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Compassion 2012

Im Rahmen eines Gottesdienstes wurden die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe am Freitag, 03.02.2012, in das Compassion-Praktikum entsandt. Sie tauschen für knapp zwei Wochen die Schulbank mit einem Praktikumsplatz in einer sozialen Einrichtung - einem Krankenhaus, einem Altenheim, einer Förderschule - um Erfahrungen im menschlichen Miteinander zu sammeln, die ihnen die Schule nicht ermöglichen kann. Am Freitag, 17.02.2012, werden die Praktikanten zurückkehren und bei einem gemeinsamen Frühstück ihre Eindrücke und Erfahrungen austauschen, die anschließend in Kleingruppen zusammen mit den Fachlehrern nachbereitet werden. Das Compassion-Praktikum wird in diesem Schuljahr zum 10. Mal am Egbert-Gymnasium durchgeführt.

 


 

Abtei Münsterschwarzach weiht eine zentral gelegene Info-Säule für Besucher ein

Die Projektarbeit der Schüler des Egbert-Gymnasiums wird dadurch erfolgreich beendet

Die Abtei Münsterschwarzach ist bekannt für ihr nachhaltiges Handeln, vor allem in Bezug auf die Energieversorgung ihrer Betriebe und der angebundenen Schule. Durch Fotovoltaik Anlagen, ein Wasserkraftwerk, eine große Holzhackschnitzelheizanlage, eine Biogasanlage sowie einen in Norddeutschland bestehenden Windpark hat es das Kloster geschafft, energetisch völlig autark zu leben und zu wirtschaften. Diese sauberen Energiequellen zu repräsentieren, machten sich rund 15 Schüler vom Egbert-Gymnasiums Münsterschwarzach zur Aufgabe. Das in der neuen Oberstufe angebotene Projektseminar bot für diese Tätigkeit die optimalen Rahmenbedingungen.

Ausgegangen war diese Initiative von der Abtei Münsterschwarzach selbst, die ihre Energieversorgung Besuchern veranschaulichen und dadurch zu verantwortungsvollerem Leben inspirieren wollte. Die Übertragung an die Schule geschah durch Elmar Schrauth, Lehrer am EGM und langjähriges Mitglied des Ökorates der Abtei. Dieser trat Anfang des Schuljahres 2010 mit der Idee an die damaligen Schüler der 11 Klasse heran. Professionelle Unterstützung erhielt er dabei durch den Diplomingenieur Sigert von der Firmar N-ERGIE, für die die Förderung naturwissenschaftlicher Fächer an Schulen ein großes Anliegen darstellt-

Diese Projektidee traf bei den Schülern auf offene Ohren, schon frühzeitig begannen sie mit der Umsetzung des Vorhabens. Dabei erwies sich die Projektarbeit keinesfalls als einfach. Einzelne Entscheidungen mussten immer wieder mit dem Gremium der Abtei abgesprochen werden. Unterschiedliche Vorstellungen über Art und Weise der Präsentation wurden im Diskurs erläutert und der gefundene Konsens umgesetzt. Diese Zusammenarbeit gewährte den Schülern nicht nur Einblick in die verschiedenen Institutionen, die bei einer Projektarbeit eine gewichtende Rolle spielen, sondern förderte auch ihre persönliche Teamfähigkeit, Eigenständigkeit und ein neues Verständnis für Nachhaltigkeit. Dieser Punkt ist besonders durch die Unterstützung von der Organisation PILGRIM in den Fokus gerückt, die den spirituellen Aspekt des nachhaltigen Handelns erklärte.

Zuerst wollten die Schüler einfache Schautafeln aufstellen, um die Energiequellen des Klosters zu repräsentieren. Dann aber entstand die Idee eines zentral gelegenen „Infotouchscreens“ neben der Abteikirche. Dort kann sich der Besucher nicht nur über die Energieversorgung informieren, sondern erhält auch allgemeine Informationen über die Abtei und das klösterliche Leben.

Die Einweihung dieser Informationssäule wurde im Rahmen der Abschlussveranstaltung des P-Seminars Physik am Dienstag, den 24. Januar, gefeiert. Bei diesem Abschluss war es allen Beteiligten möglich, sich über die gemeinsame Projektarbeit auszutauschen und Erfahrungen zu berichten. Neben dem Prior, Pater Christoph, der Schulleitung, Schülern und Lehrern des Seminars waren Vertreter der Firma N-Ergie aus Nürnberg, Vertreter der Firma Kolembar und der Gründer der Organisation PILGRIM, Hofrat Dr. Johann Hisch aus Wien vertreten.

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Vernissage des EGM in der Sparkasse

13 junge Künstlerinnen und Künstler des Egbert-Gymnasiums stellen derzeit ihre Werke im Foyer der Kitzinger Sparkasse aus. Zur Vernissage waren viele Schüler, Lehrer und Freunde des Egbert-Gymnasiums nach Kitzingen gekommen, um die zirka 70 Exponate zu bewundern. „Hausherr“ Hermann Hadwiger hieß sie ganz herzlich willkommen und blickte auf die langjährige Tradition dieser Ausstellungen zurück. Schulleiter Robert Scheller dankte den jungen Künstlern für ihr Engagement und zeigte sich erfreut, dass auch im achtjährigen Gymnasium eine solche Werkschau möglich ist. Besonderer Dank galt dem Kursleiter Wolfgang Langmandel, der die jungen „Art“-isten in ihrem Schaffen begleitet und fördert. Die Ausstellung wird bis Anfang März im Foyer der Kitzinger Sparkasse (1.Stock) zu sehen sein.

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Was tun gegen rechts?

Auf Einladung des Kurses „Politik und Zeitgeschichte“ besuchte der Bundestagsabgeordnete Frank Hofmann das Egbert-Gymnasium. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Auseinandersetzung mit den Morden der Zwickauer Terrorzelle. Außerdem ging es um die Frage, wie die freiheitlich-demokratische Grundordnung geschützt werden kann. Neben den Schülern freuten sich auch Schulleiter Robert Scheller und Kursleiter Elmar Bürger über den hohen Besuch aus dem Bundestag.

Frank Hofmann nannte es skandalös, dass zehn Jahre lang in Deutschland gemordet wird, ohne dass die Polizei den Zusammenhang erkennt. Er kündigte Veränderungen im Umgang mit den Landesämtern für Verfassungsschutz an, denn die gängige Praxis der Finanzierung von V-Leuten habe versagt. „Da gibt es Hartz-IV-Empfänger, die für ein paar Informationen ein zweites Monatsgehalt bekommen. So können wir nicht weitermachen“, meinte Hofmann. Er wandte sich allerdings gegen die Idee, dass man Polizei und die Verfassungsschutzämter zusammenlegt. „Wir brauchen aufgrund unserer historischen Erfahrung mit dem Nationalsozialismus die Trennung zwischen denen, die vorbeugend ermitteln, und denen, die nach einer Straftat polizeiliche Zwangsmaßnahmen durchführen“.

Hofmann forderte den Verfassungsschutz auch auf, die Listen der Linksextremen, die beobachtet werden, zu überdenken. Darunter seien viele Bundestagsabgeordnete, von denen keine Gefahr ausgehe. „Die Verfassungsschützer handeln nach dem Motto: Das haben wir schon immer so gemacht, also machen wir das weiter so.“

Offen zeigte sich Hofmann für ein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung. Er kann sich vorstellen, dass die Verbindungsdaten für drei Monate gespeichert werden, damit die Ermittler auch die Hintermänner von Straftätern leichter ausfindig machen können. Eine eigene Gesetzesinitiative dazu möchte er aber nicht starten, da die Regierung hier am Zug sei.

Hofmann machte den Schülern Mut, sich gegen rechtsextreme Umtriebe zu wehren. Allerdings betonte er auch, dass dies stets gewaltfrei geschehen müsse. „Werft keine Steine, macht keine Sitzblockade, das hilft uns nicht weiter“, so der Politiker. Das Egbert-Gymnasium stellte in diesem Zusammenhang sein neues Projekt „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ vor.

