Informationen zu Realien finden kann (z.B. römische Geschichte, Alltagsleben, Sprichwörter …). Alles auf Englisch: „Forum Romanum is maintained by David Camden, an A.B. candidate in Classics at Harvard University.“
http://www.thelatinlibrary.com
Eine umfassende Sammlung lateinischer Texte samt einer sehr guten und nicht zu umfangreichen Linksammlung.
http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/home.html
„Lacus Curtius“: „A gateway to Ancient Rome.“ Es ist „a major site on Roman antiquity, including a photogazetteer of Roman and Etruscan cities and monuments (with a very large site on the city of Rome of course), a site for teaching yourself to read Latin inscriptions“ … und vieles mehr. Sehr hilfreich gerade bei der Suche nach Realien.
http://wings.buffalo.edu/AandL/Maecenas/
Zahlreiche (freie) Bilder / Photos von antiken Stätten.
Eine sehr interessante Seite eines Lehrers aus NRW. Viele Links und Angebote, die man sonst vielleicht nur schwer fände; Hinweise zu lateinischem Theater, Lektüreprojekte. Nach eigener Angabe ist Pro Latein „eine ‚Fundgrube’ für Tipps und Anregungen und ein Informationsforum für das Fach Latein.“
http://www.univie.ac.at/latein/
Diese Seite der Universität Wien ist eigentlich gedacht für österreichische Studenten, die ihr Latinum an der Universität nachmachen müssen. Von Grammatikendungen über online – Wörterbuch bis hin zu leicht verständlichen Erklärungen zum cursus honorum ist hier alles angenehm und flott aufgearbeitet.
Egon Gottwein, altsprachlicher Lehrer aus Speyer, bietet „mit dieser Web-Site … seinen Schülern Materialien aus dem und für den Unterricht und Web-Space für eigene Fachbeiträge an“. Eine sehr liebevoll gemachte, sehr umfangreiche und hochinteressante Seite für Schüler und für Lehrer.
http://www.sagen.at/index.html
Ein Projekt der Sagensammlung: Wer eine Sage oder einen Mythos sucht (es muss durchaus keine Erzählung aus der Antike sein!), wird hier vielleicht Anregung finden.
http://www.radiobremen.de/nachrichten/latein/
„Nuntii Latini“ – längst ein Klassiker. Der aktuelle lateinische Monatsrückblick auf Ereignisse aus aller Welt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite
Die Wikipedia, eine freie Enzyklopädie in mehr als 100 Sprachen, fordert ihre Leser auf, selbst neue Artikel zu liefern und alte zu verbessern. Mehrere hunderttausende von Artikeln liegen in deutscher Sprache vor. Oft liefert die „Wikipedia“ vorzügliche Informationen gerade auch für die Alten Sprachen.
http://www.hyperschool.de/Home/Schulzeit/DocSchool/Lernhilfen/Faecher/Latein/LatLehrwerke.htm
Hier findet man Informationen zu einigen an deutschen Schulen verwendeten Lateinschulbüchern und sonstige Materialien, die für Schüler hilfreich sein können.
Das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung, München, macht (nach eigenen Angaben) „die Erkenntnisse der Forschung und die Erfahrungen der Praxis für die Schule nutzbar. Es unterstützt und berät das Staatsministerium bei der Weiterentwicklung des gegliederten bayerischen Schulwesens. Die Arbeit des ISB kommt allen Schularten zugute.“
Insbesondere Informationen zu den neueren Entwicklungen an den bayerischen Schulen (auch und gerade Lehrpläne usw.) sind hier zu erhalten.
Die Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

