Archiv
Erster Schultag am 14.09.2010
7.50 Uhr
- 5. Klassen und ihre Eltern treffen sich in der Aula
- 6. bis 10. Klassen treffen sich in den Klassenzimmern mit ihren Klassenleitern
- Q11 trifft sich nach Aufteilung mit Tutoren in der Kapelle
- Q12 trifft sich im Musiksaal 2
- K13 trifft sich in der Aula (ab 10.00Uhr)
ca. 8.40 Uhr
- gemeinsamer Gottesdienst
Eltern sind herzlich eingeladen
9.30 Uhr
- Beginn des regulären Unterrichts
12.50 Uhr
- Ende des Schultages für Externe
Achtung:
Tagesheimbeginn nur für 5. Klassen
Tagesheimbeginn für 6. Klassen: 15.09.10
13.00 Uhr
- Abfahrt der Busse
Ferienordnung des Sekretariats und der Schulpforte
Das Sekretariat ist in den Ferien wie folgt besetzt:
02.08. - 06.08. und 06.09. - 10.09 jeweils von 8.00 - 16.30 Uhr
Vom 09.08. - 03.09. ist das Sekretariat ganz geschlossen.
Das Direktorat ist wie folgt besetzt:
11.08., 18.08., 25.08. und 01.09. von 10.00 - 12.00 Uhr
Schuljahr 2009/2010
Schulsekretärin Schröder im Ruhestand
In den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet sich Ursula Schröder, die Schulsektretärin des Egbert-Gymnasiums. 29 Jahre lang empfing sie Schüler, Lehrer, Eltern und Gäste in ihrer gewohnt freundlichen und hilfsbereiten Art. Sie hatte für jeden ein offenes Ohr. Entsprechend herzlich bedankte sich die Schulfamilie, allen voran Schulleiter Robert Scheller, zum Abschied bei der „Ursel“. Die „Schwarzier Buam“ unter der Leitung von Manfred Groll spielten auf, einige Schüler zeigten einen Tanz und auch der Elternbeirat lobte Schröders Verdienste. Die SMV hatte zum Abschied ein besonderes Geschenk parat: Sie übereichten der Sekretärin ein Telefon – beklebt mit Krankmeldungen, die in den letzten Jahrzehnten fast zum „täglichen Brot“ der Sekretärin gehörten. Unser Bild zeigt die Elternvertreterinnen Andrea Bätz und Ruth Finster, Schulleiter Robert Scheller und Ursula Schröder.
Philipp Rumpel ist neuer Schulpreisträger des EGM
Gruppen-Schulpreis an Mädchen-Sportmannschaft
Im Rahmen des Schulfestes wurden die diesjährigen Schulpreise am Egbert-Gymnasium vergeben. Den Einzel-Schulpreis erhält in diesem Jahr Philipp Rumpel. Über den Gruppen-Schulpreis durften sich Maike Flennert, Verena Gempper, Nicole Hufnagel, Elisabeth Mechler und Katharina Rehberger freuen.
Mit dem Preis würdigt die Schulfamilie das besondere Engagement der genannten Abiturienten. Philipp Rumpel tat sich während seiner Schulzeit besonders beim Turnen hervor. Im Rahmen des Musicals Mose leitete er die Artistengruppe, studierte mit ihr die Hebefiguren ein und trat selbst als Artist in Erscheinung. Eine Kostprobe ihres Könnens zeigte die Gruppe beim Schulfestgottestdienst, als sie die Worte aus der Heiligen Schrift mit den Mitteln der Körpersprache zum Ausdruck brachte. Darüber hinaus sang der Dimbacher jahrelang im Schulchor mit, in den letzten Jahren initiierte er sogar einen A-Capella-Chor. Bei all diesem Engagement blieb Philipp äußerst hilfsbereit und hatte stets ein offenes Ohr für die Probleme seiner Mitschüler. Laudator Martin Sauer widmete ihm ein Lied, in dem gerade die soziale Kompetenz des Geehrten zum Ausdruck kam: „Philipp Rumpel, ein echter Kumpel!“
Die Laudatio für den Gruppen-Schulpreis hielt anschließend die Sportlehrerin Brigitte Feldlin-Hansel. Sie sprach die geehrten Mädchen direkt an und hob hervor: „Als Mitglieder der Wettkampfmannschaften Leichtathletik und Basketball habt ihr etliche sportliche Erfolge errungen und überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft bewiesen. Aber dies ist nicht der Hauptgrund dafür, dass ihr heute als Preisträgerinnen hier steht. Mit euch verliert das Egbert-Gymnasium nicht nur wichtige sportliche Leistungsträger, sondern in erster Linie engagierte Schülerinnen, die sich nicht zu schade waren, unentgeltlich ihre Zeit für andere zu opfern.“ Als Belege nannte Feldlin-Hansel, dass Maike Flennert und Verena Gempper die Ausbildung zum Basketballschiedsrichter absolvierten und eigenständig viele Jugendspiele leiteten. „Nicole Hufnagel, Elisabeth Mechler und Katharina Rehberger ließen als qualifizierte Kampfrichterinnen viel Zeit hinter dem Anschreibetisch. Alle fünf haben uns Sportlehrer darüber hinaus bei der Durchführung von Schulmeisterschaften in den verschiedensten Sportarten unterstützt.“
Neben dem Sport brachten die Mädchen ihre persönlichen Qualitäten auch in andere schulische Bereiche ein. „Verena spielte zwei Jahre im Schulorchester zwar nicht die erste, aber immerhin eine Geige, wirkte am „Tatfunk“-Projekt mit und übernahm als Stufensprecherin eine wichtige soziale Funktion. Katharina arbeitete im Rahmen des „Compassion“-Projekts sehr kreativ in verschiedenen Projekten der Pfarrei St. Benedict in Nairobi mit. Nicole war Mitglied der „Conflict Police“ und engagierte sich in besonderem Maß für das Schülertreffen der benediktinischen und zisterziensischen Schulen. Dafür wurde sie bereits mit dem Abt-Egbert-Preis ausgezeichnet. Elisabeth tat sich als Jahrgangsstufensprecherin besonders durch ihre Führungsqualitäten sowie durch ihre hoch einzuschätzende Konfliktbewältigungs- und Kooperationsfähigkeit hervor“, so Feldlin-Hansel.
Was lässt Dich hinhören? Was ist ein Blick- oder besser „Hörfang“ fürs Ohr? Welchem Sound aus dem Alltag schenkt man schnell, welchem weniger schnell seine Aufmerksamkeit? „Earcatcher“ ist das Zauberwort und auch eins der faszinierendsten Elemente des Radiosounds. Wie eine grelle Farbe die Aufmerksamkeit unserer Augen auf sich zieht, so lösen auch ein schräges Geräusch oder Musik einen aufmerksamen „Hinhörer“ aus. Das Ohr wird bei uns doch meistens hinter das Auge gestellt und vernachlässigt bzw. als weniger wichtig empfunden. Beim genaueren Beschäftigen mit der Materie Radio wird einem das Wunder(-bare) des Hörens wieder bewusster, ja auch mit den Ohren kann man sehen! Diese Erfahrung durfte das P-Seminar „Tatfunk“ machen. Über ein ganzes Schuljahr hinweg haben die Schülerinnen und Schüler eine Radiosendung zum Thema „Die ganze Wahrheit über die Lüge“ produziert. Sie nehmen damit am derzeit laufenden Hörfunk-Wettbewerb der Eberhard-von-Kuenheim-Stiftung teil. Hier folgen einige Hntergrundinformationen über die Sendung:
Beitrag 2: „Lügen haben kurze Beine“ [Philipp Heigl]
Klein- und Kindergartenkinder können zwischen Realität und Einbildung noch nicht so gut unterscheiden. Sie erfinden gerne Geschichten oder übertreiben beim Erzählen maßlos. Auch können sie die Gewichtung der Ereignisse noch nicht richtig einschätzen. Jedes Kind macht gelegentlich mal etwas, das eigentlich nicht erlaubt ist - und das ist ihnen auch bewusst. Es kann passieren, dass beim Spielen etwas kaputt geht oder dass Kinder einfach etwas vergessen - eigentlich kein Drama, aber Kinder trauen sich oft nicht, sich dieser Verantwortung zu stellen, und lügen daher aus Angst vor Strafe. „Das war ich nicht“, lautet die Antwort, die bestimmt alle Eltern schon einmal gehört haben. Das liegt daran, dass Kinder die Konsequenzen ihres Missgeschicks wesentlich härter einschätzen, als sie in Wirklichkeit sind. Kinder bekommen schon sehr früh mit, dass wir in einer leistungsorientierten Gesellschaft leben, in der bestimmte Statussymbole Anerkennung verschaffen. Der Wunsch, bei den anderen Kindern akzeptiert zu werden, treibt viele Kinder dazu, die Unwahrheit zu erzählen. So besitzt man auf einmal viele tolle Dinge, hat einen berühmten Vater oder ist der Beste im Fußballverein. Dabei ist zu beachten, dass in ihrer kleinen Welt die Grenzen von Wahrheit, Fantasie und Spiel fließend sind.
[Quelle: www.hoppsala.de]
Beitrag 4: „Wie bewusst werden Lügen eingesetzt?“ [Alexandra v. Hoynigen-Huene]
Politischer Lebenslauf über die Interviewpartnerin Barbara Stamm, Abgeordnete im Bayerischen Landtag, Landtagspräsidentin (*29.10.1944)
Tätigkeit bis 1970 im erlernten Beruf und hauptamtlich in der Jugendarbeit der Diözese Würzburg; Mitglied der CSU seit 1969; Mitglied im Würzburger Stadtrat von 1972/87; ab 1978 Mitglied im Fraktionsvorstand der CSU-Landtagsfraktion, von November 1986 bis Ende September 1987 stellvertretende Fraktionsvorsitzende; seit September 1987 bis Oktober 1994 Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit; 1989 - 2000 Vorsitzende der Familienkommission der CSU; seit Oktober 2001 Vorsitzende der Lebenshilfe in Bayern. Seit 1990 Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Rumänien; Juni 1993 - Januar 2001 Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung. Seit Oktober 1993 stellvertretende Parteivorsitzende der CSU; Oktober 1994 - Januar 2001 Staatsministerin im Bayer. Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit; Oktober 1998 - Januar 2001 Stellvertreterin des Ministerpräsidenten, 1. Vizepräsidentin des Bayer. Landtages, seit 20.10.2008 Präsidentin des Bayer. Landtages.
Beitrag 5: „Lügen wissenschaftlich beweisen“ [Lea Lahrsow und Susanna Ringelmann]
Eine Auswahl, an welchen Signalen und Verhaltensweisen sich Lügner erkennen lassen:
- Nach Vorhaltungen beteuern Lügner besonders heftig ihre Schuldlosigkeit.
Wer während eines Gespräches allzu intensiv mit den Händen ringt, wer mit den Fingern spielt, hier eine imaginäre Fluse aufpickt und dort über die Tischplatte reibt, ist entweder hochgradig nervös oder versucht zu lügen. Auch plötzliche ausladende Gebärden können auf eine Lügengeschichte deuten.
Ein Lügner kann sein, wer in einer normalen Gesprächssituation plötzlich förmlich spricht, indem er ohne Not lange und komplizierte Begriffe verwendet, die in der Alltagssprache meist kurz und knapp ausfallen; indem er eine peinlich korrekte Grammatik verwendet oder in den Duktus einer ausgearbeiteten Ansprache verfällt. Solches Verhalten deutet daraufhin, dass die Präsentation der Lüge bis in die Details vorbereitet wurde, um sie besonders wirkungsvoll vorzutragen.
Lügner fixieren ihre Gesprächspartner gerne; sie glauben, dass sie mit ungewöhnlich langem Augenkontakt Signale der Aufrichtigkeit und Aufmerksamkeit übermitteln. Genau das ist aber falsch: In normalen Situationen kommt es immer wieder vor, dass sich Gesprächspartner voneinander abwenden, um sich auf neue Gedanken oder Themen zu konzentrieren.
[Quelle: www.wiwo.de/management-erfolg/woran-sie-luegner-erkennen-382440/]
Beitrag 6: „Lügen aus historischer Sicht“ [Marcus Dietmann]
Notlügen, Alltagslügen, Höflichkeitslügen und Beschönigungen hin oder her. Ich habe in meinem Beitrag die bisher folgenschwersten Lügen unserer Geschichte aufgegriffen und zu einer kleinen Zeitreise durch unsere Lügenvergangenheit aufgebaut. Zu finden sind dort Zitate von bekannten Persönlichkeiten aus Politik und Sport, die jeder von uns schon einmal gehört und mit dem Thema Lüge in Verbindung gebracht hat. Hier sind natürlich Bill Clinton und Walter Ulbricht vertreten, um nur zwei Beispiele zu nennen. Ich habe bei der Verwendung der Zitate besonderen Wert darauf gelegt, dass es sich dabei auch um die wirklichen Original-Töne handelt. Mit diesem Beitrag möchte ich bei dem Zuhörer ein Bewusstsein über die mögliche Tragweite von Lügen wecken, die ihm bisher vielleicht nicht ganz klar gewesen ist. So hat sich durch bewusst ausgesprochene „Unwahrheiten“ der ein oder andere Lebensweg im Laufe unserer Geschichte verändert.
Beitrag 7: „Lügentagebuch“ [Carmina Gempper]
Mit dem „Earcatcher“ und meiner Beitragsform – leicht, vielleicht humorvoll, wenig wissenschaftlich – im Hinterkopf entwarf ich nach und nach erst gedanklich, nicht bildlich, vielmehr „geräuschlich“, einen Tagebucheintrag . Den Tagesablauf beschreibe ich durch meine Stimme, aber auch durch Geräusche den bestimmten Situationen, wie zum Beispiel „Zeitungsrascheln“ und „Motorgeräusche“. Bei genauem Hinhören kann man teilweise drei verschiedene Geräusche erkennen, nämlich meine Stimme, Hintergrundmusik und ein spezieller Ton oder Sound, die die Atmosphäre, Stimmung bzw. Situation „vertonen“. Faszinierend an den „Earcatchern“ ist, dass für deren Produktion keine Grenzen gesetzt sind - hörbare Kreativität also. Nicht nur der Produzent, auch der Hörer kann dabei kreativ sein und die wahrgenommenen Töne, Geräusche, Stimmungen und vieles mehr für sich zu Bildern zusammenfügen und Geschichten dazu malen. Mein Tagebuch als Hörspiel soll der Fantasie freien Lauf lassen.
Viel Spaß beim bewussten HÖREN!
Das Tatfunk-Team des Egbert Gymnasium Münsterschwarzach
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Crescat et floreat !
Als erste deutsche Schule des PILGRIM-Netzwerkes von Schulen, die sich in besonderer Weise für eine Erziehung zur Nachhaltigkeit einsetzen und ihre Schüler dafür sensibilisieren wurde das Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach vor kurzem in Wien ausgezeichnet. Teil dieser Auszeichnung ist auch die Übergabe eines PILGRIM-Weinstockes, der für alle PILGRIM-Schulen sichtbares, wachsendes und fruchtbares Zeichen der Verbundenheit sein soll. Dieser Weinstock wurde nun unter fachkundiger Anleitung von P. Franziskus OSB zusammen mit Schulleiter OStD Robert Scheller, OStR Schrauth, OStR Dr. Hessenauer und einigen Schülern in die Erde gebracht; die Pflanzaktion wurde wettermäßig durch leichten Regen begünstigt, sodass dem Wachstum des Weinstockes der Sorte „Uhudler“ nichts im Wege stehen dürfte. OStD Scheller betonte dabei, dass die Abtei Münsterschwarzach und das Egbert-Gymnasium mit den bereits gemachten Schritten in Richtung Naturerhaltung und Bewahrung der Schöpfung weit vorangekommen sei und sicher auch in Zukunft ein würdiger Repräsentant für PILGRIM sein wird.
Ausgezeichnete Rechenkünstler
Zum Schuljahresende wurden die Sieger der verschiedenen Mathematik-Wettbewerbe am Egbert-Gymnasium ausgezeichnet. Dazu zählen unter anderem der Wettbewerb im Kopfrechnen und der „Moki-Wettbewerb“. Unser Bild zeigt die Schülerinnen und Schüler, die hier besondere Leistungen vollbrachten. Die zuständigen Lehrkräfte Burkard Utz, Dieter Hörning und Elmar Schrauth (letzte Reihe) hatten die Schüler im Vorfeld der Wettbewerbe bestens vorbereitet.
Sommerkonzerte am EGM
Bei den beiden Sommerkonzerten unter dem Motto „Divertimento musicale“ konnten die Schülerinnen und Schüler des Egbert-Gymnasiums wieder einmal ihr musikalisches Können unter Beweis stellen. Unser Bild zeigt den Chor der 5. Klassen unter der Leitung von Bruder Julian Glienke. Die beiden Konzerte spiegelten die Vielfalt der musikalischen Gruppen und Solisten des EGM wieder. Neben den verschiedenen Chören traten die Big-Band, das Gitarren-Ensemble, das Saxophonquartett, die Schulblasmusik und das Orchester in Erscheinung. Hinzu kamen das Blechbläser- und das Percussion-Ensemble, die Bands „WerksAcht“ und „Splitting on Sidewalks“ sowie die Solisten Melanie Letsch und Simon Vornberger. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Rupert Neugebauer.
Kooperationsvereinbarung zur Gestaltung des Überganges Schule – Studium zwischen dem Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Am 20. Juli 2010 verständigten sich der Präsident der Universität Würzburg Prof. Dr. Alfred Forchel und Schulleiter OStD Robert Scheller in Schweinfurt auf eine weitreichende Zusammenarbeit in der Gestaltung des Übergangs vom Gymnasium ins Studium sowie in der fach- und institutionsüber-greifenden Weiterentwicklung der Lehrerbildung und Lehrerfortbildung und unterzeichneten darüber eine Kooperationsvereinbarung,
Die Kooperationsschule der Universität Würzburg Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach sieht die Möglichkeit z.B. Praktika für Lehramtsstudierende und praktische Einblicke in das Schulleben anzubieten, aktiv am Frühstudium mitzuwirken, übergreifende Fortbildungen zu unterstützen und auch Infowände über das Studium an der Universität Würzburg im Haus zu platzieren. Die Universität bietet der Schule z.B. Schülerpraktika (9. Jgst.) an, die Schüler-Uni, die Nutzung der Universitäts-bibliothek, Hilfen bei der Gestaltung der W- und W-Seminare und die Studienberatung sowie die Kontaktaufnahme und den Austausch zwischen den Fachschaften Universität – Schule.
In den vergangenen Jahren konnte das EGM verhältnismäßig viele Schüler zum Frühstudium nach Würzburg senden, auch entstanden etliche Kontakte zu Lehrstühlen der Universität, die ehemalige Würzburger Professorin Dr. Dorit Bosse hat auch die Patenschaft bei der Bewerbung des Egbert-Gymnasiums um den Deutschen Schulpreis übernommen. Die Schule sieht in diesem Bereich von „Übergänge gestalten“ eine wichtige Aufgabe, die im kommenden Schuljahr besonderen Engagements bedarf und freut sich sehr über die beschlossene Kooperation.
"Über (Leiden) Leichen zum Erfolg“
(Theater am Egbert-Gymnasium)
In drei Aufführungen bewies die Theatergruppe der Mittelstufe am Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach am letzten Wochenende unter der Leitung von Peter Olschina, dass das Theaterspielen sowohl für die jungen Spielerinnen und Spieler wie auch für das zahlreich erschienene Publikum Spaß machen und dabei durchaus auch zum Nachdenken anregen kann.