 


 

Schulunfall

 

Wie verhalte ich mich nach einem Unfall mit Körperverletzung in der Schule und auf dem Schulweg?

 

1. Schul- bzw. Schulwegeunfälle bitte sofort dem Sekretariat der Schule mitteilen. Binnen 3 Tagen muss dann eine vollständig ausgefüllte Unfall- anzeige dem Sekretariat vorgelegt werden.

(Hinweise zur Unfallanzeige finden Sie weiter unten.)

 

2. Den behandelnden Arzt / Zahnarzt oder die zuständige Stelle des Krankenhauses auf die Tatsache hinweisen, dass es sich hier um einen Unfall in der Schule oder auf dem Schulweg gehandelt hat. Die Kosten der Behandlung sind dann in der Regel direkt mit dem Träger der gesetzlichen Unfallversicherung abzurechnen.

 

3. Bitte keine Privatrechnungen annehmen. Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser sind vertraglich verpflichtet, die Kosten der Behandlung direkt mit dem Unfallversicherungsträger abzurechnen.

(Mehrkosten aus Privatrechnungen werden vom Unfallversicherungs- träger nicht übernommen.)

 

Die Ansprüche auf Unfallentschädigung werden von Amts wegen festgestellt. Geschieht dies nicht, so muss der Anspruch zur Vermeidung der Verjährung vom Versicherten selbst spätestens zwei Jahre nach dem Unfall beim Unfall- versicherungsträger angemeldet werden.

 

 

Die Unfallanzeige

 

Die Unfalldaten und den Unfallhergang teilen Sie bitte umgehend dem Sekretariat II mit. Die Unfallanzeige wird vom Sekretariat II bearbeitet.

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

 


Mit dem Schlitten um die Welt 
 

Am Donnerstag, den 16.12., fand das Weihnachtsspiel der Klasse 5c „Mit dem Schlitten um die Welt“ statt. Die Aufführung in der Pausenhalle fand beim Publikum, etwa 80 Zuschauern, großen Anklang. Die Schüler zeigten mit vollster Begeisterung all ihre Fähigkeiten auf der Bühne: Sie spielten Theater, zeigten sich pantomimisch, turnten und tanzten. Das gelungene Theaterstück war Ergebnis einer langen Vorbereitungsphase, in der die Schüler eigene Ideen entwickelten, Texte schrieben und Szenen entwarfen.
 
 

 


Landeswettbewerb Alte Sprachen: Lisa Grunenberg und Julian Jakob in der 2. Runde


 

Lisa Grunenberg und Julian Jakob haben die erste Hürde genommen: Beim Landeswettbewerb „Alte Sprachen“ schnitten sie in der ersten Latein-Klausur sehr gut ab und kommen nun in die zweite Runde. Nun geht es darum, eine Hausarbeit zu verfassen, für die sie fast ein Jahr Zeit haben. Drei Themen stehen zur Wahl: Politikverdrossenheit im alten Rom im Vergleich zu heute, die letzten Tage der Römischen Republik und das Thema „Künstlerinnenpech“ (Bearbeitung des Motivs „Wettstreit zwischen Göttern und Menschen“, unter anderem in Ovids Metamorphosen). Den Wettbewerbsbeitrag können die Schüler auch als Seminararbeit einreichen, die für das Abitur benotet wird, um den hohen Arbeitsaufwand zu belohnen. Betreut werden Lisa Grunenberg und Julian Jakob von ihrem Lateinlehrer, Schulleiter Robert Scheller.


Keine Angst vor dem Übertritt! 
 

Die Fünftklässler des Egbert-Gymnasiums erhielten am vergangenen Freitag Besuch aus der Grundschule Schwarzacher Becken. Anlass war ein gemeinsames Märchenprojekt, bei dem sich alle Schüler zunächst in der Schulkapelle zu einer adventlichen Einstimmung trafen. Das Märchen von den Sterntalern spielte dabei eine große Rolle: Ein armes Mädchen schenkt alles her, was es besitzt, buchstäblich das „letzte Hemd“. Am Ende ist es nackt und bloß, wird dann aber reich beschenkt. Die Schüler erkannten die Parallelen zur Weihnachtsgeschichte, in der Jesus ebenfalls ohne Besitz auf die Welt kommt und selbst zum Geschenk für die Menschen wird.

Nach der adventlichen Besinnung trugen sich die Schüler gegenseitig ihre selbstverfassten Märchen in Kleingruppen vor. Anschließend wurde Theater gespielt: Die Schüler zeigten insgesamt sieben Szenen aus verschiedenen Märchen, vom „Tapferen Schneiderlein“ bis zu den „Bremer Stadtmusikanten“. In Form eines Rätsels durften die Zuschauer dann erraten, aus welchem Märchen die Ausschnitte stammen. Ergebnis des Projektes ist ein gemeinsames, bunt bebildertes Märchenbuch – ein schönes Weihnachtsgeschenk, das sich die Kinder selbst bereitet haben. Die Organisation der Zusammenarbeit lag bei Grundschullehrerin Charlotte Erk und Dr. Reinhard Klos.

 

 


Beeindruckendes Motiv der Muttergottes
 

Aus der Feder von Roksana Wlodarczyk stammt das diesjährige Weihnachtskartenmotiv des Egbert-Gymnasiums. Die Schülerin aus der Klasse 9d zeichnete eine halb verschleierte Maria mit weit geöffnetem Auge. Ergriffen und andächtig blickt sie dem Licht der Welt entgegen, das in Jesus Christus auf die Erde kam. Schulleiter Robert Scheller bedankte sich herzlich bei der jungen Künstlerin, die mit dem Werk ihr großes Talent unter Beweis stellte. Auch Roksanas Klassenkameraden in der 9d waren beeindruckt von dem Motiv, über das sich die Angestellten, Freunde und Gönner des Egbert-Gymnasiums zu Weihnachten freuen dürfen.

 


 

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
 

Neue Ideen brachten die Schülerinnen und Schüler des Egbert-Gymnasiums beim Schulforum ein. So stellte die SMV und die „Conflict police“ das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ vor. Ziel ist es, das Klima in der Schule so zu gestalten, dass Diskriminierung, Mobbing und Gewalt keine Chance haben. An den Projekttagen 13./14.1.2012 werden die Oberstufenschüler des W-Seminars "Zivilcourage" die Mitschüler in diesem Sinne informieren und motivieren. Wenn mindestens 70 Prozent aller Schüler und Lehrer einverstanden sind, könnte das EGM schon bald dem Schulnetzwerk „Schule ohne Gewalt“ beitreten: 1000 Schulen mit mehr als 750.000 Schülern haben sich auf diese Weise bereits vernetzt. Sie führen jedes Jahr Projekte durch, um den Rassismus zu bekämpfen.

Weitere Themen des Schulforums waren das Energiesparen, die Bewertung der Lehrer durch die Schüler und die Evaluation, die derzeit durch das katholische Schulwerk am Egbert-Gymnasium durchgeführt wird. Schließlich sammelten die Schüler auch Ideen zu den beiden Projekttagen im Januar 2012. Schulleiter Robert Scheller dankte vor allem den Schülersprecherinnen Larissa Weippert, Fanziska Winzig und Alyssia Otto für die gute Vorbereitung des Schulforums. Seinen Dank verband er mit der Bitte, die sozialen Netzwerke wie „Facebook“ verantwortungsvoll zu nutzen und nicht für persönliche Auseinandersetzungen oder Verunglimpfungen zu missbrauchen.