Die Leiterin eines Eliteinternats (Caroline Roye) hat elf junge Bewerberinnen und Bewerber eingeladen, um für den verbleibenden letzten Platz zu kämpfen. Unterstützt wird sie bei ihrer Arbeit dabei von zwei Lehrkräften (Maximilian Zang und Melanie Michel). Die drei jungen Schauspieler meisterten ihre Aufgabe vorzüglich und entwarfen glaubwürdig die drei Lehrer als je eigenständige Typen. Ebenfalls in die Handlung involviert sind der Hausmeister (Lukas Röber) und die vermeintliche Hausdame, gespielt von Bernadette Hofstätter. Dass die Schülerinnen und Schüler den Kampf um den letzten Platz wörtlich nehmen, ahnt zu Beginn des von der Theatergruppe selbst verfassten Stückes noch niemand. Schnell wird aber klar, dass diese versuchen, sich gegenseitig auszuschalten, um ihre Chancen zu erhöhen. Nach einer ersten Herausforderung der elf Elevinnen und Eleven (Ines Hörlin, Milena Gropp, Raffaela Rose, Sandra Feil, Antonia May, Nicole von der Tann, Jenny Pokorny, Annika Zürlein, Miriam Kirch, Ludwig Uhde, Calvin Rüth) in Form einer Improvisationsshow eskaliert die Handlung am Abend. Als Spielort wählte hier die Gruppe den Keller des Schlosses. Hier werden nach und nach von zwei besonders fiesen Kandidatinnen fast alle übrigen Bewerber ausgeschaltet. In einer parodistischen Überhöhung werden dann auch die Lehrkräfte mit ihrer „dunklen“ Seite in den Sog des allgemeinen Verfalls der guten Sitten hineingezogen: Die Direktorin erlebt in ihrem Überwachungsraum, von dem aus sie alle über Kameras beobachtet hat, ihr Inferno – sie gerät in den Körper einer Schülerin. Der Chemielehrer versucht an zwei Schülerinnen ein Experiment durchzuführen und sprengt dabei sein Labor in die Luft; und die Sportlehrerin ersticht sich, weil sie glaubt – nicht zum ersten Mal - für den Tod eines Mädchens verantwortlich zu sein. So sind am Ende des Stückes fast alle Handlungsträger tot und „erwachen“, um Michael Jacksons „Thriller“ zu tanzen - einstudiert von De Shan D. aus Kitzingen.
Nach knapp zwei Stunden Theaterspiel entließen die Zuschauer die jungen Spielerinnen und Spieler mit lang anhaltendem Applaus.
Zeitgleich zur zweiten Aufführung am Freitag, den 09.07.2010 fand am Egbert-Gymnasium die Veranstaltung „EGM Live“ statt. Drei Schülerbands aus der Mittelstufe zeigten ihr Können und begeisterten ihre Fans mit melodiösem Rock und Indie: WerksAcht, Spitting on Sidewalks. Nach der Theaterveranstaltung brachten die Profis von „50 m freistil“ das Publikum zu Schwitzen. Es ist erstaunlich, mit welch‘ kompakten Sound die Band aufwartet. Und es ist sicher nur eine Frage der Zeit, wann die fünf Jungen Männer aus dem Raum Würzburg nationale und internationale Erfolge feiern dürfen. Sie beschreiben ihre Musik folgendermaßen: „Ein bisschen Philosophie, ein wenig Weltschmerz, ein bisschen Melancholie und eine unvernünftig große Portion Herz.“ Den ungewöhnlichen Namen haben sich die Bandmitglieder Basti, Markus, Simon, Felix und Dominik gegeben, weil sie Musik machen wollen, die sich nicht in eine bestimmte Schublade stecken lässt. Müssten die Studenten ihre Musik dennoch einer Richtung zuordnen, würde sie sie als alternativen Deutschrock bezeichnen. Und mit ihrer Musik haben sie am Egbert-Gymnasiums nun etliche neue Fans gefunden.
Wenn unterfränkische Volksmusik bis nach Kalabrien vordringt
Mit Volksmusik und Volkstanz endete in diesem Jahr das traditionelle PAD-Programm für italienische und tschechische Gastschüler am Egbert-Gymnasium. Francesco Gara aus Kalabrien liess sich nicht zweimal zum Tanz mit Giulia di Paul aus dem Fassa-Tal bitten, in fränkischer Tracht und zu fränkischen Klängen, die Manfred Groll (Akkordeon) und Reinhard Klos (Saxophon) zu Gehör brachten. Über 70 Gäste – allesamt Gastfamilien, bei denen die Schüler für fast drei Wochen heimisch geworden waren – hatten sich im romantischen Innenhof des Weinguts Christ in Nordheim eingefunden, um gemeinsam den gelungenen Verlauf des PAD-Programms zu feiern. Die Schülerinnen und Schüler hatten dazu auch eine kleine Reise durch ihre jeweilige Heimat in Bild und Ton vorbereitet, die den Familien das mährische Kromeriz, aber auch die Lombardei, Toskana, Rom, Dolomiten, Venetien, Molise, Kampanien, Sizilien, oder Sardinien näherbrachten.
Dr. Matthias Hessenauer
Münsterschwarzacher Voltigierer kehren als Fränkischer Meister heim
Dreimal Gold und einmal Silber bei den Fränkischen Meisterschaften im
Voltigieren
Die Voltigierer der DJK Egbert Gymnasium Münsterschwarzach waren bei den am 27./28.6.10 in Coburg-Bieberbach stattgefundenen Fränkischen Meisterschaften im Voltigieren sehr erfolgreich und holten drei Gold- und eine Silbermedaille nach Münsterschwarzach.
Fränkischer Meister im Gruppenvoltigieren
Auf Grund der bisher sehr erfolgreich verlaufenen Saison war man mit
Titelhoffnungen nach Coburg gereist. Spannend würde es allerdings in der
Meisterklasse der Spitzengruppen werden, da auch die Hauptkonkurrenten aus
Rathsberg bei Erlangen vor allem mit einer schwierigen neuen Kür in die
Saison gestartet waren. Im ersten Umlauf konnten die Münsterschwarzacher
Voltigiererinnen ihre Pflichtstärke optimal umsetzen und gingen mit einer
schwungvollen und flüssigen Vorführung in Führung. Im Kürumlauf schlichen
sich zwar einige Konzentrationsfehler ein, die aber mit Routine überspielt
werden konnten und der erste Umlauf mit dem 1. Platz beendet werden konnte.
Pech hatte der Titelverteidiger aus Dinkelbühl-Lohe mit einem Sturz und
vergab damit alle Chancen. Am Sonntag wurde nur noch die Kür gezeigt, in der
sich die Münsterschwarzacher unterstützt von ihrem souverän galoppierenden
20igjährigen Holsteiner Wallach deutlich steigern konnten und die
Hauptkonkurrenten aus Rathsberg auf Platz zwei verweisen konnten.
Auch das Junior Team erfolgreich
Im Juniorenwettkampf war das Verbandsteam Franken-Junior I, deren Mitglieder
in dieser Saison fast ausschließlich aus Münsterschwarzach kommen Favorit.
Hier galt es durch fehlerfreie Umläufe den Startplatz für die Deutsche
Meisterschaft in Aachen im August zu sichern. Die Mädchen wurden mit ihrem
Schimmelwallach Carlos ihrer Favoritenrolle gerecht und holten mühelos mit
einer starken Pflicht und mit zwei in traumhafter Sicherheit voltigierten
Küren mit der höchsten Tageswertnote die Meisterschaft. Die Teilnahme an den
Deutschen scheint damit gesichert.
Miriam Esch Meisterin im Junioren Einzel
Der Medaillensegen war aber noch nicht beendet. Die erst 14-jährige Miriam
Esch setzte Richter und Zuschauer in Erstauen, da sie mit einer
unglaublichen Harmonie mit dem 14-jährigen Schimmelwallach Carlos ihre
Pflicht- und Kürübungen ausführte, so dass sie mit deutlichem Vorsprung den
dritten Titel für den Verein holte. Von der Wertnote lag sie deutlich über
den Senioren, so dass es kein Wunder war Miriam auch bei den Sonderehrungen
für die beste Pflicht auf Platz eins zu sehen.
Nachwuchsteam auf Platz 2
Im Rahmen der Fränkischen Meisterschaften tragen auch die
Nachwuchsmannschaften ihren eigenen Wettkampf, den sog. Franken-Cup aus. Im
ersten Umlauf lag das Schwarzacher Team mit hauchdünnem Vorsprung auf
Platz1. Im zweiten Umlauf schlichen sich aber zu viele Flüchtigkeitsfehler
und Unsicherheiten ein, so dass sie vom souverän voltigierenden Team von der
Volkacher Mainschleife auf Platz zwei verwiesen wurden.
Das Turnier wurde auch genutzt zwei neue junge Teams im Rahmenwettbewerb zum ersten Mal an den Start zu schicken. Auf Grund der Schwächen ihres noch unerfahrenen Fjordpferdes Zwergenkönig konnten sie ihr Potential leider noch nicht zum Ausdruck bringen, aber man war dennoch zufrieden, denn der Schritt in den Wettkampfsport ist für die beiden Gruppen getan und Zwergenkönig hat eine sehr gute Veranlagung.
In den einzelnen Gruppen voltigierten
M**-Team: Tabea Fieber, Mona Schwanfelder, Jasmin Pfister, Regina Keller,
Franziska Wagenhäuser, Miriam Esch, Miriam Vogt
Franken-Junior: Michelle Bock, Sinja Jessberger, Jana Koschmieder, Jasmin
Pfister,
Franziska Wagenhäuser, Miriam Esch, Miriam Vogt
L-Team: Christian Riel, Annika Hoffmann, Julia Hümmer, Agnes Binzenhöfer,
Jana Koschmieder, Lotta Lubkoll, Judith Ackermann, Madu Müller
Nachwuchsteams: Victoria Arens. Kristy Lutsch, Sophia Reichert, Thalia Rose,
Kim Bonauer, Amelie Braun, Melanie Förster, Marie Sophie Funk, Isabel
Gerbig, Dorothea Jeske, Maike Schneiders, Marina Hettrich, Lisanne Lottes,
Marlene Maly, Franziska Palm, Larissa Angly
Die Ergebnisse:
Fränkische Meisterschaften der Gruppen: 1. Münsterschwarzach II 7,361, 2.
Rathsberg I 7,051, 3. Büchenbach I 6,767
Fränkische Meisterschaften der Junior-Gruppen: Franken Junior I 7,432, 2.
Bamberg I 6,761
Rathsberg II 6,323
Junior Einzel: Miriam Esch 7,795, 2. Franziska Hanft (Bamberg) 6,410, Tina
Beeg (Kulmbach) 6,367
Franken-Cup der L-Gruppen: 1. Mainschleife I 6,275, 2. Münsterschwarzach I
5,925, 3. Kulmbach II 5,867
Fröhlicher und entspannter Kennenlerntag 2010 in vollem Sonnenschein. Egbert-Gymnasium nimmt ca. 120 neue Fünftklässler in das Schulleben auf
„Die entspannte und informative Atmosphäre hat uns allen gut getan“, so äußerte sich eine Mutter nach Abschluss der Veranstaltung am Freitag, den 2.7.2010, in der die Kinder wie die Eltern ein je eigenes Programm zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Information über die Laufbahn am Egbert-Gymnasium erhielten.
Der volle Sonnenschein leuchtete an diesem Freitag bis tief in die Schule hinein, sehr gut nur, dass ein rundes Programm mit Information, Unterhaltung und Gesprächen am Ende alle Gesichter auch zufrieden glänzen ließ. Die Tutoren der neuen Fünfklässler und die zukünftigen Betreuer im Tagesheim holten die Kinder an der Schulpforte ab, führten sie durch die Schule, ließen die Kinder einander kennenlernen, spielten und sangen mit ihnen. Währenddessen erläuterten Schulleiter OStD Robert Scheller und StD Dr. Herbert Müller den Eltern in der Aula, wie die Schulfamilie am Egbert-Gymnasium den Übergang von der Grundschule ans Gymnasium gestaltet. Zwei Mädchen aus der 6. Jahrgangsstufe ( Lisanne Lottes und Julia Weberbauer, 6d) überzeugten die Eltern, dass die künftigen Fünftklässler gut am Gymnasium ankommen werden. Auch Mitglieder der Schulfamilie stellten sich vor mit Ruth Finster (Elternbeiratsvorsitzende), Jürgen Vogl und Carolin Lang (Schülermitverant-wortung/SMV), wichtige Lehrkräfte im kommenden Schuljahr und die Tagesheimbetreuer unter der Teamleitung von Silke Bühler.
Bei Kaffee und den vielen mitgebrachten Kuchen konnten die Eltern der verschiedenen Klassen sich schon etwas kennenlernen. Für gelungene Unterhaltung und Ohrenschmaus sorgten in der Aula StD Manfred Groll mit den Schwarzier Buam und Musiklehrer StR Rupert Neugebauer mit einem Nachwuchs-Schülerensemble der 6. Jahrgangsstufe, zusammengesetzt aus verschiedensten Instrumenten.
Im zweiten Teil der Veranstaltung erzählten in einem Podiumsgespräch Schüler (Julius Frank, Bastian Mrohs, beide 5. Jahrgangsstufe, Bernd Müller, K12), Eltern (Andreas Sinning, Ruth Finster, Heike Frank), Betreuer und Lehrer, darunter Unterstufenbetreuer StD Manfred Groll, der Fachbetreuer für Musik OStR Manfred Weidl /Instrumentalschule und StD Dr. Herbert Müller, zuständig für Schulentwicklung, sowie der Schulseelsorger P. Zacharias Heyes OSB von ihren Erfahrungen mit der fünften Jahrgangsstufe und gaben Tipps für einen gelungenen Start am Gymnasium: Die Schülerinnen und Schüler sollen sich von Anfang an wohl fühlen, zugleich in ihrer Selbstmotivation und Anstrengungsbereitschaft stark sein. Dabei bietet die Schule viele Möglichkeiten der Begleitung an, nicht zuletzt die Tutoren und die Streitschlichter „Conflict Police“ der größeren Schüler mit einem Lehrerteam unter der Leitung von OStR`in Andrea Weber-Brandt mit OStR`in Bärbel Gramlich und OStR`in Maresa Lillge.
Dass alle zusammenwirken wollen und sollen, Schüler, Eltern, Betreuer und Lehrer, zeigte sich eindrücklich in dem Schlussbild. Nachdem sich die neuen Fünftklässler auf der Aulabühne gesammelt hatten, sangen alle zusammen ein eben mit den Kindern eingeübtes Lied (Ulrike Englert, Br. Julian Glienke OSB) auf Deutsch, Englisch und Latein, danach ein motivierendes Einstiegslied „EGM“ – „Engel gehen mit“. Zuletzt sprach der Schulseelsorger zusammen mit allen ein Schlussgebet und wünschte mit Schulleiter Robert Scheller Gottes Segen über eine gute Zeit zwischen Abschluss der Grundschule und Start am Gymnasium.
Gratulationsschreiben anlässlich der Nominierung zum Deutschen Schulpreis 2010
„Über die Nominierung Ihrer Schule für den Deutschen Schulpreis 2010 habe ich mich als Bayerischer Kultusminister sehr gefreut. Zu den letzten 15 Schulen zu gehören, die in der Endrunde um diese attraktive Auszeichnung konkurrieren, ist eine große Ehre und ich spreche Ihnen und der gesamten Schulgemeinschaft dafür meine Anerkennung aus… Auch wenn es nicht ganz für einen Sieg … gereicht hat – mit einem solchen pädagogischen Engagement stehen Sie in der bayerischen Schullandschaft ohne Frage längst auf dem Siegertreppchen. Ich gratuliere Ihnen und allen Beteiligten sehr herzlich zu Ihrem Erfolg und wünsche Ihnen für Ihre weitere Arbeit alles Gute und Gottes Segen! Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus“
Dem Gratulationsschreiben des Bayerischen Staatsministers vom 24.6.2010 war bereits eine Gratulation des Vertreters der Deutschen Bischofskonferenz vorausgegangen. Bei der Schulleitertagung des Katholischen Schulwerks Ende Juni in Regensburg/Schloss Werdenfels bezeichnete Dr. Lukas Schreiber, Referatsleiter „Erziehung und Bildung“ bei der Deutschen Bischofskonferenz das Egbert-Gymnasium als „Leuchttrum in der Schullandschaft“. Mit dem Ausdruck „EGM auf dem Siegertreppchen“ schloss sich das Katholische Schulwerk der Gratulation an. In den sechs Qualitätsbereichen des Deutschen Schulpreises „Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution“ habe die Schule Herausragendes geleistet. „Vielfalt und Innovation zeichnen Ihr Engagement im Bereich der Schulentwicklung aus. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf fächerübergreifendem, projektorientiertem Arbeiten, das sich in unterschiedlichster Ausprägung durch alle Jahrgangsstufen zieht.“ (Gratulationsschreiben des bayerischen Staatsministers)
Dass das Egbert-Gymnasium am Ball bleiben will, zeigt die Beteiligung an der Akademie des Deutschen Schulpreises und die Mitwirkung im Exzellenzforum, um dem Lernen im Austausch der Schulen „Flügel zu verleihen“. Im Rahmen des Südteams und des Mottos bei der Bewerbung „Förderung der Individualität, Schulfamilie, Offenheit, Ganzheitlichkeit“ wird es auch gastfreundlich andere Schulen einladen.
Wir freuen uns darüber, dass wir als nominierte Schule an der Preisverleihung in Berlin teilnehmen und aus der Hand von Dr. Ingrid Hamm (Robert Bosch Stiftung) wie Herrn Thomas Osterkorns (Stern-Chefredakteur) Hand die Urkunde als nominierte Schule 2010 erhalten durften. Für alle Beteiligten, die ganze Schule in Trägerschaft der Abtei der Benediktiner von Münsterschwarzach war es ein prägendes Erlebnis. Auch wenn es am Ende nicht ganz zu einem Preis gereicht hat, sind wir dankbar für die Anerkennung, die uns von verschiedener Seite entgegen gebracht wurde. Sie ist uns zusätzlicher Ansporn, unsere Schulentwicklung und Unterrichtsqualität voran zu bringen.
StD Dr. Herbert Müller
Fahren mit Öko-Strom
Der Fachbereich Physik des Egbert-Gymnasiums hat einen Partner aus der Wirtschaft gefunden: Die Firma N-Ergie Netz GmbH unterstützt das wissenschaftliche und das praxisorientierte Seminar der 11. Jahrgangsstufe mit Know-how aus dem Bereich der Elektromobilität. Diplom-Ingenieur Ingo Sigert stellte den Schülern einen Elektro-Roller vor, der besonders klimafreundlich fährt, wenn er mit Strom aus erneuerbaren Energien gespeist wird. Schüler Felix war sichtlich begeistert davon, dass er einmal auf dem neuen Gefährt Platz nehmen durfte. Die Physiklehrer Barbara Secknus und Elmar Schrauth (links im Bild) haben die Zusammenarbeit mit „N-Ergie“ ins Leben gerufen. Von Seiten der Firma betreut Diplom-Ingenieur Ingo Sigert das Projekt.
Big Challenge 2010 – die große Herausforderung
Das Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach ehrte in dieser Woche die Preisträger des Wettbewerbs „Big Challenge 2010“. An dem Englisch-Wettbewerb nahmen europaweit knapp 650.000 Schüler aus zirka 6000 Schulen teil. Die besten Teilnehmer des Egbert-Gymnasiums wurden nun mit Urkunden und Wörterbüchern belohnt. Sie hatten in einem Test ihre hervorragenden Englisch-Kenntnisse unter Beweis stellen können.
Herzlichen Glückwusch zum Abitur 2010!
Vortrag von Pater Dr. Mauritius Wildein der 10c
Auf Einladung der Kl. 10 c mit ihrer Klassleiterin Christiane Kropp sprach Pater Dr.Mauritius Wilde am 17.Juni 2010 in der Deutschstunde über die Kunst der gegenseitigen Wertschätzung. Er stellte die Frage: "Was ist Respekt? Wie entsteht er? Woher kommt er? ", wobei das Auditorium aufmerksam seinen Ausführungen , die mit vielen ermutigenden Beispielen und kurzen, praktischen Übungen versehen waren, zuhörte. Er erklärte mit Blick auf die Spirale der Respektlosigkeit ( Achtlosigkeit,Missachtung, Verachtung) , wie wir einen respektvollen Umgang mit uns selbst, mit anderen und unserer Umwelt leben können.
Wachsende musische Talente am Egbert-Gymnasium. Projektarbeit führt durch Welt des Films
An ihrem zweiten theatralisch-musischen Abend verbanden die Schüler des Musischen Zweiges am Egbert-Gymnasium sehr gekonnt Filmmusik mit der Projektarbeit in Musik, Kunst und Deutsch. So entwickeln sie sich in ihren Fächer übergreifenden Aktivitäten sinnvoll ergänzend zum Sprachlichen Gymnasium in Münsterschwarzach
Das musische Gymnasium als Zweig des Egbert-Gymnasiums ist inzwischen in der Profilphase angekommen, die mit der 8. Jahrgangsstufe beginnt. Angekommen auf hohem methodischem Niveau ist die Fächer übergreifende Projektarbeit, wie sie in Münsterschwarzach gepflegt wird. Sie stellte vor, wie sich ein Schülerpärchen Jeanette und Mirko an einem „sturmfreien“ Abend zuhause – die Eltern sind ausnahmsweise unterwegs – interaktiv durch die Filmwelt zappte. Plötzlich mitten in die Filme wie „Rocky“, „Amelie“, „Der Clou“, „Das Dschungelbuch“ oder „Fluch der Karibik“ hineingestellt, mussten die jungen „Musen“ ihre Kreativität beweisen. Großer Heldenmut war dabei nicht notwendig, sondern künstlerische Talente waren gefragt. Die Filmeinlagen eindrücklich und medial im Hintergrund gestaltet galt es zu singen, zu musizieren, sich auf den Brettern der Bühne zu zeigen, alles im Zusammenspiel der ganzen Gruppe. Und immer wieder konnte die Fernbedienung behilflich sein auf der Reise in die Phantasie und zurück, bevor es zu brenzlig wurde. So ging am Ende alles gut aus, von der Meeresfee Calypso überwacht. Wie zu alten Stummfilmen waren musikalisch gelungene Einlagen auf verschiedensten Instrumenten geboten. Zusammengehalten und geführt wurde die Projektarbeit von den Kollegen Markus Binzenhöfer (Deutsch), Irmgard Longworth (Kunst) und Rupert Neugebauer (Musik). Alle waren hochbegeistert von der gelungenen Arbeit, die Schüler selber und auch die Eltern, die einen kurzweiligen und motivierenden Abend erlebten.

- kathbild.at/Rupprecht
Ausstellung
In der Spielhalle des EGM wird zur Zeit an Hand von zehn Schautafeln und einem Modell eine Ausstellung über die Hutewälder - lichte, parkartige Eichenwaldungen, die früher als Weide für Rinder, Schafe und Schweine zur Eichelmast genutzt wirden. Diese Art der Beweidung erzeugte eine große Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. Großformatige Fotografien geben einen lebendigen Eindruck von der Schönheit dieser besonderen, nur noch vereinzelt in Franken vorkommenden Waldform.
Preisverleihung Deutscher Schulpreis am 9.6.2010 – Liveübertragung in Phoenix
Am kommenden Mittwoch, den 9.6.2010, 11.30 – 12.30 Uhr ehrt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Preisträger 2010 in der Sankt-Elisabeth-Kirche in Berlin. Die Verleihung wird im Fernsehsender Phoenix live übertragen. Das Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach hat mit vielen anderen Schulen (162) ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen, wobei 50 Schulen in die nähere Auswahl kamen, wurde dann im Januar von einer hochkarätigen Kommission besucht (20) und ist nun unter den 15 für den Deutschen Schulpreis nominierten Schulen, übrigens als einziges Gymnasium aus Bayern. Wir freuen uns zudem besonders, dass wir als benediktinisches Gymnasium ausgewählt wurden. Schon diese Nominierung ist eine große Anerkennung, doch bleibt eine Spannung, nicht nur für die Delegation aus Münsterschwarzach, sondern für die ganze Schulfamilie in Trägerschaf
Ausstellung „Mit unseren Händen, aber mit Deiner Kraft - Die Werke in der monastischen Tradition der Benediktiner“
„Mit unseren Händen, aber mit Deiner Kraft“ – unter dieser Überschrift steht die Ausstellung im Egbert-Gymnasium, die am 9. Juni 2010 eröffnet wird. Die Ausstellung zeigt anschaulich das Wirken der Benediktiner in der Geschichte, das für Europa in den verschiedensten Bereichen kulturbildend gewirkt hat: so u.a. in der Bildung, Wissenschaft, Musik, aber auch in Landwirtschaft, Krankenpflege und Gastfreundschaft. Der entscheidende Beitrag der Benediktiner ist dabei eine neuartige Einstellung zur Arbeit, die als Nachhall der Tat Gottes versucht die Schönheit Gottes der Welt sichtbar zu machen: „… damit in allem Gott verherrlichst werde“. Damit wirft sie Fragen auf, die unsere heutige Arbeitswelt und die Ursachen der gegenwärtigen Krise betreffen. Die Ausstellung ist 2006 im Benediktinerkloster Cascinazza bei Mailand entstanden und wurde 2007 ins Deutsche übersetzt. Abt Michael Reepen und Priorin Friederike Popp vom Schwanberg haben die Schirmherrschaft für die Ausstellung in Münsterschwarzach übernommen.
Die Eröffnungsveranstaltung am 9. Juni 2010 um 19.30 Uhr in der Aula des Egbert-Gymnasiums wird in die Thematik der Ausstellung einführen. An die Festrede von P. Mauritius Wilde (Verlagsleiter Vier-Türme-Verlag Münsterschwarzach) schließt sich eine Podiumsdiskussion mit Erwin Sickinger (Unternehmensberater) und Fürst Albrecht zu Castell-Castell (ehem. Unternehmer) an, bei der ausgehend von der benediktinischen Erfahrung die heutige Bedeutung der Arbeit problematisiert werden soll.
Der Eintritt in die Ausstellung ist frei; sie ist geöffnet 9. Juni bis 2. Juli 2010 Montag bis Freitag 8 – 17 Uhr und Sonntag 10.30 – 15 Uhr. Zur Eröffnung der Ausstellung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Projekttag am Egbert-Gymnasium: Methodenführerschein für die 5. und 6.Klässler
Auf den 29.4.2010 hatten die Kollegen von Tagesheim und Schule alle Kinder und die Eltern der 5. Jahrgangsstufe am Egbert-Gymnasium zu einem Projekttag eingeladen, an dem sie für einen Methodenführerschein gute Tipps bekamen sowie bei Kaffee und Kuchen mit Betreuern, Lehrkräften und anderen Eltern in Austausch über das Lernen ihrer Kinder treten konnten.
So sammelten sich etwa 130 Kinderzusammen mit ihren Eltern im Speisesaal, wo sie von Schulleiter OStD Robert Scheller und dem pädagogischen Team, den Betreuern und vielen Lehrern begrüßt wurden. In Kleingruppen erarbeiteten sie methodisches Werkzeug für passende Lernansätze mit Markierungen, Schlüsselbegriffen, der 5-Schritt-Lesemethode und Organisationstechniken. Die Betreuer mit Diplompädagogin Katharina Sauer sowie Teamleiterin Silke Bühler hatten sich mit den Lehrkräften viele Gedanken über das Lernen lernen in Tagesheim, Schule und Elternhaus gemacht. „Die Eltern zeigten sich erfreut, dass dieses aktuelle Thema aufgegriffen worden ist“ , erklärte StD Dr. Herbert Müller als pädagogischer Leiter des Tagesheims. Sukzessive soll an diesem Methodenführerschein weiter gearbeitet werden. So geschah es auch gleich in den Gruppen der 6. Jahrgangsstufe.
Dass das soziale Lernen nicht vernachlässigt werden darf, zeigten die Schülerinnen und Schüler der Streitschlichtergruppe „Conflict police“ um OStR`in Andrea Weber-Brandt, die zum Abschluss ihre Tätigkeit in der Schule vorstellten. Das geistliche Abschlusswort sprach P. Zacharias Heyes OSB, der Schulseelsorger des Egbert-Gymnasiums.
Im Bild Katharina Sauer mit Eltern und Schülern bei der pädagogischen Arbeit in der Gruppe.
Grundschülerinnen und Schüler aus der Verbandsschule Bergtheim zu Besuch am Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach
Zu einer Lese- und Busreise hatten sich die Kinder der Klasse 4a um Klassleiterin und Rektorin Doris Müller aus Bergtheim schon am Morgen aufgemacht. Im Rahmen von „Übergänge gestalten" war das Ziel, die Klasse 6d am Egbert-Gymnasium in Münsterschwarzach zu besuchen. Empfangen wurden sie sehr herzlich von den Bergtheimern in der dortigen Schule, so dass gar keine Ängste aufkamen. Die Kinder konnten sich in praktischer Zusammenarbeit vieles gegenseitig erklären.
Im Zusammenhang mit der aktuellen Lesewoche hatten sich beide Klassen mit dem Erzählanfang von Paul Maar „Herr Martin fährt per Anhalter“ beschäftigt, den er in der Kitzinger Schreibwerkstatt als Ausgangstext ausgegeben hatte. Nachdem sich beide Klassen intensiv mit Fortsetzungsgeschichten beschäftigt hatten, fiel es gar nicht schwer, sich gegenseitig Texte vorzulesen und sich im Schreiben auszutauschen. In Kleingruppen halfen die Großen den Kleinen beim Weiterschreiben und die 6.Klässler konnten den 4.Klässlern ihren schon langen, ausgefeilteren Text mitgeben, zusammen mit einem Buch, das alle Beiträge der Kitzinger Schreibwerkstatt gesammelt enthielt und zur Anregung dienen kann. Die Bergtheimer Kinder werden nun ihre überarbeiteten Beiträge niederschreiben und zusammenstellen und bald die 6.Klässler Einblick nehmen lassen. Ein positives Feedback ist schon sicher. So konnte auch eine Brücke zwischen den Kindern, Lehrern und Schularten, im Schreiben und Lesen entstehen. Die Klassleiterin Doris Müller aus Bergtheim (4a) und Klassleiter StD Dr. Herbert Müller (6d) freuten sich über den gelungenen Austausch, den auch Schulleiter OStD Robert Scheller sehr schätzte.
Tatfunker des Egbert-Gymnasiums auf Kloster Banz
Im Rahmen des P-Seminars nahmen elf Schüler der elften Jahrgangsstufe des Egbert-Gymnasiums zusammen mit dem Lehrer Dr. Klos vom 12. bis 14. April an einem Hörfunkseminar auf Kloster Banz teil. Dank der finanziellen Unterstützung der Hanns-Seidel-Stiftung konnten sie dort eine Radio-Magazinsendung erstellen. Die beiden Hörfunkprofis Lui Knoll von der evangelischen Rundfunkagentur München und Michael Schulte vom Deutschlandradio Berlin standen ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Banz bot den idealen Rahmen, da die Hanns-Seidel-Stiftung dort ein voll ausgestattetes Hörfunkstudio unterhält.
Im Vorfeld hatte die Gruppe das Thema Lüge als Motto für die Sendung gewählt und Interviews geführt, so zum Beispiel mit dem Abt Michael Reepen aus der Abtei Münsterschwarzach zu der Frage, ob das Lügen mit dem Gewissen vereinbart werden kann. Ein Psychologe wurde befragt, was beim Lügen im Gehirn abläuft, während eine Journalistin zu den Lügen in den Medien Stellung nahm. Zudem gingen die Schüler der Frage nach, wann Kinder anfangen zu lügen, und besuchten dafür einen Kindergarten. Besonders erfreulich war es, dass die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm als Interviewpartnerin gewonnen werden konnte. Sie äußerte harsche Kritik am Einfluss mancher Interessenverbände auf die Politik.
Seit Beginn des Schuljahres arbeitet die Schülergruppe mit Unterstützung der Mediencoaches Frank Beyhl von Radio Gong und Dr. Georg Schramm vom Bayerischen Rundfunk an dem Projekt „Tatfunk“, das von der Eberhard-von-Kuenheim-Stiftung ins Leben gerufen wurde. Es dient dazu, Schüler der Oberstufe näher an das Medium Radio heranzuführen und das selbstständige Arbeiten zu fördern. „Tatfunk“ ist eines der neuen Projektseminare, die die Abiturienten des achtjährigen Gymnasiums belegen und für die Abiturnote einbringen müssen.
Am Ende des Schuljahres findet dann ein Wettbewerb statt, bei dem die besten Sendungen durch die Kuenheim-Stiftung mit einem Preis geehrt werden. Auf Kloster Banz feilte die Gruppe an den Beiträgen, entwarf eine Moderation, die sich durch die gesamte Sendung zieht, und sprach dann gleich im Tonstudio die Texte ein. Die Aufnahmen wurden geschnitten und mit den Texten zu Beiträgen zusammengesetzt. Die technische Ausstattung der Räume und die Erfahrung der beiden Radiojournalisten ermöglichten es, eine qualitativ hochwertige und unterhaltsame Sendung zu erstellen.
Welttag des Buches am EGM
Anlässlich des Welttags des Buches besuchten die 5. Klassen des Egbert-Gymnasiums am vergangenen Freitag die Buch- und Kunsthandlung der Abtei. Buchhändlerin Evelyn Zapf zeigte den kleinen Leseratten ihr Angebot und führte sie durch die Räume. Die Klasse 5d (siehe Bild) erhielt bei dieser Gelegenheit gleich ihre Klassenlektüre, Erich Kästners „Pünktchen und Anton“. Diesen Kinderbuchklassiker werden sie zu einem Theaterstück umschreiben und am Ende des Schuljahrs aufführen.
Wirbel um die Wunschwirkwerke
Wieder einmal lädt die traditionelle Kommunion-Theatergruppe (Theater K) des Egbert-Gymnasiums Münsterschwarzach zu einem Stück für die ganze Familie in die Aula des Gymnasiums ein: Seit der Premiere von „Wirbel um die Wunschwirkwerke“ am 12. April können Zuschauer jeden Samstag, Sonntag und Feiertag bis Pfingsten eine spannende, witzige und beeindruckende Reise durch die Welt der Wunschwirkwerke erleben.
Das Stück wurde vom Theater K selbst geschrieben, als Vorlage diente das Jugendbuch "Benjamin Piff und der Verlust der Träume" von Jason Lethcoe. Es handelt von Benjamin Piff, dessen Leben bisher nicht gerade großartig verlief: Nach dem Unfalltod seiner Eltern lebt er im Waisenhaus und wünscht sich zum Geburtstag die Erfüllung aller seiner Wünsche. Dabei ahnt er aber nicht, dass dies in den Wunschwirkwerken ein Energieproblem sondergleichen auslöst. Schlussendlich gelingt es aber Candlewick, dem Präsidenten, Benjamin davon zu überzeugen, auf seinen Wunsch zu verzichten und in den Wunschwirkwerken mitzuarbeiten.
Doch das alles ist erst der Anfang einer unterhaltsamen Reise, auf die das Theater K den
Zuschauer schickt. Auf die Wunschwirkwerke kommen nämlich noch viel größere Gefahren zu: Die Fluchwirkwerke, die an akuter Energieknappheit leiden, versuchen mit hinterhältigen Tricks, die Wunschwirkwerke einzunehmen. Und dann gibt es noch ein kleines, zickiges Mädchen, das davon träumt, sich an Benjamin zu rächen...
Gerade für Familien und Grundschulklassen lohnt sich also ein Ausflug nach Münsterschwarzach. Eine Vorstellung dauert ca. 90 Minuten und kostet für Erwachsene 6,00 €; für Kinder 4,00 €. Reservieren können Sie per Telefon (09324-20260) oder per Fax (09324-20460).
Russlandaustausch
Zum ersten Mal waren am Egbert-Gymnasium vom 12. bis 18. März Austauschschüler aus Russland zu Gast. Auf Einladung von Br. Julian, der am EGM Russisch unterrichtet, war die fünfköpfige Gruppe per Zug aus Moskau angereist. Die Partnerschaft mit dem „Gymnasium Nr. 1514“ in Moskau war im vergangenen Jahr mit der ersten Reise einer Schülergruppe nach Moskau angeknüpft worden. Die russischen Schüler waren in Familien untergebracht, erlebten Schulalltag am EGM und unternahmen Ausflüge in die Umgebung, nach Würzburg, Bamberg und Nürnberg. Bei einer Konferenz stellten sich die Schüler gegenseitig Unterrichts- und Forschungsthemen in englischer Sprache vor. Die russischen Schüler zeigten sich sehr interessiert an der deutschen Kultur; besonders beeindruckt waren sie von der Führung durch die Würzburger Residenz und den Hofkeller. Die Begegnung war für beide Seiten so fruchtbar und bereichernd, dass die Partnerschaft des EGM mit der Moskauer Schule sicher auch in Zukunft fortgesetzt wird.
Franz-Oberthür-Stiftung gibt 10.000 Euro für Instrumente
Das Egbert-Gymnasium freut sich über eine Finanzspritze von 10.000 Euro, die die „Franz-Oberthür-Stiftung“, Schulstiftung der Diözese Würzburg, der Schule zur Verfügung stellt. Großer Dank gilt in diesem Zusammenhang dem Finanzdirektor des bischöflichen Ordinariats, Dr. Dr. h.c. Adolf Bauer, und dem Vorstandsvorsitzenden der Schulstiftung, Domdekan Günter Putz. Mit dem Geld kann das musische Gymnasium, das nun in der 8. Jahrgangsstufe die Profilphase erreicht, wertvolle Musikinstrumente anschaffen. Damit kann künftig das gesamte Spektrum der musikalischen Begabungen gefördert werden. Unser Bild zeigt einige Schüler mit ihren Instrumenten, darunter ein so ausgefallenes und teures Instrument wie die Harfe. Die Schüler können sich am Egbert-Gymnasium für die ersten Jahre ihres Unterrichts ein Instrument von der Schule ausleihen. Dadurch wird verhindert, dass die Eltern während der musikalischen Orientierungsphase teure Neuanschaffungen tätigen müssen. Manfred Weidl (Fachbetreuung Musik), Dr. Herbert Müller (Schulinnovation) und Schulleiter Robert Scheller freuen sich über die segensreiche Spende.
200 Mitwirkende beim geistlichen Konzert des EGM
Das vorösterliche, geistliche Konzert des Egbert-Gymnasiums fand in diesem Jahr zum ersten Mal in der Abteikirche statt. Über 200 Schüler, Lehrer und Mönche musizierten am Mittwochabend gemeinsam zur Ehre Gottes. Fachbetreuer Manfred Weidl sah in dem Konzert ein Symbol dafür, dass Schule und Kloster nicht nur baulich verzahnt sind, sondern auch im Geiste noch enger zusammenwachsen.
Den Anfang gestaltete der begabte Organist Andreas Ruhsert mit einem Bach-Präludium, ehe das Blechbläser-Ensemble mit den überzeugenden Trompetern Bernd Müller, Christoph Sendner, Philip Kimmel und Marina Hettrich zu hören war. Für die tieferen Töne sorgten Martin Utz (Waldhorn), Stefan Aull (Tenorhorn), Franziska Winzig (Bariton), Jens Hettrich (Posaune) und Marvin Jande auf der Tuba. Anschließend folgten die beiden Unterstufenchöre der 5. und 6. Klassen unter der Leitung von Bruder Julian Glienke. Der Chor der 5. Klassen erfuhr dabei musikalische Unterstützung durch Irmi Dotzel an der Orgel und die Fünftklässlerin Marie Wagner, die die Zwischenspiele gekonnt auf der Querflöte intonierte. Den Song „A little light of mine“ brachten beide Chöre gemeinsam zu Gehör.
Des Weiteren wussten zwei Orgelschüler von Pater Dominikus Traunter zu überzeugen: zum einen Jakob Nusser, zum anderen Lena Gast, deren „Concerto für Orgel in G-Dur“ von Johann Sebastian Bach die Abteikirche zum Klingen brachte. Zwei Choräle desselben Komponisten hatten sich die Saxophonisten Stephanie Schmid, Najib Ben Khaled, Benjamin Müller und Marco Plitzner (Leitung) ausgesucht und perfekt dargeboten. Das Orchester unter der Leitung von Rupert Neugebauer überzeugte mit zwei Stücken von Johann Friedrich Fasch und Henry Purcell, bevor der Gemischte Chor, dirigiert von Manfred Weidl, an die Reihe kam. Mit großer Hingabe trat dabei die Sopranistin Melanie Letsch in Erscheinung. In den Titeln der Stücke kam großes Gottvertrauen zum Ausdruck: „Laudate dominum“ (Mozart), „Der Herr ist mein Hirt“ (Bernhard Klein) und „Wirf dein Anliegen auf den Herrn“. Dazu passte am Ende auch das gemeinsame Schlusslied: „Wer nur den lieben Gott lässt walten.“ Das geistliche Konzert des Egbert-Gymnasiums rief zur inneren Einkehr auf. Es bot die Möglichkeit, zur Vorbereitung auf das kommende Osterfest innezuhalten und in der Musik den Erlöser zu preisen.