 

 


 

"Nimm Platz – für eine inklusive Gesellschaft“

 

Kunstausstellung der Diözese Würzburg und der Behindertenhilfe im Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach

 

Im Frühjahr 2010 fragten sich Verantwortliche der Behindertenseelsorge der Diözese Würzburg und der Behindertenhilfe des Caritasverbandes der Diözese Würzburg, wie Menschen für die Belange von Behinderten sensibilisiert werden können. Daraus entstanden ist die Kunstaktion „Nimm Platz – für eine inklusive Gesellschaft“. Gruppen, in denen Behinderte leben oder die mit Behinderten zu tun haben, wurden eingeladen, Stühle zu gestalten. Der Gedanke dazu: Die Besucher der Ausstellung sollen Platz nehmen auf diesen Stühlen und versuchen, die Welt aus der Sicht der Behinderten zu sehen. Entstanden sind 94 Stühle, von denen 30 für eine Wanderausstellung ausgewählt wurden.

Von Freitag, 09.12. 2011 bis Dienstag, 20.12. 2011 ist diese Ausstellung,

die einen Beitrag zur Integration von Behinderten leisten will,

im Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach zu Gast.

Die Ausstellung, die in der Kapelle des Egbert-Gymnasium zu erleben ist,

ist immer zu den Schulzeiten geöffnet:

montags – freitags von 08:00 – 16:30.

Eröffnung der Ausstellung ist am

Freitag, 09.12. 2011 in der 6. Schulstunde (ca. 12:05).

Die Schulseelsorge des Egbert-Gymnasiums lädt zur Eröffnung und zum Erleben dieser Ausstellung herzlich ein.

 


Freddy Fuchs liest am besten

 

Beim Vorlesewettbewerb am EGM konnte sich eine Reihe von Schülern auszeichnen. Den Titel „Bester Leser der 6. Jahrgangsstufe“ sicherte sich Freddy Fuchs mit seinem Buch „Dämliche Dämonen“ von Royce Buckingham. Er wird seine Schule auch beim Landkreisentscheid vertreten, der wieder am Egbert-Gymnasium stattfinden wird. Auf den zweiten Platz kam Carolin Funcke mit dem Text „Schneeengel“ von Jean Little.


 

 


„Nights of fear – Wie viel Monster steckt in dir“
 

 

Die Uraufführung war ein voller Erfolg: Nach eineinhalb Jahren gemeinsamer Arbeit führte die Theatergruppe von Peter Olschina am EGM ihr Stück „Nights of fear – Wie viel Monster steckt in dir?“ auf. Die Vorlage des Romans von „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ wurde zu einer spannenden Kriminalgeschichte umgeschrieben. Dr. Jekyll (Nicole von der Tann) entwickelt eine Substanz, die sein zweites Ich zu einem realen Leben, Mr. Hyde“ (Carolin Royé), erweckt. Was dieser mit einer Mordserie in London zu tun hat, das versuchen die beiden Hobby-Kriminalisten Peter (Maximilian Zang) und Sophie (Annika Zürlein) zu ermitteln. Ein atemberaubend spannendes Stück entstand daraus, das auch ganz aktuelle Fragen in den Mittelpunkt stellt: Wie geht man mit der Angst um? Wie schüren die Medien diese Angst? Was tut der Staat, um Sicherheit zu gewährleisten. Den jungen Schauspielern darf man ein großes Kompliment machen.

 


Eindrücke von den Projekttagen

 


Tatfunk-Preisverleihung 2011 

 

2. Platz für das Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach

 

Die Freude war riesig: Der Tatfunk-Kurs des Egbert-Gymnasium erreichte bei dem diesjährigen Wettbewerb des Eberhard-von-Kuenheim-Stiftung den zweiten Platz. Mit ihrer Radiosendung „Social networks – gefangen im Netz?“ konnten sie die Jury voll und ganz überzeugen. Neben Urkunden und Anerkennung gab es einen Gutschein für zwei DJs vom Bayerischen Rundfunk, die bei der Abiturfeier für beste Musik sorgen werden. Auf Kosten der Stiftung durften die Schüler außerdem zwei Tage in München verbringen, wo auch der Preis verliehen wurde. Begleitet wurden sie von Schulleiter Robert Scheller und Kursleiter Dr. Reinhard Klos.

 

Was heißt überhaupt „Tatfunk“? Schüler managen ein Projekt, arbeiten im Team und erstellen eine eigene Radiosendung. Die Schule öffnet sich für Experten von außen, die ihr Know-how einbringen und Schule ein Stück lebensnäher machen. Das ist Tatfunk. Seit nunmehr neun Jahren praktizieren Lehrer und Schüler deutschlandweit diese neue Unterrichtsform. Dem bayerischen Kultusministerium diente das Projekt bei der Konzipierung des sogenannten P-Seminars als Vorbild.

Auch im Schuljahr 2010/11 fand für alle Projektteilnehmer der deutschlandweite Tatfunk-Wettbewerb statt. Hierbei wurden alle 35 eingeschickten Sendungen der teilnehmenden Schulen von einer fachkundigen Jury kritisch bewertet. Ausgezeichnet wurden besonderes Engagement, ungewöhnliche Ideen und große Kreativität im Umgang mit Tönen und Technik.

Tatfunk wurde im Jahr 2002 von der Eberhard von Kuenheim Stiftung und ihren Kooperationspartner, dem Bayerischen Rundfunk und der BMW Group, ins Leben gerufen, um mehr unternehmerisches Denken und Handeln in den Schulen zu ermöglichen und somit neue Wege im Bildungsbereich zu erproben.

Das Konzept: Schülerinnen und Schüler der Oberstufe erhalten den Auftrag, im Laufe eines Schuljahres selbstständig eine eigene Radiosendung zu planen, umzusetzen und zu produzieren.

Dabei arbeiten sie nicht wie in einer normalen Schulklasse, sondern als richtige Radio-Redaktion. Ob Recherche, Interviewpartner oder Produktionstermine – sie müssen alles selbst organisieren. Die Schüler üben so, ein eigenes Projekt von Beginn an selbst zu planen, ihre Ideen umzusetzen und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dabei trainieren sie unternehmerische Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft. Ein Radiojournalist – im Falle des Egbert-Gymnasiums war das Frank Beyhl von Radio Gong in Würzburg – unterstützt die Schüler als Mediencoach beim Radio-Machen, der Lehrer fungiert eher als Berater im Hintergrund.

In den vergangenen Jahren ist das Projekt kontinuierlich gewachsen: Bisher haben rund 1400 Schüler teilgenommen, 240 Radiosendungen wurden produziert, aktuell läuft das Projekt in fünf Bundesländern.

 

Die Fotos entstanden bei der Preisverleihung am Donnerstag, den 10. November, im BMW-Pavillon am Lenbach-Platz in München.

 


"Kennst du E.T.A. Hoffmann?"
 
 

Während der diesjährigen Lesetage, die die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Volkach e.V. mitgestaltete, besuchte der Autor André Barz am Donnerstag, den 10.11.2011 das Egbert-Gymnasium zu einer Lesung. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe waren von dem Vortrag aus seinem Buch „Kennst du E.T. A. Hoffmann?“ ganz angetan. Es war im letzten Jahr einmal von der Jury der Akademie zum Buch des Monats gewählt worden. In einer gelungenen Annäherung an die Lesererwartung der Jugendlichen gelang es Barz sehr eindrucksvoll, den berühmten romantischen Allround-Künstler des 19. Jahrhunderts selber zu Wort kommen zu lassen. Die Geschichten gefielen den Schülerinnen und Schülern sehr gut. André Barz ist von Beruf Lehrer und lehrt inzwischen an der Universität Siegen Theaterpädagogik im Rahmen der Deutschdidaktik. Er zeigte sich in einem Gespräch mit Oberstufenschülern beeindruckt von dem sehr regen Schul-Theaterleben am Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach.

Im Bild der Autor André Barz mit Schülerinnen und Schülern der 7. Jahrgangsstufe zusammen mit ihren Lehrern und Fachbetreuern Elmar Bürger und Dr. Herbert Müller, der sich im Namen der Schulleitung und besonders der Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Volkach e.V. sehr herzlich für die sehr sensible Gestaltung der Lesung bedankte.

 


Stasi-Opfer Karl-Heinz Richter nächsten Samstag am EGM
 

Stasi-Opfer Karl-Heinz Richter wird am nächsten Samstag, 12.11.2011, um 10 Uhr in der Aula des Egbert-Gymnasiums aus seinem Leben erzählen. Er gehörte zu einigen Ostberliner Jugendlichen, die sich im Januar 1964 zur risikoreichen Flucht in den Westen entschließen. In einigen Tagen Abstand springen sie allein oder zu zweit aus einem Versteck unmittelbar hinter dem Bahnhof Friedrichstrasse auf dem "Moskau-Paris-Express". Der rollt immer um 20.53 Uhr scharf bewacht Richtung Westen. Der Fluchtweg wird entdeckt, als der Schüler Karl-Heinz Richter beim Aufspringen stolpert und verletzt zurückbleibt. Die Folgen: Stasi-Verhöre und Haft, das wahre Gesicht der DDR. -
Zu dem Vortrag am nächsten Samstag ergeht herzliche Einladung.

 


 

Schülerzeitung des EGM von Kultusminister Spaenle ausgezeichnet

 

Gewinn des Preises in der Kategorie „Informationsvielfalt“

 

Die Schülerzeitung „Peer“ des Egbert-Gymnasiums wurde nach dem zweiten Platz auf unterfränkischer Ebene nun auch bayernweit prämiert: Beim Wettbewerb „Die Raute“, der von der Hanns-Seidel-Stiftung ausgeschrieben wurde, setzten sich die jungen Blattmacher in der Kategorie „Informationsvielfalt“ durch. Die Konkurrenz war indes sehr groß: Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden hatten sich in diesem Jahr 82 Gymnasien für den Preis beworben. Nimmt man die anderen Schularten dazu, lag die Zahl der Einsendungen bei 208.

Unter den besten drei Gymnasien landeten gleich zwei benediktinische Schulen: Neben dem Egbert-Gymnasium errang das Gymnasium der Benediktiner-Abtei Ettal den Preis in der Kategorie „Kreativität und Gestaltung“. Die Sieger wurden zur Preisverleihung am 24. Oktober 2011 nach München geladen, wo sie Urkunden, ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro und die Trophäe DIE RAUTE von Kultusminister Ludwig Spaenle und dem Stiftungsvorsitzenden Hans Zehetmair gemeinsam überreicht bekamen. Außerdem dürfen die Schülerzeitungsredaktionen an einem Seminar der Stiftung für Schülerzeitungen teilnehmen.

„Mit dem Schülerzeitungspreis DIE RAUTE wollen wir das journalistische und ehrenamtliche Engagement der Schülerinnen und Schüler anerkennen und weiter fördern“, motivierte Hans Zehetmair die Schüler. Hochrangiger Gratulant und Festredner war Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle, der den Schülerzeitungsredakteuren für deren Leistungen hohe Anerkennung aussprach: „Sie bereichern als Schülerzeitungsredakteurinnen und
-redakteure mit Ihren kreativ gemachten Produkten das Schulleben. Als junge Journalisten stellen Sie aktuelle Vorgänge an den Schulen dar, spiegeln die Interessen der Schülerinnen und Schüler wider, verleihen den Ansichten der Schülerschaft Ausdruck. Die Schülerzeitungen initiieren immer wieder Dialog an den Schulen und intensivieren ihn. Sie bilden ein wichtiges Instrument zur Förderung des demokratischen Gedankens bei jungen Leuten“, erläuterte der Minister.

Der 9-köpfigen Jury gehörten u.a. Journalisten verschiedener Tageszeitungen an. Sie lobten an der Schülerzeitung des Egbert-Gymnasiums vor allem die Mischung aus gesellschaftlich und politisch relevanten Themen, vor allem das aktuelle Titelthema „Atomkraft“. Daneben finden sich Themen aus dem gesamten Schulleben sowie Berichte aus Sport und Freizeit. Das Fazit lautete: „Die PEER bietet für Schüler aller Altersstufen etwas Interessantes zum Lesen.“


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Bayernweiter Aktionstag der Schulsanitäter

 

Am 20.10.2011 stand für alle Schulsanis in Bayern ihr Aktionstag an. Auch der Schulsanitätsdienst des Egbert- Gymnasiums Münsterschwarzach beteiligte sich daran. Über den ganzen Tag verteilt besuchten sie alle Klassen, um ihnen die Aufgaben des Schulsanitätsdienstes zu erklären. Neben den vielen Informationen zeigten die Sanis ihr Können in Erster Hilfe. So lernten die Schüler z.B. Verbände anzulegen und einen bewusstlosen Patienten in die stabile Seitenlage zu legen. Das Highlight war aber eine große Schauübung in der Pause. Angenommen wurde ein Brand im Chemiesaal, der durch ein missglücktes Experiment entstanden ist. Dabei wurden vier Schüler verletzt. Zuerst mussten die Helfer die Verletzten aus dem Gebäude bringen, um diese dann fachgerecht versorgen zu können. Die zahlreichen Zuschauer zeigten sich begeistert vom Können ihrer Schulsanis. Es gab ihnen Sicherheit und Bestätigungen: „Bei Unfällen sind wir in guten Händen.“ Die Übung war keinesfalls einstudiert, sondern es wurde einfach das Gelernte aus den vielen gemeinsamen Treffen abgerufen. In der Mittagspause waren die Schulsanitäter im Tagesheim unterwegs. Neben einem Infostand, boten sie Wundschminken an, dabei lernten die Schülerinnen der fünften und sechsten Klassen spielerisch ihre eigenen „Verletzungen“ auch zu versorgen, so wurden fleißig Pflaster geklebt und Verbände angelegt. Insgesamt war der Tag ein voller Erfolg.

 

Bild: Barbara Lorey, Schulsanitätsdienst des EGM

 


Elemente und Musik
 

Der Winkelhof ist der Ausflugsort so mancher Schüler, die das Glück haben einen Mönch als Lehrer zu haben. Die musische Klasse 7c/d hatte erst letztens die Ehre dort hinfahren zu dürfen, um wie erwartet zu musizieren, doch nicht nur das: Wir durften uns auch noch das Essen selbst machen, in der Kälte schlafen (zwar nur die Jungen, doch immerhin) und das Feuer selbst schüren, wobei die Lehrer natürlich immer gute Verbesserungsvorschläge hatten und uns helfen wollten. Aber nein, natürlich waren das alles mehr Vorteile als Nachteile, schließlich kann man ein bisschen Selbstständigkeit gebrauchen und die Kälte konnte man, solange man seinen Schlafsack nicht vergessen hatte (was niemand hatte), auch ertragen. Auch eine Rolle spielten die vier Elemente, da sie ja das Jahresthema sind, indem wir über uns nachdenken sollten, was denn unser „Element“ sei, bei welchen Element wir uns am wohlsten fühlten bzw. welches unseren Charakterzügen entspreche. So bekamen wir eine halbe Stunde Zeit über uns und unser Element zu meditieren wobei wir trotz Widerwillens natürlich leise sein mussten. Danach sollte jede Elementgruppe zu ihrem Element ein Lied komponieren. Man mag vielleicht denken, dass sei ein paar Leuten nicht geglückt, doch tatsächlich kam bei jeder Gruppe ein fantastisches, dem Element entsprechendes Stück heraus. All das wurde dann noch mit einem Spaziergang, einem schönen Lagerfeuer und Spielen am Abend abgerundet und somit war es ein rundum gelungener Ausflug auf den Winkelhof.

Konstantin Mrohs 7c

 


Keine Angst vor dem Übertritt!
 