Abschlusskonzert der Abiturienten
Die Abiturienten des Egbert-Gymnasiums gaben am Dienstagabend ihr Abschlusskonzert. In der Aula des Egbert-Gymnasiums präsentierten sie ein Programm zwischen Pop und Klassik, zwischen Michael Jacksons Hymne „We are the world“ und der „Air“ von Johann Sebastian Bach. Unser Bild zeigt die Blechbläser Martin Utz, Christoph Sendner, Sebastian Wirsching und Markus Krapf bei ihrem Stück „Happy Train“. Der Erlös des Konzerts kommt den Erdbebenopfern von Haiti zugute.
Jan Schreyer mit Bestnoten
Die Schulmeisterschaften im Turnen fanden vergangene Woche am Egbert-Gymnasium statt. Geturnt wurde an den Geräten Reck, Barren, Boden und Sprung. Bei den Jungen erhielt Jan Schreyer mit 27,10 Punkten die höchste Gesamtwertung. Der Siebtklässler überflügelte damit sogar den Sieger der 8. bis 10. Klassen, Julian Müller-Kaler (25,10 Punkte). Bei den Fünftklässlern setzte sich Kilian Schweiger durch, bei den Sechstklässlern Constantin Thein. Bei den Mädchen der 5. Klassen hatte Carina Hiebl die Nase vorn, während bei den Sechstklässlerinnen Hanna Klüpfel siegte. Bei den jungen Damen der 7. und 8. Klassen setzte sich Larissa Angly durch. Neben diesen Pflichtübungen präsentierten die Mädchen außerdem noch einen Kürwettkampf. Hier erzhielten Judith Ackermann und Miriam Vogt Bestnoten. Die Wettkämpfe wurden von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm umrahmt. Jeweils zum Gerätewechsel gab es eine Showeinlage. Unser Bild zeigt die Tanzgruppe von Sportlehrerin Edith Bühl.
Theaterluft schnuppern
Die Klassen 10a und 10c besuchten Arthur Millers "die große Depression" in den Kammerspielen des Mainfranken-Theaters Würzburg. Das Stück, das die Wirtschaftskrise 1929 zum Thema hat, ist aktuell, kritisch und mit viel Musik gestaltet und stieß bei den Schülerinnen und Schülern auf große Resonanz. Begleitet wurden die Klassen von Pater Zacharias und ihren Deutschlehrerinnen Christiane Kropp und Jutta Sandeck.
Bewerbung um den Deutschen Schulpreis. Egbert-Gymnasium überspringt letzte Hürde nach Berlin
Kurz vor der kleinen Pause am Freitag erhielt Schulleiter Robert Scheller den Anruf der Robert-Bosch-Stiftung und teilte gleich dem Lehrerkollegium mit: „Ich habe gerade den Anruf bekommen, dass wir dabei sind. Wir sind für den Deutschen Schulpreis 2010 nominiert und fahren nach Berlin, wo im Juni die Preisträger bekannt gegeben werden. Herzlichen Dank allen, die an der Bewerbung mitgewirkt haben. Der Erfolg ist eine große Anerkennung für die Arbeit der Kollegen, der ganzheitlichen pädagogischen Arbeit für die Schülerinnen und Schüler an unserem benediktinischen Gymnasium.“
Vor zwei Monaten Mitte Januar hatte eine hochkarätige Jury das Egbert-Gymnasium besucht, nachdem zuerst fünfzig, dann zwanzig Schulen aus den 162 Bewerbungen ausgewählt worden waren. In der Bewerbung hatte sich das Egbert-Gymnasium anhand der vorgegebenen Kriterien Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution vorgestellt. Die Jury evaluierte die Bewerbung und fand in den geforderten Bereichen etliche „Perlen“, wie sich ein Jury-Mitglied ausdrückte. Das pädagogische und soziale Miteinander, auch der Eltern, Schüler, Betreuer, Lehrer und Schulleitung gefiel der Jury besonders, und ebenfalls der breite Leistungsbegriff, der mit den schulischen Anforderungen die ganzheitlichen sieht, in den Schwerpunkten Musik, Sport, Kunst und Theater, dies alles auf der Grundlage des christlichen bzw. benediktinischen Menschenbildes. Das umfassende Bildungsverständnis der Schule ist auch ein Ergebnis der langen, kollegialen Arbeit an der Schulentwicklung in Münsterschwarzach, so dass das Egbert-Gymnasium ein besonderes Profil entwickeln konnte, das modifiziert auch in der G8 Beständigkeit bewies. Der unabhängige respektvolle Blick von außen und die Anerkennung nach innen werden zusätzliche, pädagogische Motivationskräfte freisetzen.
„Dem Lernen Flügel verleihen“ Unter diesem Motto ist der Deutsche Schulpreis als größter und mit insgesamt 230 000 Euro höchstdekorierter Schulwettbewerb in Deutschland von der Robert-Bosch-Stiftung und der Heidehof-Stiftung ausgeschrieben, Medienpartner sind das Magazin Stern und die ARD. Insgesamt werden in Berlin am 9.Juni 2010 sieben Schulen ausgezeichnet. Welche von den 15 nominierten es sind, ist noch nicht bekannt. Die Preise sind auf jeden Fall äußerst attraktiv, so werden die sieben besten Schulen mit Fördergeldern dotiert. Die Preisträger wird Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Berliner St.-Elisabeth-Kirche ehren. Näheres unter www.Deutscher-Schulpreis.de mit vielfältigen Informationen!
Eine zehnköpfige Delegation aus Eltern-, Lehrer- und Schülervertretern wird in die deutsche Hauptstadt fahren. „Wir haben unser Ziel jetzt schon erreicht, alles andere wäre ein zusätzliches Sahnehäubchen“, erklärte Schulleiter Robert Scheller.
Tag der offenen Tür am Egbert-Gymnasium
Die Spezi-Flasche des jungen Herrn mit Schwert ist nicht ganz Stilecht, aber ansonsten sehen die Fünftklässler den echten römische Senatoren und Gladiatoren zum Verwechseln ähnlich. Sie hatten sich so herausgeputzt, um beim Tag der offenen Tür am Egbert-Gymnasium zu zeigen, dass Lateinunterricht nicht nur aus lästigem Vokabellernen besteht. „Lebendiges Latein“ ist das Ziel des Unterstufenbetreuers Manfred Groll, der mit den Kindern ein römisches Klassenzimmer gestaltet hatte. Bevor sich die Besucher dort umsehen konnten, erklärte Schulleiter Robert Scheller das Erziehungskonzept des Egbert-Gymnasiums mit seinen sprachlichen und musischen Ausbildungsrichtungen. Dr. Herbert Müller, der pädagogische Leiter des Tagesheims, informierte über die ganzheitliche Betreuung im Tagesheim. Über 1000 Besucher fanden dazu am vergangenen Sonntag den Weg in die Schule der Benediktiner und bekamen ein fulminantes Programm geboten: Die verschiedenen Sport- und Musikgruppen präsentierten ihr Können, die einzelnen Fachschaften hatten sich besondere Aktionen ausgedacht. Die Imkergruppe verkaufte leckeren Honig, die Schülerzeitung ihre jüngste Ausgabe. Und natürlich gab es jede Menge Theater. So bekamen viele Eltern und Kinder Lust, auch selbst Teil der Schulfamilie am EGM zu werden. Die Anmeldung für das neue Schuljahr findet am Montag, den 10. Mai 2010, ab 8 Uhr statt.
Unterricht mit der Zeitung – drei Klassen arbeiten ein ganzes Jahr mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Seit 1. Februar 2010 Schüler aus drei Klassen bzw. Kursen am EGM täglich aufs beste informiert, denn sie nehmen an verschiedenen Projekten teil, zu denen ein kostenloses Abonnement der FAZ für ein ganzes Jahr gehört.
Die Projekte, die alle vor allem der Förderung des Lesens, einer Kernkompetenz, dienen beginnen bereits mit einer Klasse der Mittelstufe, der 9 d. Diese Klasse konnte sich für das Projekt „Jugend recherchiert“ qualifizieren, an dem in ganz Deutschland ca. 1500 Schülerinnen und Schüler teilnehmen und das mit einem Wettbewerb verbunden ist. Dabei geht es darum, dass die Beteiligten sich mit dem Thema Energieeffizienz auseinandersetzen und auch eigene Vorschläge machen, sei es in einer Firma, einem Privathaushalt oder auch einem Kindergarten. Sie recherchieren, in welchem Umfang bereits Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz getroffen wurden und überlegen, was man darüber hinaus noch tun könnte. Über diese Erfahrungen erstellen sie entweder Texte oder auch Websites, die dann von einer Jury bewertet werden. Die Zeitung kann dabei Hintergrundinformation, aber auch gelungene Beispiele liefern. Darüber hinaus wird die Zeitung in verschiedenen Unterrichtsfächern für weitere Arbeiten wie zum Beispiel einer Langzeitbeobachtung eines bestimmten Themas genutzt.
In der Q 11 – dem ersten Jahr der neuen Oberstufe – nimmt ein Französischkurs an dem Projekt „Jugend liest“ teil und erhält ebenfalls für ein ganzes Jahr die FAZ. Hier geht es natürlich vornehmlich darum, Frankreich betreffende Themen aus der FAZ herauszufiltern und für den Unterricht aufzubereiten; alle Schüler des Kurses werden ein entsprechendes Portfolio erstellen. Zudem dient die Zeitung auch für Mediationsübungen und Bildbeschreibungen in französischer Sprache. Selbstverständlich können die Schüler auch für andere Fächer von der täglichen Zeitungslektüre profitieren.
Der Leistungskurs Deutsch von Herrn Aust, die letzten G-9 Schüler also, krönen diese Reihe mit der Teilnahme am Flaggschiff der Zeitungsprojekte, „Jugend schreibt“: das Projekt wird bereits seit 20 Jahren mit sehr großem Erfolg betrieben und regt vor allem das journalistische Schreiben auf hohem Niveau an. Wöchentlich erscheint eine Seite in der FAZ mit Beiträgen aus diesem Projekt, sodass die Schüler des Leistungskurses einen großen Anreiz haben, an eigenen Texten wirklich zu feilen, bis sie für das Niveau der FAZ-Leser geeignet sind.
Über den Fortgang der Projekte wird in Zukunft hier berichtet.
Michael Aust (für „Jugend liest“), Dr. Matthias Hessenauer (für „Jugend recherchiert“ sowie „Jugend liest“).
Ehemalige spielen „Hase Hase“ am Egbert-Gymnasium
„Einmal Theater – immer Theater“ lautet der gültige Wahlspruch der Gruppe Theaters K am Egbert-Gymnasium. Mit diesem Motto machen Ehemalige dieser Theatergruppe zum zweiten Mal in diesem Jahr Ernst. Vor allem in den aktuellen Semesterferien probten sie ihre Fassung des Stücks „Hase Hase“ von Coline Serreau. Es geht darin um die Familie Hase, deren jüngste Tochter wegen ihres Aussehens bei der Geburt den Vornamen Hase bekam. Sie ist nach vier Kindern ein Nachzügler. Ihre Geschwister sind fast alle aus dem Hause und leben in gesicherten Verhältnissen. Aber so wie niemand die wahre Herkunft Hase Hases aus dem Weltall ahnt, haben fast alle Mitglieder dieser Familie ein Geheimnis zu lüften. Diese werden mal tragisch, mal humorvoll ausgerechnet gerade in dem Moment aufgedeckt, als Mutter Hase glaubt, dass ihr Ruhestand endlich in Sichtweite gekommen ist. Eine turbulente Komödie um alltägliche Irrtümer und die Energie, aus diesen das beste zu machen. Und gleichzeitig: Ein Denkmal für alle „Mamas“.
Zu sehen ist das etwa Stück am 5. und 6. März um 19.00 Uhr sowie am 7. März um 18.00 Uhr im Theatersaal des Egbert-Gymnasium. Der Eintritt ist frei, Spenden sind natürlich erwünscht.
„Einmal drin, immer drin“ –
Internet-Experte Kabierske klärt am EGM über Gefahren des Internet auf
. „Das Internet vergisst nichts. Einmal drin, für immer drin.“ Das war der Tenor eines Vortrags über die Gefahren des Internets, den der Internet-Experte Jörg Kabierske am Donnerstagmorgen vor den Schülern des Egbert-Gymnasiums und abends vor den Eltern hielt. Der Elternbeirat der Schule organisierte das Schüler- und Elterntraining mit dem Ziel, die persönliche Sicherheit im Netz zu erhöhen.
Aus seiner beruflichen Tätigkeit weiß Referent Kabierske, dass sich Personalchefs heute intensiv im Internet über potentielle Bewerber für freie Stellen informieren. Deshalb warnte er davor, persönliche Daten und Vorlieben allzu freizügig weiterzugeben. „Wenn man da erfährt, dass einer viel säuft, und wenn sich da auch noch Bilder von Trinkgelagen finden, dann schwinden die Chancen auf eine Einstellung natürlich.“
Selbstschutz sei auch angesagt in Bezug auf das Urheberrecht. Privatkopien dürften zwar angefertigt, aber nicht weitergegeben oder verkauft werden. Außerdem dürfe auch der Kopierschutz der Original-CD nicht umgangen werden. Der Referent appellierte an die Schüler: „Veröffentlicht die Mitschnitte von Konzerten niemals auf YouTube. Das könnte euch ruinieren. Alle Daten, die illegal im Internet stehen, dürfen nicht heruntergeladen werden.“
Der Referent empfahl auch, die Nutzungsbedingungen von Anbietern wie „YouTube“ durchzulesen. „Das Kleingedruckte ist entscheidend.“ Dazu hatte Kabierske einige interessante Fallbeispiele auf Lager: So habe ein Mädchen aus Mainz 600 Soundtracks von YouTube heruntergeladen, darunter einige illegale. Daraufhin sollten die Eltern 3000 Euro Strafe zahlen. Hätte sie es in der Schule heruntergeladen, dann hätte die Schule womöglich zahlen müssen – sofern man den Übeltäter nicht hätte ausfindig machen können.
Kabierske warnte eindringlich: „Für sechs Monate sind wir auf dem silbernen Tablett. So lange werden die Verbindungsdaten gespeichert. So lange ist nachvollziehbar, wer welche Seite besucht hat.“ Auch die Anonymisierungssoftware biete da keinen Schutz: „Ich bin fest davon überzeugt, dass alles, was wir im Internet tun, gespeichert und beobachtet wird.“ Deutsche Unternehmen könnten gerichtlich gezwungen werden, Daten zu löschen. Bei ausländischen Firmen habe der deutsche Staat allerdings keine Handhabe. Durchaus provokativ rüttelte Kabierske die Schüler wach. Er loggte sich in das Netzwerk „SchülerVZ“ ein und präsentierte vor der versammelten Schülerschaft, wie sich einige Schüler dort präsentieren. Die Lehre war: „Wem jetzt peinlich ist, was hier gezeigt wird, dem müsste es eigentlich die ganze Zeit über peinlich sein.“
Von Roboter Merlin bis zum roten Brautkleid –
Facharbeiten des EGM mit außergewöhnlicher Kreativität
Im Torhaus und im Missionsmuseum der Abtei Münsterschwarzach werden derzeit die Facharbeiten des der Abiturienten des Egbert-Gymnasiums ausgestellt. Die Vernissage fand am Mittwochabend statt.
Außergewöhnliche Leistungen sind zu bewundern. Dazu zählt zum Beispiel der Roboter „Merlin“, den Artur Gasparyan und Christoph Sendner konstruierten und mit Hilfe moderner Software „zum Leben erweckten“. (Fachbereich Physik) Im Bereich Kunst überraschte Theresa Nippert mit einem selbst geschneiderten Brautkleid, das bewusst in roter Farbe gehalten ist. Da sie es auf ihre Größe abgestimmt hat, könnte es tatsächlich einmal zu Einsatz kommen. Im Fachbereich Sport blieb eine Arbeit in Erinnerung, die sich mit dem Golfstar Tiger Woods auseinandersetzt, der aufgrund einiger Affären derzeit die Klatschpresse füllt. Viele weitere Arbeiten zeugten von der großen Kreativität der Kollegiaten, die sich ein Jahr lang mit ihrem Thema beschäftigten.
Voll des Lobes zeigte sich auch Oberstudiendirektor Robert Scheller angesichts der präsentierten Leistungen: „So wird uns aus der großen Fülle der Fächer und Themen aufgezeigt, dass Schule mehr ist, als möglichst viel Stoff in möglichst kurzer Zeit einzuflößen. Vielmehr wollen wir die Persönlichkeitsentfaltung des einzelnen anvertrauten Jugendlichen begleiten und fördern.“ Einerseits schwang bei der Vernissage Wehmut mit, dass die Facharbeiten zum vorletzten Mal im neunjährigen Gymnasium entstehen konnten. Leistungskurse wird es im verkürzten Gymnasium nicht mehr geben. Schulleiter Scheller bedauerte es in diesem Zusammenhang, welche „Möglichkeiten der Schule und den Schülern genommen wurde, gerade in den Leistungskursen ihre je eigenen besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten umzusetzen“. Andererseits richtete Scheller aber auch den Blick nach vorne: „Wir hoffen, dass wir auch im achtjährigen Gymnasium über die W-Seminare die jungen Menschen zu ähnlichen Ergebnissen ihres eigenverantwortlichen Arbeitens führen können.
Für den musikalischen Rahmen sorgte zu Beginn der Vernissage die Abiturientin Laura Hertlein mit einem klassischen Gitarrenstück. Zum Abschluss sang der A-Capella-Chor des Egbert-Gymnasiums ein pikantes Lied über die erste Liebe zu „meiner Deutschlehrerin“.
Facharbeiten
11. November 2009: Startschuss für die Schüler am Egbert-Gymnasium in Münsterschwarzach ihre Spende für den Martinseuro abzugeben. Hierbei zahlte jeder Schüler und jede Schülerin am St. Martinstag einen Euro für hilfsbedürftige Menschen. Dieses Jahr suchte sich die Schule die Station Tanzbär der Mönchbergklinik in Würzburg aus. Insgesamt kamen 605,00 € durch das Engagement der EGMler zusammen. Am Montag, dem 01.02.2010 war es endlich soweit: Ein paar Elftklässler, die in dieser Einrichtung auch ihr Compassionpraktikum (soziales Praktikum) absolvierten, übergaben den hocherfreuten Mitarbeitern den Scheck. Hiermit können sie für die schwerstbehinderten Kinder derKlinik Unterhaltungsmöglichkeiten finanzieren, die bei den Kindern großen Anklang finden werden. Nach einer Führung durch die Station wussten die sieben neugierigen Schüler, dass das Geld richtig angelegt wird. Wir würden uns freuen, wenn im Jahr 2010 wieder eine derartig große Spende zustande käme.
Im Lesen einfach spitze: Sabine Steger
Landkreisfinale des Vorlesewettbewerbs mit hervorragenden Leistungen
Sabine Steger vom Franken-Landschulheim Schloss Gaibach ist die Siegerin des Vorlesewettbewerbs auf Kreisebene. Hinter hier gab es drei zweite Plätze: Paul Beyer vom Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach, Sandra Schoene vom Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen und Alicia Hofmann von Gymnasium Marktbreit. Die Gymnasien und Realschulen des Landkreises hatten ihre jeweiligen Schulsieger zum vorläufigen Finale nach Münsterschwarzach entsandt, um den besten jungen Leser von allen Sechsklässlern des Landkreises zu küren. Als Jury fungierten die Lehrkräfte Anne-Barbara Meier (Marktbreit), Doris Fröhling (Gaibach), Doris Fugmann-Schorr (Realschule Dettelbach) und Dieter Luthardt (Kitzingen).
Der Lesewettbewerb bestand aus zwei Teilen. Zum einen mussten die Schüler aus einem Buch ihrer Wahl vorlesen. Um den Zuhörern den Einstieg zu erleichtern, stellte der Lektor das Buch kurz vor und ordnete die ausgewählte Szene in die Handlung ein. Er musste zeigen, dass er die inhaltlichen Zusammenhänge und Hintergründe der Textstelle in kurzen, eigenen Worten vermitteln kann. Die Siegerin Sabine Steger überzeugte hier mit einem Ausschnitt aus dem Buch „Abschied“ von Gabi Adam.
Im Anschluss daran wurde den Kindern ein unbekannter Text zum Lesen vorgelegt, an dem sie ihre Lesetechnik unter Beweis stellen mussten. Dazu zählte neben deutlicher Aussprache, einer nachvollziehbaren Variation der Stimme und dem angemessenen Lesetempo auch die sinngemäße Betonung. Schließlich wurde auch die Textgestaltung mitbewertet: Die Teilnehmer sollten die Atmosphäre des Textes einfangen und umsetzen.