Damit der Wechsel auf die weiterführende Schule noch besser gelingt, trafen sich Lehrkräfte aus Grundschulen, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien am Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach. Im Mittelpunkt stand dieses Mal das Fach Englisch. Anhand eines Vergleichs der Lehrpläne wurde deutlich, dass die Grundschulen vor allem die mündliche Gesprächsfähigkeit einüben. Probleme gibt es hier und da noch, wenn auf der weiterführenden Schule die Worte auch geschrieben werden müssen. Die Lehrkräfte berieten Maßnahmen, wie der Einstieg in die erste Fremdsprache noch besser gelingen kann. Außerdem wurde deutlich, dass einige Grundschulen sehr gute Erfahrungen mit Wochenplanarbeit gesammelt haben.
Dr. Herbert Müller vom Egbert-Gymnasium hatte zu der Veranstaltung eingeladen, Schulleiter Robert Scheller freute sich über die große Resonanz: 20 Lehrkräfte aus den verschiedenen Schularten waren der Einladung gefolgt.

 


Silbermedaille für Schülerzeitung PEER
 

Beim Wettbewerb für Schülerzeitungen im Regierungsbezirk Unterfranken hat die Schülerzeitung „PEER“ des Egbert-Gymnasiums den 2. Preis errungen. Der Ministerialbeauftragte Gert Weiß überreichte die Auszeichnung in der Schulaula und lobte die Redaktion: „Die vorliegende Schülerzeitung – 116 Seiten – gefällt durch die gleichermaßen gute Qualität von Inhalt und Gestaltung. Die einzelnen Beiträge sind sorgfältig recherchiert und für die Zielgruppe ´Schüler´ angemessen aufbereitet.“ Nachdem die Schülerzeitung in den letzten Jahren schon den dritten und den ersten Platz belegt hat, ist nun der ganze „Medaillensatz“ perfekt. Schulleiter Robert Scheller freute sich mit den jungen Redakteuren: „Es ist schön zu spüren, mit welchem Elan ihr an die Sache geht, so Scheller. „Ihr seid ein gutes Beispiel dafür, dass Schule viel mehr ist als Unterricht.“

 


Seminar der Conflict-Police in der Münsterklause

 

Am 29. und 30. September 2011 fand die Fortbildung der Konfliktlotsen in der Münsterklause statt.

Schwerpunkt des Seminars war neben der Stärkung des Wir-Gefühls und des Teamgeistes die Erarbeitung des Jahresprogramms. Besonderes Augenmerk galt hier der Konzeption von Modulen zur Förderung eines guten Klassenklimas in der Unterstufe und dem Projekt für die 8. Jahrgangsstufe, das jährlich von den Konfliktlotsen in Zusammenarbeit mit den Religionslehrern zum Thema „Konflikte, Schuld, Versöhnung“ durchgeführt wird.

Auch die Shared-Concern-Methode wurde vorgestellt und im Plenum diskutiert. Einzelne Elemente dieses Ansatzes können als geeignete Maßnahme bei der Lösung von Mobbingfällen eingesetzt werden.

Die Conflict-Police

 


Hochschulinformationstag
 

Duales Studium, Bachelor oder doch gleich Master? Was für Möglichkeiten habe ich nach dem Abi? Was sind meine Interessen, Stärken und Schwächen?- Fragen die sich Schüler vor dem Abitur immerzu stellen. Die Hochschule ist voll von verschiedenen Studiengängen, Schienen und Möglichkeiten.

Um diesen Dschungel von Fachbegriffen, Anmeldeschlüssen und Optionen ein wenig zu lichten, besuchten die Schülerinnen und Schüler der Q11 am 05. Oktober 2011 den alljährlichen Hochschulinformationstag (HIT)im Cinemaxx in Würzburg. Dort trafen knapp 2000 Schüler aus allen Gymnasien der Umgebung zusammen, um sich von zahlreichen Hochschulen über deren Wahlangebote informieren zu lassen. Zusätzlich zu den diversen Vorträgen konnten sich die Schüler an den Ständen der Hochschulen weiter über deren Angebote erkundigen und sich im Gespräch mit den Vertretern über Berufswahl und Optionen beraten lassen. In den Vorträgen informierten die Referenten über die Studiengänge und die Ausstattung der Hochschulen. Zudem wurden Vorträge zum Thema der Studienfinanzierung angeboten.

Von der Bundeswehr, über die Duale Hochschule bis hin zu der Agentur für Arbeit waren alle möglichen Institutionen vertreten, um den Gymnasiasten Rede und Antwort zu stehen. Trotz des sehr großen Andrangs konnte die Veranstaltung bestimmt den ein oder anderen Schüler auf der Suche nach seinem zukünftigen Weg ein Stück näher dem Ziel entgegenbringen. Empfehlenswert ist der HIT auf jeden Fall!

 


 

Ahoj!