Der Vorlesewettbewerb findet alljährlich im Rahmen der Leseförderung statt, die einen Schwerpunkt des Deutschunterrichts in der Unterstufe darstellt. Im Mittelpunkt soll dabei nicht nur das „Gewinnen“ stehen, sondern vor allem der Spaß am Lesen. Daher gab es in den letzten Wochen an vielen Schulen begleitende Aktivitäten „rund ums Buch“. Das Kreisfinale stellt den vorläufigen Höhepunkt dar. Zahlreiche Mitschüler, Eltern und Bekannte der Kandidaten kamen in die Aula des Egbert-Gymnasiums, um ihnen „die Daumen zu drücken“. Der Fachbetreuer für Deutsch am Egbert-Gymnasium, Dr. Herbert Müller, der die Veranstaltung organisiert hatte, gratulierte der Siegerin Sabine Steger und wünschte ihm für den Bezirksentscheid viel Erfolg. Neben den genannten Siegern nahmen teil: Magdalena Belz (Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid), Isabelle Leibold (Mädchenrealschule Volkach), Jenny Plöchl (Franken-Landschulheim Gaibach), Fabio Taub (Staatliche Realschule Dettelbach) und Anna Wahner (Richard-Rother-Realschule Kitzingen).
Schüler sammeln für Haiti
Einen Scheck über 1500 Euro konnten Schülerinnen und Schüler des Egbert-Gymnasiums Münsterschwarzach am Donnerstag auf direktem Weg nach Haiti weiterleiten. Jean-Renald Benoit, Haitianer und Augenzeuge des Erdbebens, hatte vor einer Woche am EGM einen ergreifenden Vortrag über seine Erlebnisse und die Situation seines Landes gehalten. Jetzt nahm sein Schwager Otto Gölkel, Pfarrer und Religionslehrer an der Schule, die Spenden entgegen, die Schüler in spontanen und oft in Eigenregie geplanten Aktionen zusammentrugen. So verkauften sie selbst gebackene Waffeln oder machten sich in kleinen Gruppen mit einer Spendenbox auf den Weg durch das Schulhaus. Auch der Spendenerlös eines Konzertabends wurde spontan zur Verfügung gestellt. Benoit, der im Januar schon in einer ARD - Sondersendung bei Anne Will zu sehen war, wird die Gelder direkt der Hilfsorganisation, bei der er arbeitet, zur Verfügung stehen.
Meister? Checker? Beethoven!
Gelungener Beethoven-Abend der 8. Klassen Musisches Gymnasium in Münsterschwarzach
Mit ihrer Projektarbeit schafften die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen am vergangenen Donnerstag, den 4.2. 2010, mit ihren Lehrkräften verschiedener Fachschaften einen rundum sehr ansprechenden Einstieg in die Profilphase des Musischen Gymnasiums am Egbert-Gymnasium Münsterscharzach.
Stehen sich zwei Schülerpärchen gegenüber, die einen hören klassische Musik, die anderen spielen cool ihre CDs ab. „Wöhr is`n des, Beathofn?“ „Lasst´ euch mal überraschen!“ „War des a Meister, a Checker?“ „Wir musizieren für euch, dann entscheidet selbst!“
Was da humorvoll mal mundartlich, mal sprachlich gediegen herüberkam, war am Ende gar nicht flapsig, sondern Ergebnis guter Projektarbeit. Die Schülerinnen und Schüler der musischen Klasse am Egbert-Gymnasium hatten sich mit ihren Lehrkräften aus den Fachschaften Musik (Rupert Neugebauer), Deutsch (Markus Binzenhöfer) und Kunst (Irmgard Longworth) auch zeitlich intensiv auf den Abend vorbereitet, sich mit dem Leben sowie etlichen Werken Beethovens auseinandergesetzt und alles in eine durchdachte Inszenierung auf die Aulabühne des Egbert-Gymnasiums gebracht. Im Hintergrund arbeiteten die Instrumentallehrkräfte der Musikschule wie Irmi Dotzel (Klavier) mit, so dass die zu Gehör gebrachten Stücke ansprechend erklangen. Neben Klavierwerken waren Stücke mit Violoncello, Querflöte, Tenorhorn, Bariton, Posaune, Klarinette, Saxophon und mit Gesang zu hören. Im Zusammenspiel am Ende „Freude, schöner Götterfunken“ ergab sich ein runder Klang.
Die Eltern, die anderen Zuschauer und die Akteure selbst freuten sich über diesen gelungenen Einstieg in die Profilphase des Musischen Gymnasiums, in der die Schülerinnen und Schüler parallel zur dritten Fremdsprache ihre Stunden in den musischen Fächern Musik, Deutsch und Kunst haben, dazu freilich Instrumentalunterricht mit einem Pflichtinstrument. In der 8. Jahrgangsstufe hat die Musik die Stabführung übernommen. Das nächste Projekt ist für das zweite Halbjahr schon in Planung.
Wie sich am Ende die beiden Schülerpärchen gestanden, hatten sie von der jeweils anderen „Identifikationsmusik“ mehr Ahnung, als sie anfangs zugeben wollten. Beispiel: „Wise Guys“ meets Beethoven? Und wer hätte gedacht, dass die eine Coole schon sieben Jahre Violoncello spielt, die andere die Mondscheinsonate hinzaubert? Doch Checker von Beethoven!
Ergreifender Erfahrungsbericht vom Erdbeben in Haiti
Das Erdbeben in Haiti hat viele Menschen erschüttert. Informationen aus erster Hand bekamen die Schüler des Egbert-Gymnasiums am Donnerstagmorgen. Jean Renald Benoit, Schwager von Pfarrer Otto Gölkel, der am EGM evangelische Religion unterrichtet, hielt vor den Schülern einen ergreifenden Vortrag. Die Fachschaft Religion unter der Leitung von OStR Markus Binzenhöfer hatte die Veranstaltung organisiert.
Jean Renald Benoit lebt mit seiner Frau, der Schwester von Pfarrer Gölkel, und seinen drei kleinen Kindern in Port-au-Prince. Er erzählte den Schülern, dass er am Morgen des 12. Januars im Kreise der Familie in der Bibel las: „Gott ist immer bei uns.“ Am Nachmittag war der Familienvater alleine in der Hauptstadt unterwegs, als das Beben begann. Er flüchtete auf einen freien Platz, auf dem kein Baum und keine Mauer in der Nähe waren. So konnte er überleben und versuchte anschließend, auf schnellstem Wege nach Hause zu kommen. Benoit berichtete vom Chaos in der Stadt, von zahlreichen Leichen, die unter den Trümmern lagen. Umso größer war die Erleichterung, als er zu Hause seine Familie unversehrt wieder fand. Seine Frau Martina verletzte sich zwar dabei, als sie ihren kleinen, fünf Monate alten Sohn Raphael aus dem bebenden Haus rettete. Aber die Familie blieb am Leben.
Dies war auch eine riesige Erleichterung für Pfarrer Gölkel, der große Angst um seine Angehörigen hatte. Am Morgen des 13. Januar erfuhr er von dem Erdbeben. Er musste vormittags unterrichten, ohne zu wissen, ob seine Schwester noch lebt. Umso größer war die Freude, dass die Familie gesund blieb. So fasste er den Entschluss, die Verwandten nach Deutschland zu holen. Trotz einiger Schwierigkeiten gelang das, was Benoit auf die Hilfe eines guten Freundes und die Hilfe Gottes zurückführt.
Zahlreiche Fragen stellten die Schüler nach dem ergreifenden Vortrag: „Wie kann man den Menschen in Haiti jetzt helfen“, wollte ein Schüler aus der Unterstufe wissen. Benoit verwies darauf, dass es die Möglichkeit des Spendens gebe. „Aber auch Beten hilft ganz bestimmt. “ In sechs Wochen will der Missionar mit seiner Familie wieder nach Haiti zurückkehren, um beim Wiederaufbau zu helfen.
Schule mit Reichtum und Potenzial
Expertenkommission besucht Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach
Die Überraschung kam kurz vor Weihnachten in Form eines Briefes: Das Egbert Gymnasium der Abtei Münsterschwarzach ist einer der Anwärter auf den Deutschen Schulpreis 2010. Damit gehört die Schule- als einziges bayrisches Gymnasium - zu den 20 für die Endrunde ausgewählten Bildungseinrichtungen. Diese werden durch eine Expertenkommission genauestens unter die Lupe genommen.
Am Donnerstag und Freitag letzter Woche war es nun soweit: vier Mitglieder der Jury kamen nach Münsterschwarzach und sprachen mit Schülern, Eltern, Lehrkräften und Schulleitung, besuchten Unterrichtsstunden und Projekte. Das Team der Gutachter war hochrangig und wie immer beim deutschen Schulpreis auch international besetzt: Dr. Johan van Bruggen war Hauptinspektor beim niederländischen Schulinspektorat, Enja Riegel hat langjährige Erfahrung als Schulleiterin und ist eine anerkannte Reformpädagogin und Autorin, Prof. Manfred Prenzel lehrt am Leibnitz Institut für Pädagogik in Kiel und Götz Plessing hat als erfahrener Schulleiter ebenfalls den Blick für das, was eine gute Schule ausmacht.
Schüler im Mittelpunkt
„Man hat den Leuten ihre Erfahrung angemerkt, die wussten genau, was sie hier wollen“, so einer der Lehrer. Rund 30 Unterrichtsstunden wurden besucht, manchmal blieben die Gutachter nur wenige Minuten, manchmal die ganze Stunde. Außerdem schauten sie bei vielen der Schulprojekte und Kurse am Nachmittag vorbei.
„Hier sind sie reingekommen und haben gesagt: Wir möchten einige Schüler hier etwas fragen, und zwar dich, dich, dich und dich ...“, erzählt eine Tagesheimbetreuerin vom Besuch. Auch in den Pausen waren die Juroren nicht im Lehrezimmer, sondern auf dem Schulflur, stets in Gespräch mit den Schülern.
Das sei auch die durchgängige Perspektive der Jury, so Prof. Prenzel. Zentral sei der Blick, wie eine Schule ihren Schülern gerecht werde. Nur so könne man die heuer 162 Bewerbungen aus den verschiedensten Schularten fair bewerten. Dabei sind die besonders beachteten Bereiche: „Leistung“, „Umgang mit Vielfalt“, „Unterrichtsqualität“, „Verantwortung“, „Schulleben“ und „Schule als lernende Organisation“. Neben der heutigen pädagogischen Leistung einer Schule gingen auch der Weg dorthin, die zu überwindenden Hürden, die erfahrene Unterstützung und die vorhandenen Ideen für eine weitere Schulentwicklung in die Bewertung ein.
Von Atmosphäre angetan
Über die Chancen des Egbert-Gymnasiums in laufenden Bewerbungsverfahren hielten sich die Gutachter natürlich noch bedeckt. Einige Eindrücke gaben sie im Pressegespräch aber dennoch wieder: So sei man positiv vom menschlichen Klima an der Schule berührt worden. Atmosphäre, hohe Wertschätzung und Achtung seien durchgängig zu spüren in der Art, wie Lehrer und Schüler übereinander sprechen. Hervorragende Leistungen habe man unter anderem in den Bereichen angetroffen, die das besondere Profil der Schule ausmachen, wie Theater, Sport und Musik, so Riegel. Schulen seien immer in der Gefahr, Leid zu erzeugen, meinte Plessing. Im EGM habe man dies nicht gespürt, hier würden die Jugendlichen nicht nur als „Schüler“ sondern als „Mensch“ gesehen.
In den Unterrichtsstunden habe man „großen Reichtum“ gesehen, im Kollegium gebe es viel Potential, das man für die weitere Schulentwicklung nutzen könne, so van Bruggen. Auch ein Weg des Ringens und Kämpfens mit den Rahmenbedingungen von Schule sei im EGM spürbar, so Prenzel. Ein Kampf, der für einen guten Rahmen gesorgt habe.
Gespanntes Warten auf Entscheidung
Warum es gerade das EGM unter die „Top 20“ geschafft habe? Viele der Qualitätsanforderungen des Schulpreises würden hier sehr gut erfüllt. Außerdem habe manches an der Bewerbung die Jury neugierig gemacht, verriet Riegel. Die Schule könne auf alle Fälle ein Vorbild für andere sein.
Dass es zu einem der sieben mit 15.000 bis 100.000 Euro dotierten Preise langt, wagt man im EGM kaum zu hoffen. Aber vielleicht ist man ja zumindest unter den bis zu 15 Schulen, die zur großen Preisverleihung nach Berlin eingeladen werden. Für Schulleiter Robert Scheller ist allein das Erreichen der Endrunde ein großer Erfolg seiner Schule. „Wir haben uns nicht mit dem Ziel beworben, unbedingt zu gewinnen“, so Scheller. Bereits eine so hochkarätige Evaluation von außen sei eine hohe Anerkennung und Würdigung der Arbeit der Schule. Außerdem hätten die Reflektionen über die pädagogischen Arbeit am EGM im Vorfeld der Bewerbung dazu geführt, dass viele gute Ansätze gebündelt wurden. Ein von Scheller beabsichtigter Nebeneffekt, der die Schule weiter bringen werde.
Stichwort:
„Deutscher Schulpreis“
Der deutsche Schulpreis wurde 2006 zum ersten mal verliehen. Er ist mit insgesamt 230.000 Euro die höchst dotierte Auszeichnung für Schulen. Schon die Bewerbung stellt hohe Anforderungen, hat sie doch nur eine Chance, wenn eine Schule in allen maßgeblichen Qualitätsbereichen überdurchschnittliche Leistungen erreicht.
Für 2010 bewarben sich bundesweit 162 Schulen um den Preis. In einer ersten Runde wurden 50 in einer zweiten Sichtung die 20 besten ausgewählt. Unter ihnen sind vier bayrische Schulen (je ein Gymnasium, Realschule, Hauptschule und Förderschule).
Am 11. März 2010 tagt die Jury und entscheidet, wer zur Preisverleihung Ende Mai nach Berlin fährt. Sieben Schulen werden dort aus den Händen von Bundespräsident Horst Köhler Geldpreise von bis zu 100.000 Euro entgegen nehmen.
Ausgerichtet wird der Schulpreis von der Robert-Bosch-Stiftung und der Heidehof-Stiftung, Kooperationsparter sind die Zeitschrift „stern“ und die ARD.
Internet: www.deutscher-schulpreis.de
TAKE THIS! a cappella Ensemble
TAKE THIS! aus Würzburg sind 6 junge Männer, die sich seit 2002 der a cappella Musik verschrieben haben. A cappella, das heißt: Musik ohne Instrumente. Sie machen alles mit dem Mund. Wirklich. Ob nun Trompetensolo oder Schlagzeug, bei TAKE THIS! ist jeder Ton hausgemacht, ohne technische Nachhilfe. Seit der Gründung durch unseren musikalischen Leiter Christian Galetzka 2002 sind die Jungs vornehmlich im Raum Würzburg und Hannover unterwegs und haben dabei inzwischen ihr neuntes Programm auf die Bühne gebracht. Auf ihre erste CD „Experience in Hifi“ (die leider schon ausverkauft ist) aus dem Jahr 2005 folgte jetzt in 2009 der zweite Werk „Nur die Stimme zählt“.
TAKE THIS! covert mit Freude und ohne Hemmungen Rock und Popgruppen, viel und gerne auch andere A cappella Gruppen (wo wir auch beim Thema Einflüsse wären: Ganz vorne dabei sind die Wise Guys, Basta, Ganz schön feist und Maybebop) – und bisweilen sich selbst. Wenn man die Gruppe fragt, was sie da eigentlich stylistisch macht, würden sie wohl sagen „popacappellacomedy“. Kein größter Hit aller Zeiten ist vor ihnen sicher, Phil Collins „In the Air Tonight“, Stephan Remmlers „Keine Sterne in Athen“, Survivor „Eye of the Tiger“ oder Michael Jacksons „Thriller“.
Ihre wahre Stärke zeigen die sechs Sänger auf der Bühne, wenn sie mit aberwitzigen Moderationen und herzzerreissenden Choreographien ihr Publikum für zweieinhalb Stunden aus dem Alltag entführen. Keine Frage – A Cappella rulez – und TAKE THIS! ist in der Szene ein echtes Würzburger Kleinod – aber längst kein Geheimtipp mehr.
Nun steht in Münsterschwarzach ein besonderes Konzert für die Sänger an: Gemäß dem Motto „Der Täter kommt immer noch mal zum Tatort zurück“ freuen sich insbesondere unsere beiden waschechten Franken Michael Wilhelm (geb. Hünnerkopf) und Martin Otersen auf die Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte und Schule. Hoffentlich gibt es da von Lehrer- wie Schülerseite keine alten Rechnungen zu begleichen …
TAKE THIS! sind:
Gunnar Geßner – Countertenor
Michael Wilhelm – Tenor
Martin Otersen – Bariton
Johannes Avenarius – Bariton
Florian Diwischek – Bass
Christian Galetzka (musikalische Leitung) – Bass, Mouth Percussion
Mehr Infos unter: www.takethis-music.de
TAKE THIS! ist zu hören…
AM: Freitag, 22.01.2010
UM: 20 Uhr (Programm ca. 3h, inkl. Pause), Einlass ab 19 Uhr
IN: Aula des Egbert-Gymnasiums, Münsterschwarzach
Eintritt: 9 € / 7 € (ermäßigt); Kartenreservierung bis 21.01. unter domide91@aol.com möglich
Viel Spaß wünscht die K13 des EGM!
Comenius – Projektarbeit zwischen Ungarn, Tschechien und Deutschland
Vom 7.1.2010 bis zum 10.1.2010 trafen die Schüler aus Kromeriz,
Tscherichien, Györ Ungarn, und Münsterschwarzach, Deutschland, in Kromeriz zusammen.
Dabei wurde das Thema der Projektarbeit, nämlich „Engagierte Bürger
leisten Widerstand“ festgelegt und genauer ausgearbeitet.
Jedes Land stellt am Beispiel der eigenen jüngeren Geschichte Bürger vor,
die gegen einen totalitären Staat ankämpften.
Die Tschechische Gruppe wählte ihre Deutschlehrerin Valerie Procházkova'
aus, da diese selbst die Zeit der Wende miterlebte und an der „sanften
Revolution“ 1989 in Prag teilnahm.
Die Ungarn recherchieren über den Volksaufstand von 1956 gegen das
Kommunistische Regime am Beispiel von einzelnen Studenten.
Die deutschen Schüler werden anhand von Georg Häfner, einem Pfarrer aus
Oberschwarzach, den Widerstand gegen den Nationalsozialismus (1933-1945)
darstellen.
Die Ergebnisse werden eventuell auf einer trinationalen Internetseite, die
von den drei Teams gestaltet wird, veröffentlicht.
Werden die Gelder für dieses Comenius-Projekt von der EU für dieses Jahr
wieder zur Verfügung gestellt,wird es zum Beispiel im Herbst ein weiteres
Treffen in einem der drei Länder geben.
Egbert-Gymnasium für den Deutschen Schulpreis nominiert
Gestern erhielt das Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach die erfreuliche Nachricht, dass es für den Deutschen Schulpreis 2010 nominiert ist. Die Schule hatte sich Ende September unter dem Motto „Förderung der Individualität, Schulfamilie, Offenheit, Ganzheitlichkeit“ beworben. Anfang des Jahres 2010 wird eine kleine Kommission das Egbert-Gymnasium besuchen und dann eine Auswahl der besten Schulen treffen.
„Dem Lernen Flügel verleihen“. In den vergangenen Jahren beteiligten sich über 900 Schulen aller Schulformen und aus allen Bundesländern an dem Wettbewerb, in diesem Jahr sind es über 360. Es ist ein Wettbewerb der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung in Zusammenarbeit mit dem stern und der ARD. Die sechs Qualitätskriterien des Deutschen Schulpreises sind Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner sowie Schule als lernende Institution.