Road Trip Feeling. Die Sonne scheint durch die von der Kälte des Morgens noch beschlagenen Fensterscheiben des senfblähfarbenen Klosterbusses.
Konvoi ähnlich begleitet von zwei weiteren Transportfahrzeugen zieht er durch die noch unbelebten Straßen Schwarzachs gen Osten. Das Ziel ist klar: Kromeriz, Tschechien.
Irgendwo im nirgendwo, fernab von Prag und über 700 Kilometer von unserer glorreichen Lehranstalt entfernt. Dort befindet sich die Perle von Mähren, die nicht als umsonst als die schönste Stadt unseres Nachbarlandes bekannt ist.
Schilder Rauschen in atemberaubender Geschwindigkeit an uns vorbei. Wir können nur wenige Wortfetzen aufnehmen, Impressionen, wie "Sexy Saunaclubs" und sonderbare Städtenamen, wie "Brno" oder "Praha" prägen sich in unser Gedächtnis ein.
Passend zu den tschechisch sprachigen Anschriften werden auch die Straßen härter und mit jedem Rucken der Räder über die Schlaglöcher der Autobahn blüht Ostblocknostalgie in uns auf.
So enden sechs Stunden voller Vorfreude und intensiven Studierens des Tschechischen Smalltalk- Vokabulars schließlich mit der Ankuft vor der märchenhaften Fassade des erzbischöflichen Gymnasiums in Kromeriz.
Nach einer elfengleichen Begrüßung der blonden Schulfee Jana, die vor allem den Anführer und mit den örtlichen Begebenheiten am besten vertrauten Mitglied unserer Reisegruppe (Matthias Hessenauer) mit ihrem Charme bezaubert, machen wir uns nahezu unbekrönt (wir sind noch nicht dazu gekommen Geld zu wechseln) auf den Weg in die malerische Innenstadt Kromerizs.
Beim Eis essen wird uns die Gastfreundschaft der Tschechen überdeutlich, denn in einer unscheinbaren Kugel Stracciatellas verbirgt sich ein honigsüßes Gastgeschenk (Wespe, erfroren).Der typisch unfehlbare Instinkt unserer neunköpfigen Band treibt uns in den paradiesisch anmutenden Garten des Schlosses. Paviane, Vögel, Hirsche und Meerschweinchen säumen unseren Weg. Unsere geschundene Seele findet Ruhe zwischen pedantisch geschnittenen Blumenbeeten und wir gönnen uns eine große Portion der tschechischen Altweibersommersonne. Die Ruhe währt nicht lange, denn der Grund des Besuches rückt näher. Wir sind hier zur Verwirklichung deutscher, musikalischer Identität. Im Schweiße unseres Bleichen Angesichtes vollbringen wir wahre Meisterleistungen, indem wir unsere hoch technologisierte Anlage aufbauen. Einen Hochgeschwindikeitszug gleich machen machen wir uns für unseren Auftritt bereit. Frisch gestylt werden wir von einer riesigen Menge begrüßt, die sehnsüchtig auf uns und unsere Musik gewartet hat. In den folgenden eineinhalb Stunden rocken wir das barocke Gotteshaus. Die viel umjubelte Messe ist zu Ende und der spannendste Teil des Roadtrips beginnt mit der Selektion der einzelnen Gruppenmitglieder auf tschechische Urgesteine. Das erste Treffen verläuft problemlos und wir starten in unser Abenteuer mit fulminanten, ja man kann sagen unprätentiösen, Essen. Anschließend genießen wir alle eine Mütze Schlaf in den von unseren Gastmüttern vorzüglich vorbereiteten Betten. Der nächste Tag kommt schneller als den meisten von uns lieb ist, aber die Vorfreude auf den Tag treibt uns schließlich doch aus dem Bett (Anm. D. Red. : teilweise). Jeder kommt an diesem Morgen ein wenig anders zu dem frisch herausgeputzten Empfangszimmer des Gymnasiums. Während viele zu Fuß das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert erreichen können müssen einige von uns mit Bus oder Auto und teilweise einer halben Stunde reiner Fahrzeit den Weg bestreiten und bei der Fahrt durch die tschechische Landschaft und der Musik, die im Radio läuft, erkennen wir, dass wir deutschen unseren ehemals böhmischen Nachbarn gar nicht so unähnlich sind. Auch an diesem Morgen lieg noch ein dünner Nebel über den Gassen von Kromeriz. Gespannt hören wir die Instruktionen über Stadt und Sehenswürdigkeiten die die tschechischen Gastschüler für uns vorbereitet haben und feiern in einer der Kirchen unsere erfolgreiche Völkerverständigung mit einer kurzen mehrstimmigen Gesangseinlage von "Oh happy Day". Ein kurzer Kaffe und dann direkt weiter zum Proben. Anstrengung führt im Allgemeinen zu Hunger und der wird gleich darauf durch wahnsinnige Mengen an Eintopf und einem Reis/Fleisch Gemisch gestillt. Für den Granatsplitter ist in unserem Magen nun wirklich kein Platz mehr. Die folgende Pause können wir durch einen, an einen Bergaufstieg erinnernden, Turmaufstieg füllen. Die Anstrengung hat sich gelohnt, denn oben angekommen genießen wir die atemberaubende Aussicht über die schone Stadt. Wir schwelgen in Erinnerungen als wir am Horizont eine Bergkette sehen, die uns an unsere gewohnte Umgebung des Steigerwaldes erinnert. Beinahe eine Stunde verbringen wir also mit dem Bewundern und Bestaunen der Region. Jeder Bergsteiger weiß wenn er auf dem Gipfel steht, dass er wieder herunter muss. In unserem Fall sind das 206 Stufen nach unten. Wir haben die Meinung, dass jetzt Zeit ist um uns ein wenig zu erholen und uns auf die folgende sportliche Stunde einzustimmen. Was nun folgt, ist zum einen lustig, zeigt uns zum anderen aber auch, dass wir deutschen Schüler nicht die geborenen Bowler sind...
Nach der Kür folgt die Pflicht und so begeben wir uns in den barocken Saal des Schlosses und lauschen mit Freude den süßen Klängen des Chores der Schule.
Wir fühlen uns wie Sissi und Franz, denn wir sitzen in einem golden glitzernden Zimmer.
Nach einiger Zeit des Genießens bauen wir unser komplexes Bühnenequipment auf und haben noch sagenhafte fünf Minuten Zeit, um ein Lied ein Mal anzuspielen, was sofort mit tosendem Applaus des schon anwesenden Publikums belohnt wird.
Auf eine euphorische Rede des ersten Schulleiters, von der wir kein Wort verstehen, folgt der Auftritt des Schulchores, der perfekt verläuft und uns mit seiner atemberaubenden Perfektion in den Bann zieht.
In der Pause haben wir endlich Zeit, unsere Lieder ein zweites Mal zu proben und trotz leichten technischen Problemen meistern wir die Situation gekonnt.
Der nun folgende Auftritt des Schulchores überzeugt, vor allem durch das Mitwirken von vier Hörnchen, abermals - was wir aber auch nicht anders erwartet haben.
Unter deutlichem Adrenalineinfluss folgt nun der Auftritt unserer Band und lockert das von den imposanten Klängen ganz hypnotisierte Publikum mit seinen mitreißenden Klängen deutlich auf.
Man munkelt, es seien sogar zuvor eingeschlafene Zuschauer plötzlich wieder aufgewacht.
Aufgrund von deutlich erkennbarer Müdigkeit ziehen wir uns nun schon wieder in unsere Gastfamilien zurück, wo wir herzlich bewirtet, bekocht und verwöhnt werden.
Außerdem folgt der Obligatorische Fototermin, der für die Gastfamilien sehr wichtig zu sein scheint.
Doch die Ruhe währt nicht lange, denn schon um 6 des nächsten Morgens werden wir aus unseren Betten geworfen – es geht schließlich früh am Morgen zurück nach Deutschland, wo wir nach über 7 Stunden Fahrt auch endlich ankommen.

 

Geschrieben von der Band auf der Autofahrt zurück nach Deutschland

Bernadette Dürr, Stefan Heuring, Benjamin Müller

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Aktionstag der Schulsanitäter am EGM

 

Immer fit bleiben in Sachen Blutdruckmessen, Verbände anlegen und Herz-Lungen-Wiederbelebung. Am Mittwoch, den 05.10.2011, trafen sich alle Schulsanis zum wiederholten Male zu einem Praxisnachmittag. Hier wurden anhand von Fallbeispielen lebensrettende Maßnahmen der Ersten Hilfe fleißig geübt. Die „Verletztendarsteller“ sahen – dank der geschickten Hände der Wundschminker- dramatisch echt aus und die Ersthelfer hatten alle Hände voll zu tun, sie fachgerecht zu versorgen. Neben den praktischen Herausforderungen in Erster Hilfe mussten sie auch noch ihre Orientierung im Schulhaus bei einer Klassenzimmerrallye unter Beweis stellen. Diese Übung sollte die schnelle Orientierung im Ernstfall schulen. Denn bei einem Notfall gilt: Jede Sekunde zählt!

 

Die Schulsanitäter des EGM

 


Schulentwicklungs-Scouts im Rahmen der Akademie des Deutschen Schulpreises unterwegs: Besuch des Oberstufen-Kollegs in Bielefeld (OS).

 

In der ersten Oktoberwoche hospitierten die beiden Kollegen Andrea Weber-Brandt und Dr. Herbert Müller am Oberstufen-Kolleg in Bielefeld, einer Versuchsschule der Landes Nordrhein-Westfalen an der Universität Bielefeld. Zwei „Kollis“ begleiteten sie durch ihren Schulalltag mit Doppelstunden, Lernfeldern und Lernplätzen, mit Lerngelegenheiten statt Unterricht. Ergänzt wurden die Unterrichtsbesuche durch Gespräche mit Lehrenden, Kollis und Vertretern der Schulleitung. Die Unterrichtsmethodik folgt den Ideen der Reformpädagogik. Sehr interessant war auch der Kontakt mit Vertretern von drei Gymnasien aus Baden-Württemberg, die sich ebenfalls Reformgedanken machen. Weitere Informationen unter Schulleben/Schulentwicklung

 


 

Sag was dich noch hält – lauf für unsre Welt!“

 

Das Egbert Gymnasium Münsterschwarzach veranstaltete Spendenlauf für Afrika

 

Das Compassion-Praktikum hat für die Schüler der 11. Jahrgangstufe des Egbert Gymnasiums schon lange Tradition in dessen Rahmen die Schüler aufgefordert sind nicht, wie normalerweise, nach ihren Interessen und Neigungen zu entscheiden, wo sie arbeiten möchten, sondern zwei Wochen in einer sozialen Einrichtung mitzuwirken. Hierbei wird bei den Schülern an das Verantwortungsbewusstsein, die Hilfsbereitschaft und das Mitgefühl appelliert. Wie schon in den letzten Jahren nutzten einige Schüler die Möglichkeit dieses Sozial-Praktikum in Afrika zu absolvieren. Neben vielen Eindrücken und Erfahrungen nahmen die insgesamt sieben Schüler und Schülerinnen (zwei Jungen waren in Tansania, fünf Mädchen waren in Kenia) auch das Bedürfnis mit nach Hause, den Menschen vor Ort zusätzliche Hilfe zukommen zu lassen.

 

Auf Grund des Wunsches insbesondere den Kindern in den beiden afrikanischen Ländern zu unterstützen, organisierte diese Schülergruppe den dritten Benediktslauf (Spendenlauf), der am Dienstag, den 20. September 2011, unter dem Motto „Sag was dich noch hält – lauf für unsre Welt!“ am Egbert Gymnasium stattfand. Schon die ersten zwei Läufe, die an der Schule, die vom Kloster Münsterschwarzach getragen wird, veranstaltet wurden, brachten große Erfolge mit sich. So konnte zum Beispiel eine Schule in Kenia, finanziert werden.

 

Die Idee des Benediktslauf besteht darin, dass sich jeder Teilnehmer im Vorfeld eigene „Sponsoren“ sucht, die sich bereit erklären, für jeden gelaufenen Kilometer einen gewissen Betrag zu spenden. Neben zahlreichen privaten „Spendern“ wurden einige Läufer auch von regional ansässigen Konzernen wie René Lezard und der Sparkasse gesponsert.

 

"Noch nie hat es mir so Spaß gemacht für andere zu laufen." Franz Langer (Lehrer am EGM)

 

Diese Idee traf auf großes Interesse; es nahmen über 1000 Schüler und Schülerinnen auch von umliegenden Schulen teil (Mädchenrealschule der Franziskanerinnen aus Volkach und die Volksschule Schwarzach). Eröffnet wurde der Tag von Father Silverius, den die Schüler in Tansania kennen gelernt hatten und der gerade im Rahmen der Diözesen - Partnerschaft zu Würzburg in Deutschland war und Pater Zacharias, der Schulseelsorger am Egbert Gymnasium ist, mit einen religiösen Impuls. Durch die Motivation und den großen Ehrgeiz der Teilnehmer entstand eine Atmosphäre, die den Tag zu einem richtigen Event machte. Dies wurde besonders deutlich, als sich viele ambitionierte Schüler wie auch Lehrer, nach dem Startschuss des Schulleiters Robert Scheller, zu großen Laufleistungen aufmachten.

 

"Durch den Aufenthalt in Afrika haben wir gemerkt, dass es den Menschen vor Ort besonders an Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung fehlt. Genau hier möchten wir helfen!"

 

Mit dem erlaufenen Geld wollen die Schüler, die in Kenia waren, die St. Maurus Special School unterstützen, welche sich besonders um die Betreuung und Versorgung von behinderten Kindern kümmert. In Tansania ist die Finanzierung einer Krankenstation und eine zusätzliche Ausstattung einer Primary School geplant.

 

Falls es noch weitere Interessenten geben sollte, können sie unter folgender Kontonummer spenden:

 

 

Konto:

 

Sparkasse Mainfranken
BLZ: 79050000
Konto-Nr: 42065177
Verwendungszweck (wichtig!):
Benediktslauf: Konto 225525

 

Projektgruppe Afrika 


 

Einführung in das Compassion-Praktikum

Am Freitag, den 23.09.2011, war Herr Bastian Scheibenberger vom Jugendrotkreuz in Kitzingen am Egbert-Gymnasium zu Gast. Mit seinem Vortrag über Zielsetzung und Aufgaben des Roten Kreuzes stimmte er die Schüler der 11. Jahrgangsstufe auf das zweiwöchige Compassion-Praktikum ein, das im Februar 2012 stattfinden wird. Seine Ausführungen wurden durch den Erfahrungsbericht von Barbara Lorey, die sich seit Jahren beim Jugendrotkreuz engagiert, ergänzt und veranschaulicht. Sie etablierte zusammen mit Felix Wallström, der über den Schulsanitätsdienst am Egbert-Gymnasium referierte, die Gruppe der Ersthelfer im Laufe des letzten Schuljahres.

Nach diesem Impuls und einer meditativen Reflexion, die von Herrn Hering und Pater Zacharias vorbereitet wurde, informierten Herr Heß und Frau Weber-Brandt die Schüler über die Konzeption und die Absicht des Compassion-Praktikums. Abschließend konnten die Schüler aus einem Pool von Stellenangeboten einen Einsatzort wählen.

Andrea Weber-Brandt, Soziales Lernen am EGM

 


Unterstufe des Egbert-Gymnasiums beteiligt sich am bayernweiten Schulwettbewerb „Athlet des Jahres“

 

Gegen Ende des vergangenen Schuljahres nahmen alle 5. Klassen, die Klasse 6b und die Mädchen der Klassen 6a/c/d am Projektwettbewerb zur Ermittlung der besten schulischen Einzelathleten und der athletischsten Klasse teil. Die zu absolvierenden Einzelprüfungen in diesem Wettbewerb sind sportartenübergreifend ausgerichtet und fragen allgemeine motorische Fähigkeiten ab.

 

Zur Abnahme der Übungen reiste Projektleiter Sebastian Böhnlein persönlich an und übersandt uns in den Ferien die schulinterne Auswertung.

 

Schulsieger wurde die Klasse 6b (79,33 Prozentpunkte) vor der Klasse 5b (79,03). Den dritten Platz erreichte die Klasse 5d (75,07). Einen Ehrenpreis verdienten sich die Mädchen der Klasse 6c, die mit 84,89 Prozentpunkten zwar die höchste Sammelwertung erzielten, aber ohne ihre Jungen antraten und damit nicht in die Klassenwertung kamen.

 

Die Einzelsieger Martin Grießmann und Richard Stier aus der Klasse 5b (je 95 PP) sowie die Siegerinnen Jenny Endres (Klasse 6a) und Amy Wilnit (Klasse 6d) mit dem herausragenden Ergebnis von jeweils 97 Prozentpunkten reisten zum Basketball Supercup nach Bamberg und konnten dort die deutsche Basketballnationalmannschaft mit Superstar Dirk Nowitzki live in ihrem Vorbereitungsspiel auf die Europameisterschaft in Litauen erleben .

 

Außer Konkurrenz traten auch alle Mitglieder der weiblichen Basketballwettkampfmannschaften der Jahrgangsstufen 7-10 zum schulinternen Vergleichswettbewerb an.

 

 

Die weiteren Platzierungen:

 

5. Jg. / Mädchen:

1. A. Troll

2. C. Biebl, A. Weisensee 

 

5. Jg. / Jungen:

3. R. Lutsch 

 

6. Jg. / Mädchen:

3. L. Heer, L. Hirsch, C. Hiebl 

 

6. Jg. / Jungen:

1. J. Hörlin 

2. S. Henke 

3. F. Lorey 

 

7. Jg. / Mädchen:

1. M. Kahl 

2. C. Vogel, S. Faller, F. Frieß 

 

Mittelstufe Mädchen:

1. K. Troll 

2. L. Grießmann

3. H. Betz

 

Fel / 21.09.11

 


Wahl des Elternbeirats

Der Elternbeirat des EGM wählte am 21. September einen neuen Vorstand: Neuer 1. Vorsitzender ist Herr Andreas Sinning, 2. Vorsitzende bleibt Frau Andrea Bätz, ebenfalls im Amt bleibt Frau Elena Wagner als Schriftführerin. Als Kassenwart wurde Frau Susanne Zang gewählt. Das EGM wünscht dem neuen Vorstand Gottes Segen und eine gedeihliche Zusammenarbeit!