Das Egbert-Gymnasium führte als pädagogische Leistungen die innere Schulentwicklung auf der Grundlage der benediktinischen Leitsätze an, dass unter den zeitlich verknappten Bedingungen der G8 der ganzheitliche Ansatz weiter gepflegt werde. Ebenso seien das religiöse Lernen, das Lernen lernen und besonders das soziale Lernen in den letzten Jahren intensiviert worden. Die Arbeit der Schulseelsorge und das Compassion-Projekt verdienten Anerkennung. In diesem Schulklima des engen Miteinanders gelinge es sogar, Leistungen stärker zu fordern und zu fördern, wozu auch die pädagogische Einrichtung des Tagsheims, d.h. der über viele Jahre gewachsenen, offenen Ganztagsschule erheblich beitrage. In verschiedenen Projekten habe die Schule, auch zusammen mit außerschulischen Partnern, sich bei der Entwicklung der Unterrichtsqualität als lernfähig erwiesen, um der Verantwortung für die anvertrauten Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, sie mit einem klaren Profil lebenstüchtig zu machen.
Eingereicht wurde ein Bewerbungsschreiben zusammen mit einem Gutachten der „Schulpatin“, Prof. Dr. Dorit Bosse, die bis vor kurzem eine Professur für Gymnasialpädagogik in Würzburg inne hatte und nun an der Universität Kassel lehrt. Die Schulleitung mit OStD Robert Scheller freut sich über die Anerkennung der Arbeit der Kollegen im Sinne der Schulentwicklung einer erziehenden Bildung der Schülerinnen und Schüler an der Klosterschule der Benediktiner von Münsterschwarzach.
Eigenes Modell der Ganztagsschule am Egbert-Gymnasium – erfahrener Beitrag der Klosterschule in Münsterschwarzach zur aktuellen Diskussion
Wenn an etlichen Wochentagen über 450 Essen, etwa Pizzas in zwei Schichten zubereitet, an die Schülerinnen und Schüler ganz reibungslos verteilt werden, alle im großen Speisesaal satt werden, sogar die Lehrer mitessen können, Köchinnen keinerlei Stress zeigen, die Tagesheimbetreuer für eine angenehme Stimmung sorgen und anschließend mancher Mönch einen Schützling abholt, dann sind das ganz gewohnte Abläufe in der offenen Ganztagsschule am Egbert-Gymnasium Münsterschwarz-ach. Das Kloster liefert auf kurzem Weg Essen, das allen schmeckt, auch den Schülern der Grund-schule Schwarzacher Becken, die in einer kleinen dritten Schicht gegen 13.20 Uhr in den Speisesaal kommen. Küchen, Klosterbäcker und –metzger sowie die Verwaltung arbeiten für die Versorgung der Schüler eng zusammen.
Die Infrastruktur aus ehemaligen Internatszeiten kommt der offenen Ganztagsschule in Münster-schwarzach zugute. Wird sie nun im Zuge der G8 an vielen Schulen erst eingerichtet, hat sie, hier „Tagesheim“ genannt, in Münsterschwarzach schon eine lange Tradition, auf der sich weiter gut aufbauen lässt. Zwischen 650 und 750 Schülerinnen kommen in den Genuss der Einrichtung, es sind dabei nicht nur die Schüler der 5.-10. Jahrgangsstufe, für die die offene Ganztagsschule eingerichtet ist, es können selbstverständlich auch Größere mitessen.
Im Wesentlichen sind es aber die Schüler der Unter- und Mittelstufe, die von ihr profitieren.
Knapp 190 Schülerinnen und Schüler sind mit festem Platz in der Betreuung Montag bis Freitag angemeldet, mehr als doppelt so viele haben sich auf flexiblen Plätzen angemeldet, beim Mittagessen, in der Mittelstufenbetreuung, im Externat, einer Aufenthaltsmöglichkeit unter lockerer Aufsicht, im Wahlpflichtprogramm der Unter- und Mittelstufe zusammen mit der Schule, das die Kinder und Jugendlichen sehr gerne annehmen. Viele Angebote aus dem religiösen Leben, der Schulseelsorge, dem Sport, der Musik, aus Kunst und Theater sowie den handwerklichen Grundtechniken sind sehr gefragt. Diese Angebote werden von den Mönchen der Abtei mitgetragen.
Für das eigene Modell der Ganztagsschule am Egbert-Gymnasium waren einige Umstellungen im Stundenplan notwendig, was so gelang, dass keine zusätzlichen Belastungen für die Schülerinnen und Schüler entstanden. Entstanden ist eine Mischung aus offener und gebundener Ganztagsschule. Kombiniert sind in Münsterschwarzach das engere Angebot des Tagesheims der Unterstufe, das einen weichen, gleitenden Übergang von der Grundschule an das Gymnasium anvisiert – es arbeiten da 15 Betreuer für die Kinder - , und das Wahlpflichtangebot der Mittelstufe, das jedem viel an freier Wahl lässt. Aus diesem Wahlpflichtangebot, der Begabungsförderung und der in voller Zahl angebotenen Intensivierungsstunden kann jeder nach seinen Bedürfnissen und Wünschen ein Zusatzprogramm zusammenstellen, das seinen Pflichten und Neigungen entgegenkommt. Die angeschlossene Musik-schule und der schuleigene Sportverein DJK bieten zusätzliche Talentförderung bis in den Abend hinein. Über diese integrativen Angebote und das intensive soziale Lernen mit Angeboten für jede Stufe entsteht ein hohes Maß an Identifikation mit der Klosterschule.
Am vergangenen Donnerstag besuchte die unterfränkische Steuergruppe für innere Schulentwicklung die offene Ganztagsschule in Münsterschwarzach, befragte Schüler, Lehrer, Betreuer, Schulleitung und Eltern über ihre Eindrücke. Künftig will die Gruppe die Vertreter der offenen Ganztagsschule in Austausch über ihre Konzepte, Erfahrungen und Entwicklungen bringen. Münsterschwarzach kann ein ganz eigen gewachsenes Modell der Kombination offener und gebundener Ganztagsschule anbieten, das großen Zulauf findet. Elternbeirat Albert Schweiger, Frau Beienz, Lehrer und Betreuer erklärten das Modell den Kollegen aus Würzburg und Schweinfurt.
Lesen ist Gewinn: Paul Beyer ist Lesekönig des EGM
Paul Beyer errang beim Vorlesewettbewerb am Egbert-Gymnasium den ersten Platz. Seine Lesestücke aus Richard Carpenters „Catweazle“ und Anna Maria Jakels „Die Perlmutterfarbe“ gefielen der Jury am besten. Alle Schüler der sechsten Klassen waren in der Aula zusammengekommen, um den Klassensiegern die Daumen zu drücken.
Schulleiter Robert Scheller ehrte die Sieger mit einer Urkunde und Buchpreisen. Scheller lobte die gezeigten Leistungen bei dem Schulwettbewerb, der aus zwei Teilen besteht: Zum einen müssen die Schüler aus einem Buch ihrer Wahl vorlesen. Um den Zuhörern den Einstieg zu erleichtern, stellt der Lektor das Buch kurz vor und ordnet die ausgewählte Szene in die Handlung ein. Er muss zeigen, dass er die inhaltlichen Zusammenhänge und Hintergründe der Textstelle in kurzen, eigenen Worten vermitteln kann.
Im Anschluss daran wird den Kindern ein unbekannter Text zum Lesen vorgelegt, an dem sie ihre Lesetechnik unter Beweis stellen müssen. Dazu zählt neben deutlicher Aussprache, einer nachvollziehbaren Variation der Stimme und dem angemessenen Lesetempo auch die sinngemäße Betonung. Schließlich wird auch die Textgestaltung mitbewertet: Die Teilnehmer sollen die Atmosphäre des Textes einfangen und umsetzen.
Der Vorlesewettbewerb findet im Rahmen der Leseförderung statt, die einen Schwerpunkt des Deutschunterrichts in der Unterstufe darstellt. Im Mittelpunkt soll dabei nicht nur das „Gewinnen“ stehen, sondern vor allem der Spaß am Lesen. Daher gab es in den letzten Wochen an vielen Schulen begleitende Aktivitäten „rund ums Buch“. Der Fachbetreuer für Deutsch am Egbert-Gymnasium, Dr. Herbert Müller, der die Veranstaltung organisiert hatte, gratulierte der dem Sieger Paul Beyer und wünschte ihm für den Kreisentscheid viel Erfolg. Als Klassensieger hatten sich für das schulinterne Finale außerdem qualifiziert: Charlotte Wiebecke, Katharina Kleinmann, Karin Hoffmann, Jarod Stock, Paula Frank, Marina König, Jiriam Michel, Malanie Förster und Dorothea Jeske.
Gesunde Zähne
Im Zeichen der guten und gesunden Schule engagierte sich Zahnärztin Dr. Christina Morys-Hiebl, Volkach, in den Klassen der 5. und 6. Jahrgangsstufe für die Zahnpflege und Vorsorge. Die Kinder und die Schulleitung danken Frau Dr. Morys-Hiebl sehr für den fürsorglichen Einsatz.
Eine Stadtführung durch London auf ganz besondere Art:
Lights of London – Poetry and Jazz
Themenabend des Englischleistungskurses der K13 und der Projektband EGM am 4.12.2009 um 19:00 Uhr in der Aula des Egbert-Gymnasiums Münsterschwarzach
Ein ganzer Abend rund um London. Eine Reise in das Land der Briten. London, wie es seine Bewohner vom 16. bis 21. Jahrhundert erlebten. Eine Tag in Englands Hauptstadt, lyrisch erzählt.
All das trifft auf den Gedicht-Abend am vergangenen Freitag zu. Unter der Leitung des Kursleiters Matthias Hessenauer präsentierte der Leistungskurs Englisch der jetzigen K13 eine Stunde lang auf unterschiedliche Art und Weise Gedichte englischer Autoren. Die Schüler und Schülerinnen ließen ihrer Kreativität freien Lauf, eigneten sich einen schottischen Akzent an, traten im Schlafanzug auf oder spielten eine U-Bahn-Szene nach. Es ging auch viel um Gefühle wie Trauer oder Wut. Pauline Jurisch zum Beispiel stellte die Witwe in ihrem Gedicht überzeugend dar, als sie vollkommen schwarz, stark geschminkt und mit Schleier auftrat.
Um das Programm aufzulockern, gab die kurzfristig zusammengestellte „Projektband EGM“ zwischen den Gedichten einige bekannte Stücke wie „A Day in the Life“(Beatles) oder „Cemeteries of London“(Coldplay) zum Besten, natürlich auch zum Thema „London“. Michael Aust, Lehrer am EGM, überraschte mit seinen guten Singqualitäten und Jürgen Vogel mit seiner Improvisationsfähigkeit, denn er war kurzfristig für den erkrankten Schlagzeuger eingesprungen. Von hoher Qualität zeugten neben der Band im Allgemeinen vor allem die Saxophon-Soli von Najib Ben Khaled.
Zum Schluss wurden alle von Matthias Hessenauer noch auf ein Glas Sekt eingeladen. „Lights of London“ fand zum zweiten Mal statt und dank guter Erfahrungen und Rückmeldungen nimmt sich der Lehrer vor, dieses Projekt fortzuführen.
Gedichte:
Edmund Spenser: Prothalamion (Ulrich Albrecht)
Oscar Wilde: Impression du Matin (Jana Brönner), Symphony in Yellow (Katharina Schmid)
Richard Aldington: At the British Museum (Ilona Weigand), In the Tube (Arno Stoeber)
Arthur Symons: In the train (Michael Röder)
Matthew Arnold: West London (Andreas Wagenbrenner)
Matt Pocock: London’s Burning (Charlotte Strohofer/Verena Gempper)
Ford Madox Ford: Antwerp (Christina Bogdanov/Lena Lautenbacher)
W.H. Auden: Twelve Songs IX (Pauline Jurisch)
Amy Lowell: A London Thoroughfare. 2 A.M. (Judith Schunk/Christian Wolter)
Arthur Symons: Nocturne (Eva Bohlender/Carina Thomaier)
Frank Stuart Flint: London (Malena Jessberger)
Songs:
The Beatles: A Day in the Life
Ralph McTell: The Streets of London
The Clash: London calling
Coldplay: Cemeteries of London
The Kinks: Waterloo Sunset
Band:
Michael Aust (Bass, Gesang)
Johannes Rapp (Piano)
Jürgen Vogel (Schlagzeug)
Lukas Muth (E-Gitarre)
Najib Ben Khaled (Saxophon)
Marketing-Projekt der FH Würzburg-Schweinfurt mit Präsentation zum Egbert-Gymnasium
Am Mittwoch, den 16.12..2009, präsentierten Studierende der Fakultät Betriebswirtschaft/ Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt ihre Ergebnisse aus dem Marketing-Projekt, die sie in Zusammenarbeit mit den Betrieben der Abtei Münsterschwarzach entwickelt haben. In der Aula der Schule zeigte eine der Gruppen um Prof. Wieland Weiss sehr engagiert Marketing-Chancen des Egbert-Gymnasiums auf, z.B. den Entwurf eines Schul-Flyers, einen kleinen Film sowie Vorschläge für Veranstaltungen, mit denen um Sponsoren geworben werden kann. Die Vertreter der Schulleitung um OStD Robert Scheller waren von den Vorschlägen ganz angetan und überlegen nun eine erfolgreiche Umsetzung.
Ausgezeichnete Musiker des Egbert-Gymnasiums
Beim Musikwettbewerb des Landkreises stellte das Egbert-Gymnasium in diesem Jahr 44 stolze Preisträger. Da es insgesamt 140 Preise gegeben hat, kam über ein Drittel der ausgezeichneten Musiker von der Klosterschule aus Münsterschwarzach. Sie wurden am Freitagmorgen von Schulleiter Robert Scheller in einer kleinen Feierstunde geehrt. Am Wochenende fand außerdem das große Preisträgerkonzert in der Alten Synagoge in Kitzingen statt. Dabei haben alle 1. Preisträger sowie Sonderpreisträger ein Stück aus ihrem Wettbewerbsprogramm gespielt. Von den insgesamt 25 Konzertbeiträgen wurden zwölf, also knapp die Hälfte, von Musikern aus Münsterschwarzach gestaltet. Katharina Schmid (Klarinette) aus der Kollegstufe war die einzige Mitwirkende der Altersklasse IV, die überhaupt einen 1. Preis bekommen hat! Auch Sonderpreise hat es hier keinen einzigen gegeben.
Volles Risiko für die Freiheit – EGM bei „Wilhelm Tell“
„Der Mensch ist das Wesen, welches will“, sagt der Dramatiker Friedrich Schiller in seiner Schrift „Über das Erhabene“ und grenzt damit den Menschen von allen anderen Lebewesen ab, die „müssen“ müssen. Das Ideal des freien Willens ist so jung wie vor über 200 Jahren, als Schiller es niederschrieb. Das durften die Elftklässler des Egbert-Gymnasiums erfahren, die vergangene Woche eine Aufführung von Schillers letztem Drama „Wilhelm Tell“ in Schweinfurt miterlebten. Der Naturmensch Tell wird gezwungen, seine Armbrust auf das Haupt des eigenen Sohnes zu richten. Er trifft zwar den darauf liegenden Apfel und rettet damit sein Leben und das des Sohnes. Dennoch ist die alte Ordnung aus den Fugen geraten. Tell stellt sie wieder her, indem er den despotischen Landvogt Gessler tötet. Allerdings betont er gleichzeitig, dass es sich um Notwehr handelte, schließlich sollte Gewalt nur das allerletzte Mittel sein. Die Inszenierung des südthüringischen Staatstheaters Meiningen, die sowohl historische als auch moderne Elemente enthielt, regte die Schüler zu intensiven Diskussionen an.
Hilfe durch neuen Marshall-Plan
Schüler des EGM beschäftigen sich mit Zukunft der Wirtschaft
Im Rahmen des Neigungsfaches „Politik und Zeitgeschehen“ unter Leitung von Studiendirektor Elmar Bürger erhielten Schüler des Egbert-Gymnasiums einen Einblick in die Ideen des „Global Marshall-Plan“. Martin Becker, Ingenieur im Bereich Medizintechnik, hielt dazu einen Vortrag.
Seit Ende der 70er Jahre nimmt die Globalisierung kontinuierlich zu. Gerade große, weltweit agierende Unternehmen profitieren von der Möglichkeit, in Ländern mit niedrigerem Entwicklungsstand ihre Produkte fertigen zu lassen. Allerdings legten diese oft nicht genügend Wert auf den verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Umwelt, sondern seien lediglich an kurzfristig hohen Renditen orientiert, so Becker. An genau diesem Punkt setzt der „Global Marshall Plan“ an, indem er eine ökosoziale Marktwirtschaft fordert, die diese Ungerechtigkeit nachhaltig abschaffen und neue Werte in den Mittelpunkt stellen soll. Nur so sei es möglich, langfristig sozialen Frieden herzustellen, Güter gerecht zu verteilen und Kriege zu vermeiden, wie es auch die Europäische Union bereits unter ihren Mitgliedsstaaten geschafft habe. Der erste Schritt, um eine solche Balance herzustellen, müsse somit sein, einen weltweiten Ordnungsrahmen zu schaffen, der wirtschaftlich schwache Länder unterstützt und die nachhaltig Bevölkerung über Produkte und deren Hintergründe aufklärt.
Im Anschluss an den Vortrag diskutierten die Teilnehmer rege über die Realisierung und die Möglichkeiten der Politik und des Einzelnen, ein solches nachhaltiges Wirtschaftssystem einzuführen.
Den Menschen hinter der Behinderung sehen
Am 18. November 2009 fand im Wirsberg-Gymnasium in Würzburg ein pädagogischer Tag statt, an dem neue Ideen und Konzepte für das Gymnasium vorgestellt wurden. Mit dabei war auch eine Delegation vom Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach, die das Compassion-Praktikum präsentierte.
Die Gruppe aus StD Dr. Herbert Müller, OStRin Andrea Weber-Brandt und drei Schülern der Kollegstufe 13 (Christina Bogdanov, Nicole Hufnagel und Jakob Lahrsow) wurde von dem Schulleiter des Wirsberg-Gymnasiums OStD Bengel eingeladen, vor dem Kollegium des Wirsberg-Gymnasiums das Compassion-Praktikum vorzustellen.
Zuerst zeigte Dr. Müller die Grundgedanken des Praktikums, seine Verankerung in der Benediktsregel und die religiöse Ausrichtung auf. An aktuellen Beispielen zeigte er, dass heutzutage die Jugend mehr und mehr soziale Kompetenzen braucht. Fr. Weber-Brandt stellte danach dar, wie das Praktikum in den Schulalltag und den schulischen Terminplan eingegliedert ist. An dem Ablaufplan wurden die lange Verlaufszeit und die nötige Vorbereitung sichtbar.
Anschließend stellten die Schüler ihre Erfahrungen aus dem Praktikum dar. Dazu hatten sie sich sechs Schlagworte überlegt, die sie mit ihren Erlebnissen und Berichten füllten:
Respekt - der Respekt vor Menschen mit Behinderungen und anderen Menschen, die nicht in unser alltägliches Menschenbild passen.
Gemeinschaft - das Pflegerteam, die Klasse, die Familie, die wichtigste Vorraussetzung um diese neuen Erfahrungen verarbeiten zu können
Nähe/Vertrauen - die ungewohnte Nähe und der Umgang mit kranken und behinderten Menschen, verlangte ein tiefes Vertrauen des Patienten in den Praktikanten, aber auch Vertrauen des Praktikanten in das Pflegeteam und sich selbst
Anstrengung - die sowohl körperlich als auch geistig zu spüren war
Dankbarkeit - der unerwartete „Lohn“, der uns von Patienten und Pflegern zukam
Betroffenheit - das Überdenken der eigenen Lebenssituation und das Erkennen des eigenen „Lebensglücks“
Der Vortrag schloss mit der Erkenntnis, dass alle Praktikanten erfahren hätten, dass der Wert des Lebens nicht von Gesundheit, Erfolg oder Äußerlichkeiten abhängt, sondern vom einzelnen Menschen. Die Fragen und das Lob der Zuhörer zeigten, wie bewegt sie von dem Bericht der Schüler und ihren Erlebnissen waren.
Die anschließende, sehr lebhafte Diskussion über das Für und Wider des Praktikums und die Probleme der Umsetzung, führte zu dem Schluss, dass das Compassion-Praktikum eine sinnvolle und notwendige Erfahrung ist, die gerade in der heutigen Zeit den Jugendlichen ermöglicht werden sollte.
Zwischen Werktreue und Verfremdung – Schiller zeitlos aktuell
Ensemble des Egbert-Gymnasiums präsentiert Theaterabend zu Schillers 250. Geburtstag
„Das Leben ist nur ein Augenblick. Der Tod ist auch nur einer.“ Mit solchen Lebensweisheiten von Friedrich Schiller endete der fulminante Theaterabend, der am Dienstagabend in der Aula des Egbert-Gymnasiums stattfand. Die Schultheatergruppe „Meine Pappenheimer“ unter der Leitung von Peter Olschina zeigte je zwei Szenen aus den Dramen „Kabale und Liebe“ und „Maria Stuart“. Anlass war der 250. Geburtstag des Dichters Friedrich Schiller.
Die Schüler begannen jeweils mit dem Spielen der Originalversion und ließen dann moderne oder verfremdete Fassungen folgen. Dadurch wurde deutlich, dass Schillers Stücke unabhängig vom jeweils gültigen Zeitgeist dem Publikum etwas zu sagen haben, dass sie also zeitlos aktuell sind. In „Kabale und Liebe“ können Ferdinand und Luise nicht zusammenkommen, weil er ein Adeliger und sie eine Bürgerstochter ist. Sie liebt ihn über alle Maßen, dennoch will sie sich von ihm trennen, weil die Väter gegen die Verbindung sind – Ferdinand kann das nicht verstehen. In unserer modernen Zeit gibt es diese Standesschranken nicht mehr. Dennoch liegt in der „verbotenen Liebe“ der beiden ein zeitloser Konflikt verborgen. Die jungen „Pappenheimer“ wiesen dies nach, indem sie nach der Originalversion auch eine Steinzeitfassung, ein modernes Unterwerfungsszenario und eine postmoderne Szene spielten.
Nach demselben Prinzip gingen die „Pappenheimer“ auch bei „Maria Stuart“ vor. Der Streit der Königinnen ist im Original geprägt durch einen Macht- und Religionskonflikt: Die Katholikin Maria steht der Protestantin Elisabeth gegenüber; die eingekerkerte, des Hochverrats bezichtigte Maria begegnet der im Volk beliebten und vom Parlament getragenen Elisabeth. Darüber hinaus geht es aber auch um den zwischenmenschlichen Konflikt zwischen zwei Frauen. Es geht um gekränkte Eitelkeit. Maria ist über die Maßen schön und zieht die Aufmerksamkeit der Männer auf sich. Elisabeth kann trotz aller höfischen Etikette ihre Eifersucht darauf nicht verhehlen. Auf diesen zwischenmenschlichen Konflikt konzentrierten sich die jungen Schauspieler bei der aktualisierten Fassung: Sie spielten den „Zickenkrieg“ zweier Freundinnen, die sich über „Jungs“ unterhalten, die währenddessen auch als Chor in Erscheinung treten. Wegen eines Jungen werden sie am Ende auch spinnefeind.
Ein Monolog der innerlich zerrissenen Elisabeth wurde als letzte Szene verfremdet – und zwar als Persiflage auf das moderne Regietheater. Achim vom Wietersheim saß als selbstherrlicher, launischer und sprunghafter Regisseur Christoph Schlingensief auf der Bühne, begleitet von seinem „Regie-Assistenten“ Peter Olschina. Lisa Marie Krauß musste als Elisabeth geduldig die Launen des Regisseurs ertragen, auf Zehenspitzen hüpfen, sich am Boden wälzend um die Gunst des Publikums buhlen, bis sie schließlich leblos zu Boden sank.
Diese letzte Szene und die Verfremdungen zuvor können als Antwort auf Daniel Kehlmanns Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele in diesem Jahr verstanden werden. Darin übte er herbe Kritik am deutschen Regietheater und löste eine lebhafte Debatte in den Feuilletons aus. Kehlmanns Vorwurf: Die Regisseure achten nicht mehr auf die Intention der Schriftsteller, sondern nur noch auf den schnellen, billigen Effekt. Man wolle nicht zum Nachdenken anregen, sondern nur Aufsehen erregen. Die Theatergruppe „Die Pappenheimer“ zeigte eindrucksvoll, dass sich beides verbinden lässt – historische Werktreue und ambitionierte Verfremdung. Durch das Spielen der Originalszenen machten sie deutlich, dass sie die Intention des großen Dramatikers Schiller zu seinem 250. Geburtstag nicht aus den Augen verlieren. Dafür verdienen sie ein großes Kompliment.
Es wirkten mit: Lisa-Marie Krauß, Lukas Zimmermann, Judith Schunk, Bianca Bücking, Achim von Wietersheim, Christina Bernhardt, Arno Stöber, Florian Hessenauer und Peter Olschina
Karriere-Informationstag am Egbert-Gymnasium
Der hier abgebildete Psychologe Dr. Michael Hünnerkopf war einer von 24 Referenten, die vergangenen Samstag vor Schülern des Egbert-Gymnasiums ihren Berufszweig vorstellten. Der so genannte „Karriere-Informationstag“ soll den Schüler die Wahl der Studienfächer oder der Ausbildungsrichtung erleichtern. Jura, Medizin, Elektrotechnik, Betriebswirtschaftslehre, Luft- und Raumfahrttechnik und viele weitere Studien- und Berufsmöglichkeiten wurden vorgestellt. Die Berufsberatung ist für die Gymnasiasten mittlerweile im Lehrplan verankert und findet im Rahmen der Projektseminare der neuen Oberstufe statt. Die Organisation des Karriere-Informationstages übernahmen Studiendirektor Gerd Fischer, die Elternbeiratsvorsitzende Ruth Finster und André Hofmann von „Alumni“, dem Netzwerk der ehemaligen EGM-Schüler.
Mehr Mut, Transparenz und Kommunikation, mehr an Unrechtsbewusstsein.
Schulpsychologe Ulf Cronenberg spricht zum Thema Mobbing
„Mobbing“ Sicher werde der Begriff heute inflationär gebraucht, doch es lohne sich mit großer Aufmerksamkeit auf das soziale Lernen der Schülerinnen und Schüler zu achten, um präventiv zu wirken, um ggf. zu helfen und eingreifen zu können.
In seinem sehr anschaulichen Vortrag über „Mobbing, Leiden, Ursachen, Folgen. Wie wir darüber sprechen und wo wir handeln müssen“ unterschied der Schulpsychologe zuerst zwischen Mobbing und wechselseitigen Konflikten. Sehr häufig handele es sich um diese wechselseitigen Konflikte, die zwischen Gleichaltrigen oft kurzzeitig ausgetragen werden.
Erst wenn Ungleichheiten z.B. im Alter, Geschlecht, der Gruppenstärke, des Aussehens, der sozialen Stellung etc. systematisch und dauerhaft ausgenützt würden, um Opfer- bzw. Täterrollen zu erzeugen, könne man von Mobbing sprechen. Cronenberg zeigte an einem Stufenmodell und Beispielen auf, wie sich die sozialen Konflikte in der Klasse bzw. Schule, verschärfen können und wer jeweils helfen und eingreifen solle. Besonders wichtig sei für ihn der Klassleiter und seine Fähigkeit, Konflikte mit den Schülerinnen und Schülern zu kommunizieren. Die Zeit, die in Klassleiterstunden einfließe, sei deswegen besonders wertvoll. Sinnvoll sind also institutionalisierte Einrichtungen wie Zeit-für-uns-Stunden, wie sie etwa am Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach praktiziert werden oder Klassen- bzw. Schulverträge mit Vorgaben bzw. Regelungen für ein gutes Miteinander. Für die wirklichen Mobbing-Fälle brauche es professionelle therapeutische Hilfe von außen, besonders für die Opfer.
Die Eltern mit dem Elternbeirat, die Kolleginnen und Kollegen aus Schule und Tagesheim sowie die SMV, die Schülervertretung, freuten sich über diesen sehr gelungenen und informativen Vortrag und die differenzierten Antworten auf die vielen Fragen aus dem Plenum.
Gudrun Pausewang besucht Egbert-Gymnasium
Ein Kamerateam des Bayerischen Rundfunks war gekommen, als die Schriftstellerin Gudrun Pausewang am Freitagmorgen das Egbert-Gymnasium besuchte. Vor den Schülerinnen und Schülern aus der 8. Jahrgangsstufe erzählte sie von ihren leidvollen Erfahrungen unter dem Nationalsozialismus und von der Vertreibung aus ihrer Heimatstadt Wichstadtl (damals Tschechoslowakei) nach dem 2. Weltkrieg. Die heute 81-jährige Schriftstellerin präsentierte den Schülern einige Kostproben aus ihren Werken, die sich vorwiegend mit den Themen Frieden und Umweltschutz beschäftigen. Für ihr Buch „Die Wolke“, das 2006 verfilmt wurde, bekam Pausewang den Deutschen Jugendliteraturpreis.
Egbert-Gymnasium stellt Projekte auf dem Internationalen Bildungskongress in Würzburg vor
Am 23. und 24. Oktober 2009 fand in Würzburg der Internationale Bildungskongress „Werte gestalten – Menschen bewegen“ in Würzburg statt.
Das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZfL) der Universität Würzburg
lud Professoren, Direktoren, Lehrer, Pädagogen, Erzieher, Eltern, Schüler und Studenten
zu einem Erfahrungsaustausch ein. Vorträge, Referate, Schülerpräsentationen, Workshops,
Diskussionen und Präsentationen sowie eine Vernissage verschiedener Projekte, die an den
Schulen verwirklicht werden, zeigten eindrucksvoll, welche Wege Wissenschaft und Schule gehen, um junge Menschen zu lebenstüchtigen Persönlichkeiten zu erziehen, eine Heraus-
forderung, die alle an der Ausbildung junger Menschen Mitwirkenden in hohem Maße
fordert. Mit dem Kongress sollte ein Akzent gegen die Ent-Wertung von Bildung und Lehrpersonal gesetzt werden.
Für das Egbert-Gymnasium stellten Dr.Herbert Müller und Andrea Weber-Brandt die
Projekte „Lernen lernen in Schule und Ganztagesbetreuung“ und „Soziales Lernen am
Beispiel des Compassion-Praktikums“ vor.
Über 80 Prozent Wahlbeteiligung
So wie Tim auf dem Bild beteiligten sich 821 Schülerinnen und Schüler des Egbert-Gymnasiums an einer Probewahl zum deutschen Bundestag, bei der die unter 18-Jährigen ihre Stimme abgeben durften. Angesichts einer Gesamtschülerzahl von 1002 bedeutete dies eine Wahlbeteiligung von etwa 82 Prozent. Von einer solchen Quote werden die Parteien bei der „echten“ Bundestagswahl am nächsten Sonntag wohl nur träumen können. Der Kurs „Politik und Zeitgeschehen“ mit Kursleiter Elmar Bürger organisierte die Wahl am EGM. Insbesondere Jakob Lahrsow, Ulrich Albrecht, Fabian Hausknecht und Katharina Rehberger setzten das Projekt in die Tat um. Zum Ergebnis: Bei der Erststimme für den Wahlkreisabgeordneten siegte Michael Glos (CSU) mit 294 Stimmen vor Hans Plate (Die Grünen) mit 211 und Frank Hofmann (SPD) mit 88 Stimmen. Bei der Zweitstimme für die Landesliste lag die CSU mit 217 Stimmen nur knapp vor den Grünen mit 211, dahinter rangierten SPD und FDP mit jeweils 84 Stimmen.
Rollendes Klassenzimmer am Egbert-Gymnasium
Als Vorreiter des so genannten P-Seminars, welches erst im G8 vorgesehen ist, unternahm der Leistungskurs Geographie des Egbert-Gymnasiums unter der Führung von Frau Anette Müller-Kaler vom 22. bis 25.09. eine Exkursion quer durch Deutschland, bei der sogar die langwierigen Zugfahrten mit unterhaltenden Referaten gefüllt wurden.
Durch diese Tour konnten alle Themengebiete der Geographie praxisnah und interessant erlebt werden.
Hamburg, Lübeck und Wismar dienten als klassische Beispiele einer Hansestadt, in der die Stadtgeographie behandelt wurde. Kulturell bildete sich die Gruppe in Neumünster weiter, da sie freundlicherweise von der ehemaligen Schülerin des EGM und derzeitige Kulturbeauftragten der Stadt, Johanna Göb, zum dortigen Kulturfestival „Kunstflecken“ eingeladen wurde. Auch abends waren die Reisenden noch motiviert das Konzert von Johanna Zeul, einer jungen Musikerin aus Berlin, zu besuchen.
Gleich zwei Reisestationen brachten dem Kurs die Naturgeographie näher. Beckerwitz, nicht gerade Nabel der Welt, war Ziel eines Tages um die Küstenmorphologie der Ostsee zu erforschen. Highlight jedoch war die Kluterthöhle in Ennepetal (Ruhrgebiet), durch die die Gruppe eine Erlebnisführung miterlebte, bei der man auf allen Vieren durch enge und dunkle Höhlengassen kriechen musste.
Herzlicher Dank gilt an dieser Stelle Herrn Robert Scheller, der als Direktor diese Fahrt gestatte. Außerdem möchte sich der Leistungskurs bei Pater Jonathan Düring und Johanna Göb bedanken, die Verpflegung und Schlafmöglichkeit zur Verfügung stellten.
Nicht zu vergessen die Kursleiterin Frau Anette Müller-Kaler, die diese Reise plante und mit ihren jungen Geographen begeistert durchführte.
Ankommen mit Leib und Seele
Die Treppenstufen quarzen, nur vereinzelt scheint Mondlicht durch das alte Gemäuer und plötzlich schrecken auch noch Tauben auf, die gerade bei ihrem nächtlichen Schlaf gestört werden. - Ein bisschen gruselig ist es schon, als die Fünftklässler des Egbert-Gymnasiums im Rahmen ihrer Nachtwanderung den Glockenturm der Abtei Münsterschwarzach besteigen. Aber unter der sachkundigen Führung des Schulseelsorgers, Pater Zacharias, konnte ja eigentlich nichts passieren. So kamen alle wieder wohlbehalten und ein bisschen stolz unten an und durften sich wenig später in ihre Schlafsäcke verkriechen, die schon im Klassenzimmer auf sie warteten. Im Rahmen der „Ankommenstage“ erlebten die neuen Gymnasiasten ihre Schule und das Kloster nicht nur als Lernort, sondern auch als Lebensraum. Seitdem fühlen sie sich sichtlich wohl in ihrer neuen Umgebung.
Schuljahr 2008/09
Herzlichen Glückwunsch - Abi 2009
Erfindergeist am EGM: Kochen mit Sonnenenergie
Preisträger aus Mathematik und Naturwissenschaften werden geehrt
An insgesamt neun Wettbewerben aus den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften hat das Egbert-Gymnasium in dem zu Ende gehenden Schuljahr teilgenommen. Bei der zentralen Preisverleihung in der Aula der Schule wurden die Sieger nun geehrt. Schulleiter Robert Scheller würdigte die jungen Preisträger und lobte ihr Engagement. In einer Zeit, in der die Naturwissenschaftler von Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen händeringend gesucht würden, sei es enorm wichtig, das Interesse die diese Fächer zu wecken, so Scheller.
Der Fachbetreuer für Mathematik, Dieter Hörning, erinnerte an die Mondlandung vor 40 Jahren. Niemand habe geglaubt, dass Menschen irgendwann zum Mond fliegen könnten. Wissenschaftliche Forschung, Mut und Erfindergeist hätten es möglich gemacht, obwohl die technischen Voraussetzungen aus heutiger Sicht primitiv waren: „Jeder Taschenrechner hat heute eine höhere Rechenleistung als der Bordcomputer der Mondfähre“, so Hörning. Er forderte die jungen Preisträger auf, sich ebenfalls von Visionen leiten zu lassen und das scheinbar Unmögliche doch zu versuchen.
Unter den Preisträgern ragte der „Mathe-Physik-Plus-Kurs“ mit den Lehrkräften Elmar Schrauth und Markus Hartl hervor. Der Kurs konstruierte einen Sonnenofen. Mit diesem Gerät sollte es möglich sein, Speisen nur durch die Sonnenwärme zu erhitzen. Dies gelang unter anderem dadurch, dass sich der Ofen mit der Sonne dreht, um stets ein Maximum an Sonneneinstrahlung zu nutzen. Damit der Ofen dem Lauf der Sonne folgen kann, schraubten ihn die Schüler auf einen alten Fahrradreifen. Der Ofen soll in Ländern, die nicht über eine flächendeckende Elektrizität verfügen, zum Einsatz kommen. Die Schüler belegten mit dieser Erfindung den ersten Platz unter 24 bayerischen Gymnasien, die beim „Vision-Ing21“-Wettbewerb teilnahmen. Die Preisverleihung fand in der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg statt.
Darüber hinaus fand der „Känguru“-Wettbewerb große Beachtung. 279 Schülerinnen und Schüler des EGM beteiligten sich daran. Besonders erfolgreich schnitt Anna Ficker ab, da sie die meisten direkt aufeinander folgenden Aufgaben richtig löste. Ihr gelang damit der „weiteste Kängurusprung“. Auf großes Interesse stieß auch die Mathematik-Olympiade „Moki“, die sich an die Jahrgangsstufen 5 bis 8 richtet und von Mathematiklehrer Burkard Utz organisiert wird. In der 8. Klasse befanden sich Raphael Chuleck und Philipp Fröhlich unter den besten Teilnehmern des Landkreises.
Beim Landeswettbewerb Mathematik konnten sich Philipp Hummel und Philipp Zander auszeichnen, beim Bundeswettbewerb Mathematik erhielt Marco Streng den 1. Preis für seine Facharbeit. Des Weiteren nahmen viele Schüler beim Wettbewerb „Du siehst mehr Mathe, als du denkst“ und beim Kopfrechenwettbewerb teil. Schließlich zeichneten sich Moritz Hofmann und Robin Sauer bei der internationalen „Junior-Sience-Olympiade“ 2009 aus.
Die große Herausforderung am Egbert-Gymnasium
Im Rahmen des Englisch-Wettbewerbs „The Big Challenge“ fand am Donnerstagmorgen am Egbert-Gymnasium die Preisverleihung statt. Die besten Schüler bekamen aus den Händen von Englisch-Fachbetreuer Klaus Ehehalt begehrte CDs oder Wörterbücher. Sie hatten alle an einem Wettbewerb teilgenommen, in dem es um Wissen zur englischen Grammatik und Landeskunde ging. Aber auch Allgemeinwissen wurde in insgesamt 60 Fragen geprüft.
Der Wettbewerb wird europaweit ausgerichtet. Etwa 230.000 Schüler aus Deutschland haben in diesem Jahr daran teilgenommen, in ganz Europa etwa 600.000. Der Fragebogen, den die Schüler ausfüllen müssen, richtet sich in verschiedenen Anforderungsstufen an die Jahrgänge 5 bis 8. Im Vorfeld des Tests können sich die Schüler auf gewisse Themenbereiche vorbereiten, sodass der Erfolg im Test das Ergebnis ihrer Mühe und Arbeit ist. Genau diesen Punkt hob Fachbetreuer Klaus Ehehalt in seiner kurzen Laudatio hervor: „Der Wettbewerb ermöglicht auch Schülern, die sonst nicht immer zu den besten zählen, ein tolles Erfolgserlebnis.“ Schulleiter Robert Scheller lobte die Preisträger und hob hervor, dass gute Kenntnisse im Fach Englisch zum Profil eines sprachlichen Gymnasiums gehören. Jeder Teilnehmer kann im Internet in einer Rangfolge erkennen, an welcher Stelle er im bayern- und deutschlandweiten Vergleich steht. Ein Ranking zwischen den Schulen wird dagegen nicht erstellt. Alle Schüler, die sich dem Test unterzogen haben, bekamen am Ende einen kleine Anerkennung.
Egbert-Gymnasium wird bayerischer Vizemeister
Die Mädchen IV des Egbert-Gymnasiums errangen den Titel des bayerischen Vizemeisters im Handball. Als amtierender nordbayerischer Meister fuhren die Mädchen am vergangenen Dienstag nach Traunreut an die österreichische Grenze, um sich mit dem Vertreter Südbayerns zu messen. Die Mädchen steckten die fünfstündige Anfahrt zunächst gut weg. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase verletzte sich allerdings die Leistungsträgerin Miriam Wegele, was zu einem Bruch im Spielfluss führte. Nachdem sich Alyssia Otto schon bei den Nordbayerischen Meisterschaften einen Armbruch zugezogen hatte, musste die junge Mannschaft von Trainer Siegfried Schmiedl damit den zweiten Ausfall verkraften. Die heimstarken Gastgeberinnen konnten dagegen „aus dem Vollen schöpfen“, sodass sie bis zur Halbzeitpause mit 12:6 in Führung lagen. In der zweiten Hälfte machte sich bei den Mädchen aus Münsterschwarzach die strapaziöse Anfahrt bemerkbar. Sie konnten den Anschluss nicht mehr herstellen und verloren am Ende mit 25:13. Dennoch haben sie mit dem Titel des bayerischen Vizemeisters etwas Tolles erreicht.