 


Silbermedaille für Tatfunk-Kurs



Der Radiokurs „Tatfunk“ hat beim bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb der Eberhard-von-Kuenheim-Stiftung den zweiten Platz errungen. Die 14 Schülerinnen und Schüler hatten im letzten Schuljahr eine einstündige Sendung zum Thema „Social networks – gefangen im Netz“ produziert, in der sie die Gefahren und Chancen sozialer Netzwerke wie Facebook aufzeigten. Unser Bild zeigt einige Kursmitglieder bei Tonaufnahmen im Studio von Kloster Banz, wo die Sendung produziert wurde. Mit Frank Beyhl von Radio Gong stand ihnen ein echter Hörfunk-Profi mit Rat und Tat zur Seite.
Nun dürfen sich die Schüler auf den verdienten Lohn freuen: Am 10. November findet die Preisverleihung in München statt.

 


Herzlich Willkommen!

 

Kleine Klassen am EGM

Für 93 Fünftklässler begann am Egbert-Gymnasium ein neuer Lebensabschnitt: Sie machen sich auf den Weg zum Abitur. Die Voraussetzungen dafür sind optimal: Da die Schüler auf vier Klassen aufgeteilt wurden, entstanden recht kleine Lerngruppen mit jeweils nur knapp über zwanzig Schülern. Schulleiter Robert Scheller und die Klassenleiter empfingen die Schüler und ihre Eltern zunächst in der Aula. Nach einigen „schmissigen Weisen“ von den „Schwarzier Buam“ unter der Leitung von Manfred Groll ging es in die Klassenzimmer, ehe das Schuljahr mit dem Gottesdienst in der Abteikirche eingeläutet wurde. Das Jahresthema „Die vier Elemente“ spielte dabei eine besondere Rolle. Am Nachmittag lernten sich die Kinder im Tagesheim schon näher kennen – bei Spiel, Sport und leckerem Kuchen.


Aktiv-Fitness-Meile: P-Seminar Sport 2010/12

 

 

Die Projekt-Seminare der Oberstufe 2010/12 beschäftigen sich ein Jahr selbstständig mit der Planung und Durchführung eines Projektes ihrer Wahl. Das P-Seminar Sport hat dabei einen besonderen Beitrag für unsere Schule, vor allem für den Sportunterricht, geleistet:

Anfangs hatte die Gruppe unter Leitung von Fr. Höhn die Idee, einen Fitnessparcours zu gestalten. Schnell entwickelte sich daraus das erste Konzept, bei dem eine Art Trimm-dich-Pfad am Schulgelände entstehen sollte. Nun musste ein Name her; die Aktiv-Fitness-Meile war geboren. Frau Höhn ließ nun die Schüler in verschiedene Gruppen einteilen. Die Planungsgruppe fing daraufhin an, sich Gedanken über die verschiedenen Elemente des Parcours zu machen, informierte sich über bereits bestehende, ähnliche Bauten und gestaltete ihre Ideen in einem Bauplan aus. Auch suchte sie einen geeigneten Platz für ihr Vorhaben und entdeckte die Rasenflächen rund um die 400m Bahn am Sportgelände als passenden Ort. Nun schritt die 2. Gruppe zur Tat und versuchte, die bereits bestehenden Pläne wirtschaftlich möglich zu machen. So wurde der Bau nach Absprache mit dem Kloster und der Schulleitung nach gründlicher Besprechung genehmigt und der Gruppe Unterstützung versprochen. Außerdem mussten nun Sponsoren für den kostenaufwändigen Bau und die Materialien gefunden werden. Nach erfolgreichem Abschluss der Planungsphasen konnte nun das P-Seminar zur Tat schreiten. Begonnen wurde in der vierten Sommerferienwoche, vom 22. -26. August, unter Leitung von Fr. Höhn und mit tatkräftiger Unterstützung ihres Sohnes, der Firma Höhn aus Kitzingen und der Holzfirma Blass.

 

Für des Sprungfelds musste das Feld in mühevoller Hand- bzw. Spatenarbeit abgestochen werden und mit dem Traktor ausgehoben werden. Nachdem das Unkrautvlies verlegt worden war und die Platten auf einem Kiesbett gleichmäßig verteilt waren, konnten Punkte zum Springen darauf gemalt werden.

 

Bei den Klimmzugstangen, die die Gruppe TÜV-geprüft fertig gekauft hatte, wurden per Hand drei Fundamente ausgehoben, damit anschließend Fachleute von LZR die für das Reck notwendigen Bodenanker setzen und die Löcher mit Beton ausgießen konnten.

 

Der Reifenparcours wurde mit von der Firma Höhn gesponserten Reifen möglich. Nachdem die Grasnarbe abgehoben worden war, mussten die Reifen auf ein Sandbett rutschsicher verteilt werden.

 

Für die Balancierstangen schälten P-Seminarler zusammen mit dem Chef der Firma Blass und einem Mitarbeiter die Holzstämme gründlich ab, um sie dann anschließend sicher aufzubauen.

 

So soll der Parcours allen Schülern eine Abwechslung ermöglichen und jeder Bereich verschiedene Muskelpartien trainieren. Je nach Intensität und persönlicher Leistungsfähigkeit kann der Parcours beliebig oft wiederholt werden.

Das Schild am Anfang des Parcours beschreibt die verschiedenen Laufstrecken, in die man den Fitnessparcours anbauen kann. Auch unsere Sponsoren (Firma Knauf, Weingut Christ Nordheim, Sparkasse Mainfranken, Firma Rettner, Firma Schum) sind darauf verewigt.

 

 

Das P-Seminar Sport 2010/12 dankt hierfür allen Beteiligten!

 

Vor allem bei den Sponsoren, dem Münsterschwarzacher Kreis e.V., der Schulleitung und dem Kloster möchten wir uns für die Unterstützung recht herzlich bedanken!

Auch den freiwilligen Helfern, die uns tatkräftig unterstützt haben, gebührt unser allerherzlichster Dank!

 

 

Das P-Seminar Sport 2010/12 unter Leitung von Frau Höhn
Nadja Wirsching, Lisa Pischel, Anna Fleischer, Christina Rapp, Christina Schneider, Maximilian Hehn, Philipp Röll, Simon Renka, Ann-Kathrin Otto, Michael Fröhlich, Peter Link, Alisa Keilholz


Laura Dvorak

 


Bayern 2 am EGM: externe Links

Schule im Fokus

Das Egbert-Gymnasium

 


Hauptsache Englisch ! COMENIUS Assistent neu am EGM

Bereits vor Schulbeginn konnten zwei junge Engländer am EGM willkommen geheißen werden, die das Kollegium im gesamten kommenden Schuljahr unterstützen werden und mit jugendlichem Elan der Vermittlung der englischen Sprache weiter Schwung verleihen: Matthew Goolding (links im Bild) sowie Scott Scrivens. Matthew Goolding wurde dem EGM, das sich einem deutschlandweiten Auswahlverfahren unterzogen hatte, durch die Nationale EU-Agentur als sogenannter COMENIUS-Assistant zugeteilt und wird vor allem bei der Vermittlung der englischen Sprache die Kompetenz eines "native speaker" in verschiedenen Klassenstufen einbringen; da er selbst Geschichte studiert hat wird wohl auch dieses Fach in englischer Sprache unterrichtet werden können. Die Tatsache, dass er aus Wales stammt wird sicherlich auch das eine oder andere Wort Walisisch in unseren Unterricht einbringen. Scott Scrivens, der Germanistik studiert, wird das Team des Tagesheim verstärken und dort natürlich ebenfalls vor allem seine Sprachkenntnisse einbringen können. Beide freuen sich auch darauf, Grundbegriffe des im Vereinigten Königreich so beliebten Rugby-Sports am EGM vermitteln zu können. Wir wünschen Matthew und Scott eine gute Zeit mit uns in Münsterschwarzach und freuen uns sehr über diese Bereicherung.

 

Dr. Matthias Hessenauer (COMENIUS-Koordinator)

 


 

 

Schuljahr 2010/11

 

Schuljahr 2009/10

 

Schuljahr 2008/09

 

Schuljahr 2007/08

 

 



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