Schülerzeitung des EGM erreicht 1. Platz bei „Blattmacher“
Die Redaktion der Schülerzeitung PEER des Egbert-Gymnasiums Münsterschwarzach hat am Montag, den 06.07.09, beim Schülerzeitungs-Wettbewerb „Blattmacher“ in der Kategorie „Online-Auftritt“ den ersten Preis gewonnen. Er ist mit 300 Euro dotiert. Der von der Süddeutschen Zeitung, der Hypo-Vereinsbank und dem Kultusministerium organisierte Wettbewerb findet jährlich in ganz Bayern statt und alle Schulen können teilnehmen.
Nachdem die Redakteure des EGM von ihrem Erfolg benachrichtigt und zur Preisverleihung in das Verlagsgebäude der Süddeutschen Zeitung eingeladen worden waren, machten sich die Verantwortlichen am Montag auf den Weg nach München. Dabei waren der für die Schülerzeitung verantwortliche Lehrer Dr. Reinhard Klos, die Redaktionsmitglieder Marius Mühlhaupt, Benjamin Müller, Anna Ofenhitzer, Lena Gast und Calvin Rüth sowie der Vertreter der Schulleitung, Dr. Herbert Müller.
Im Verlagsgebäude gab es erst mal ein Lob der Veranstalter an alle Teilnehmer. Wolfgang Krach, der Chefredakteur der SZ, eröffnete seine Rede mit dem lateinischen Wort „Gaudeamus“ (dt. „Lasst uns froh sein.“). Ja, die Jury freute sich dieses Jahr über mehr als 250 eingesendete Bewerbungen. Krach dankte allen Teilnehmern und Veranstaltern, die ihre Zeit für diesen Wettbewerb geopfert hatten.
Nach weiteren Reden von dem Personalchef der Hypo-Vereinsbank, Oliver Maassen, und dem Ministerialdirigenten Walter Gremm wurden die Teilnehmer von Stargast Willi Astor unterhalten. Der Komödiant berichtete lebhaft von seiner kurzen Schulzeit und zog eine Analogie zwischen der Liebe zur Sprache eines Komödianten und der eines Journalisten. Sein sprachliches Talent bewies er dann gleich, indem er das Publikum mit Buchstaben- und Wortspielen zum Lachen brachte.
Anschließend wurden die Preise verliehen, wobei sich das EGM erfolgreich gegen die anderen Schulen durchsetzte. Die prämierte Website mit der Adresse http://www.peer-egm.de/ zeichne sich durch aktuelle und exklusive Artikel, Umfragen, Diskussionen im Forum, einen großen Spielbereich, aktuelle Galerien und Übersichtlichkeit aus, so das Lob der Jury. Nach der Preisverleihung konnten sich die glücklichen Gewinner an einen Büffet stärken, bevor sie die lange Reise, die sich allerdings gelohnt hatte, zurück in unser Frankenland antraten.
Katinka Theis
Du siehst mehr Mathe als du denkst
Im Rahmen des Jahres der Mathematik 2008 hat das Institut für Mathematik der Universität Würzburg den Wettbewerb "Du siehst mehr Mathe als Du denkst!" ins Leben gerufen. Das Ziel des Wettbewerbs war es, Mathematik speziell fürs Auge erleb- und erfahrbar zu machen.
Mit dem Beitrag „Anteile eines Rechtecks“ kam die Klasse 6c unter der Leitung von Frau Hausknecht auf den 3. Platz und gewann einen Geldpreis von 50 €.
Das Bild zeigt Schüler und Eltern der 6c und Herrn Scheller vor dem Wettbewerbsbeitrag.
Volles Haus beim Kammerkonzert des Egbert-Gymnasium
Die Fünftklässlerin Marina Hettrich lieferte beim Kammerkonzert des Egbert-Gymnasiums eine außergewöhnliche Leistung ab. In ihrem zarten Alter verfügt sie bereits über eine erstaunliche Klangfülle auf ihrem Instrument, was bereits bei einigen Wettbewerben gewürdigt wurde. Das Konzert im Dettelbacher Rathaussaal begeisterte auch in diesem Jahr wieder die Zuhörer. Organisator Manfred Weidl lobte insbesondere Abiturienten Miriam Uhde (Klavier), Carina Ebert (Trompete), Nicolas Pfaff (Posaune) und Johanna Winzig (Klarinette), die sich trotz der laufenden Prüfungen die Zeit für die Proben und den Auftritt beim Kammerkonzert nahmen. Außerdem wirkten folgende Schülerinnen und Schüler mit: Bernd Müller, Christoph Sendner, Felix Menninger, Martin Utz, Max Burger, Stefan Aull, Franziska Winzig, Fennia Frieß, Mona-Lisa Baier, Margarethe Arens, Eva Bernitzky, Anna Stier, Simon Vornberger, Michael Dahsler, Melanie Weidlich, Laura Hertlein, Katharina Schmid, Anja Meiler und Lena Gast. Von den Instrumentallehrern waren Oskar Schwab, Barbara Arens, Bruder Julian Glienke und Pater Rabanus Erbacher beteiligt.
Egbert – Gymnasium in Moskau
Sieben Schülerinnen und Schüler des Egbert-Gymnasiums unternahmen im Rahmen ihres Russischkurses eine Schüleraustauschreise in die russische Hauptstadt Moskau.
Die Gruppe startete ihre zweiwöchige Reise vom Würzburger Hauptbahnhof gen Moskau am Ostermontag per Zug. Nach 34-stündiger Fahrt in einem russischen Schlafwagen kamen die Gymnasiasten, zusammen mit ihren Begleitpersonen, Bruder Julian Glienke, ihrem Russischlehrer, und Frau Valentina Pleyer, Mutter einer Schülerin, in der russischen Megacity an. Die Zugfahrt erwies sich als angenehmer als zuvor erwartet. Während ihres Aufenthalts waren die Münsterschwarzacher bei Schülern der Moskauer Schule 1514 beherbergt. An zwei Tagen waren die deutschen Schüler im Unterricht mit dabei. Dabei zeigte sich, dass das Gymnasium 1514 eine Schule ist, an der auf hohem Niveau unterrichtet und gelernt wird. Die gastfreundlichen Russen führten die Deutschen durch Moskau und Umgebung und zeigten ihnen auch ihre Kultur, ihre Essgewohnheiten und russisches Leben. Sie stellten ihnen nicht nur die bei Touristen so beliebten Sehenswürdigkeiten wie Kreml, Roter Platz und Basilius-Kathedrale vor, sondern zeigten ihnen auch etliche sehr schöne Kirchen, Klöster und Museen, die einen Einblick in die russische Geschichte gaben. Außerdem unternahmen sie mit ihnen auch einen eintägigen Ausflug aufs russische Land. Hierbei stellte die Gruppe fest, dass das Leben in Moskau keinesfalls mit einem gewöhnlichen russischen gleichzusetzen ist. Oft leben die Russen auf dem Land noch viel einfacher.
Zufälligerweise hatte die Gruppe Gelegenheit, das russische Osterfest mitzufeiern. Dabei konnten die deutschen Besucher russische Osterbräuche und Osterliturgie kennenlernen und russische Osterspeisen probieren.
So war diese Moskaureise sowohl für die Deutschen als auch für die Russen ein unvergessliches Ereignis, an das sie sich wohl noch lange gerne zurück erinnern werden.
Bayerischer Vizemeister kommt vom EGM
Das Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach ist bayerischer Vizemeister im Turnen. Beim Landesfinale in Fürth errangen die Schützlinge von Pater Edmar Greif den zweiten Platz hinter dem Ruperti-Gymnasium Mühldorf. Auf den dritten Platz wurde der Oberfranken-Sieger, das Meranier-Gymnasium Lichtenfels, verwiesen. Die Schüler aus der Altersklasse „1994 und jünger“ mussten ihr Können an den Geräten Boden, Sprung, Barren und Reck unter Beweis stellen. Dabei konnte sich Jan Schreyer besonders auszeichnen, da er in der Einzelwertung das drittbeste Ergebnis aller Teilnehmer erturnte. Aus seinem Jahrgang 1997 war er sogar der Beste in Bayern. Bei ihm paaren sich Talent und Fleiß: Viermal in der Woche trainiert er in der Egbert-Halle bei Pater Edmar.
Salto mortale
Wieder Musical am Egbert – Gymnasium
Schwungvolle Melodien, ein großes Aufgebot an Sängern, Schauspielern und Musikern, aufwändige Masken und Kostüme und der Nervenkitzel, wenn die Premiere näher rückt: All das gehört zur Faszination des Musicals. Das Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach stellt sich in diesem Jahr wieder der Herausforderung eines solchen Projekts, bei dem die verschiedenen Gruppen und Talente der Schule ihr Können zeigen.
Das Musical „Salto Mortale“ von Markus Binzenhöfer entführt die Zuschauer in die Welt des Zirkus. Davide, ein junger Zigeuner, schließt sich in politisch schwieriger Zeit einem Wanderzirkus an. Von der Sehnsucht erfüllt, ein ganz großer Zirkusstar zu werden, muss er durch hartes Training sein Können als Artist beweisen. Aber die Bedrohung des Zirkus von außen wird stärker und auch unter den Zirkusleuten gibt es Gruppen, die Davide seinen anfänglichen Erfolg als Artist nicht gönnen. Es wird immer fraglicher, ob Davide den riskanten und bis dahin unerreichten Salto Mortale jemals springen kann, mit dem sich der Zirkus beim Publikum beliebt machen und sich so nach außen absichern könnte. Daran ändert auch die Begegnung Davides mit der Kunstreiterin Angelina nichts, die ihm in rätselhafter Weise als abweisende Diva und als rettender Engel zugleich erscheint. Indessen läuft die Frist, die die Machthaber dem Zirkus setzen, ab...
Für das Musical wird die Reithalle des Gymnasiums zum Theaterraum umfunktioniert. Sie bietet die besten Voraussetzungen für den großen Schulchor, die Akrobatengruppe, Darsteller und Artisten sowie ein Orchester, das eine Band mit Streicher-, Bläser und Percussion-Ensembles vereinigt. Auch Voltigiereinlagen auf einem echten Pferd können so gezeigt werden. Über 120 Schüler bereiten sich seit Beginn des Schuljahrs vor. Betreut werden sie von einem Team aus sieben Lehrkräften des EGM. Die Arbeit begann im Herbst mit Einzelproben, Stimmbildung und Gesprächsrunden zu Konzept und Aussage des Stücks. Probentage auf Burg Rothenfels brachten dann im März alle Beteiligten erstmals zusammen. Bald schon beginnt die heiße Endphase der Probenarbeit, bis es im Juli an sechs Abenden heißt: „Manege frei“ bzw. „Vorhang auf“!
Aufführungstermine: 16., 18., 21., 22., 23. Juli (jeweils 19.30 Uhr) und 19. Juli (18 Uhr) in der Reithalle des EGM. Kartenbestellung unter Tel. 09324 – 20260.
Salto Mortale
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70 Jahre Abteikirche - Ausstellung deutet Kunstschätze
Die Abteikirche von Münsterschwarzach wird heuer 70 Jahre alt. Aus diesem Anlass gibt es derzeit im Missionsmuseum eine Sonderausstellung, in der die Zeichen und Symbole des „unbekannten Münsters“ erklärt und interpretiert werden. Verantwortlich für die Deutungen ist der Grundkurs „Archäologie und Museumspädagogik“ des Egbert-Gymnasiums unter der Leitung von Pater Dr. Franziskus Büll. Über ein Jahr lang haben sich die Schüler mit den Kunstschätzen beschäftigt, von den Heiligenfiguren in den Seitenaltären bis hin zu den Sitzhockern der Priester. Einer dieser „Nebensedilien“ ist für die Dauer der Ausstellung im Missionsmuseum zu bewundern.
Oberstudiendirektor Robert Scheller lobte bei der Ausstellungseröffnung die Arbeitsergebnisse der kunst- und kulturbeflissenen jungen Leute. „Die Zeichen und Symbole können uns Hinweise geben, was den Menschen in den letzten 70 Jahren wichtig war, was diese uns heute noch sagen wollten und wo wir die Frage nach dem Sinn des Lebens angerissen sehen“, so der Schulleiter. Dies gilt umso mehr, als der Bau der Abteikirche in eine schwere Zeit fiel: Nur ein Jahr nach der Fertigstellung begann der Zweite Weltkrieg, wenig später wurde das Kloster aufgelöst und diente als Lazarett.
Vater Abt Michael Reepen zeigte sich sehr angetan von den Leistungen der Schüler: „An vielen Bildnissen, an denen wir täglich mehrmals vorbeigehen, habe ich etwas Neues entdeckt“. Abt Michael regte an, die Erkenntnisse in einer kleinen Broschüre zusammenzustellen, damit sie auch nach dem Ende der Ausstellung noch den Kirchenbesuchern zugänglich gemacht werden können.
Kursleiter Pater Dr. Franziskus Büll wies darauf hin, dass die Schüler ein umfangreiches Literaturstudium betreiben mussten, um die Deutungen anzufertigen. Dennoch handele es sich nicht um wissenschaftliche Arbeiten. In einigen Fällen sei es auch so, dass man zu anderen Auffassungen kommen könne. Insofern fordert die Exposition den Besucher heraus, sich eine eigene Meinung zu bilden. Die Ausstellung ist täglich geöffnet. Der Eintritt ist frei.
In wenigen Monaten ist es so weit: Ab September werden erstmals Projektseminare in der neuen Oberstufe des Gymnasiums durchgeführt. Die Ziele sind dabei eine verbesserte Berufsberatung für die Gymnasiasten und ein praxisorientiertes Arbeiten in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Neben dem Ergebnis soll dabei auch der Arbeitsprozess bewertet werden, den die Schüler in einen Portfolio reflektieren können. Außerdem soll die Teamarbeit in besonderem Maße gefördert werden. Damit all dies gelingt und in eine transparente Notengebung mündet, veranstaltete das Egbert-Gymnasium zusammen mit dem Katholischen Schulwerk eine zweitägige Fortbildung. Lehrkräfte aus ganz Bayern kamen nach Münsterschwarzach, um die neue Oberstufe im nächsten Jahr auf einen guten Weg zu bringen. Als Referenten konnten die Lehrkräfte Peter Olschina und Rudolf Hess sowie Rhina Cornejo-Hösl und Andreas von Gleichenstein von einer Projektmanagement-Agentur aus Puchheim bei München gewonnen werden. Die organisatorische Leitung hatte Dr. Herbert Müller inne.
Im Lesen einfach spitze: Max-August Kleiß
Max-August Kleiß vom Egbert-Gymnasium ist der Sieger des Vorlesewettbewerbs auf Kreisebene. Die Gymnasien und Realschulen des Landkreises hatten ihre jeweiligen Schulsieger zum vorläufigen Finale nach Münsterschwarzach entsandt, um den besten jungen Leser von allen Sechsklässlern des Landkreises zu küren. Als Jury fungierten die Lehrkräfte bzw. Direktoren der beteiligten Schulen.
Der Lesewettbewerb bestand aus zwei Teilen. Zum einen mussten die Schüler aus einem Buch ihrer Wahl vorlesen. Um den Zuhörern den Einstieg zu erleichtern, stellte der Lektor das Buch kurz vor und ordnete die ausgewählte Szene in die Handlung ein. Er musste zeigen, dass er die inhaltlichen Zusammenhänge und Hintergründe der Textstelle in kurzen, eigenen Worten vermitteln kann. Der Sieger Max-August Kleiß überzeugte hier mit einem Ausschnitt aus dem Buch „Herr der Ringe“ von John Ronald Reuel Tolkien. Vom selben Autor las Amanda Borisov-Perez einen Ausschnitt aus „Der kleine Hobbit“. Hannah Schweser brachte ein Stück aus dem Buch „Wer küsst schon unter Wasser“ zu Gehör, während Sonja Kuusisto die „Elfennacht“ ausgesucht hatte.
Im Anschluss daran wurde den Kindern ein unbekannter Text zum Lesen vorgelegt, an dem sie ihre Lesetechnik unter Beweis stellen mussten. Dazu zählte neben deutlicher Aussprache, einer nachvollziehbaren Variation der Stimme und dem angemessenen Lesetempo auch die sinngemäße Betonung. Schließlich wurde auch die Textgestaltung mitbewertet: Die Teilnehmer sollten die Atmosphäre des Textes einfangen und umsetzen.
Der Vorlesewettbewerb findet alljährlich im Rahmen der Leseförderung statt, die einen Schwerpunkt des Deutschunterrichts in der Unterstufe darstellt. Im Mittelpunkt soll dabei nicht nur das „Gewinnen“ stehen, sondern vor allem der Spaß am Lesen. Daher gab es in den letzten Wochen an vielen Schulen begleitende Aktivitäten „rund ums Buch“. Das Kreisfinale stellt den vorläufigen Höhepunkt dar. Zahlreiche Mitschüler, Eltern und Bekannte der Kandidaten kamen in die Aula des Egbert-Gymnasiums, um ihnen „die Daumen zu drücken“. Der Fachbetreuer für Deutsch am Egbert-Gymnasium, Dr. Herbert Müller, der die Veranstaltung organisiert hatte, gratulierte dem Sieger Max-August Kleiß und wünschte ihm für den Bezirksentscheid viel Erfolg. Neben den genannten Siegern nahmen teil: Janine Frenkel, Marcus Lommel, Katharina Moser, Till Herrmann und Cigdem Peker.
Marina Hettrich löst Fahrkarte zum Landeswettbewerb
Zehn glückliche Sieger stellte das Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Würzburg. Mit sieben ersten und drei zweiten Preisen konnten die Schülerinnen und Schüler ein ganz hervorragendes Ergebnis erzielen, wie Musik-Fachbetreuer Manfred Weidl in einer kleinen Feierstunde betonte.
Die Konkurrenz war groß: Vergleicht man die Anmeldezahlen mit dem letzten in punkto Ausschreibung identischen Wettbewerb im Jahre 2006, so ist eine Steigerung um 50 Prozent festzustellen. Die Zahl der jungen Musikerinnen und Musiker, die sich in friedlichem Wettstreit miteinander messen wollten, stieg von 200 auf 300. Umso höher sei die Leistung der Preisträger einzuschätzen, so Weidl.
Der Musiklehrer freute sich darüber, dass sieben der zehn Preisträger der Schule aus dem musischen Zweig kommen, den es am EGM seit drei Jahren gibt. „Hätten wir die musische Ausbildungsrichtung schon länger, wären wohl auch die restlichen drei darin zu finden“, so Weidl, der eine Schülerin besonders hervorhob: Die Solo-Trompeterin Marina Hettrich erhielt mit sagenhaften 24 von 25 Punkten nicht nur einen 1. Preis, sondern auch die begehrte Fahrkarte zum Landeswettbewerb. „Wir drücken dir dabei die Daumen und wünschen dir von Herzen ein gutes Abschneiden.“
Weidl sah in den musikalischen Erfolgen eine tiefe pädagogische Bedeutung: „Euer Erfolg kommt nicht von ungefähr. In all euren Familien spielt die ernsthafte und aktive Auseinandersetzung mit der Musik eine große Rolle. Außerdem habt ihr die Binsenweisheit „Erst kommt die Arbeit, dann das Vergnügen“ beherzigt und damit bereits den Grundstein für weitere Erfolge in eurem Leben gelegt.“
Neben der Anerkennung für die Teilnehmer sprach Weidl allen Beteiligten seinen Dank aus, also auch den Eltern und Lehrkräften, von denen er annahm: „Wahrscheinlich waren sie beim Wettbewerb aufgeregter als ihr selbst.“ Weidl überreichte den Preisträgern ein kleines Geschenk, in der Hoffnung, dass sie auch künftig Kraft und Ausdauer beim Üben haben. Er versicherte am Ende: „Wir sind stolz auf euch.“
Die Preisträger im Einzelnen:
Altersgruppe II, erste Preise: Andreas Ruhsert (Orgel), Lorenz Hack (Gitarre solo), Marina Hettrich (Trompete solo) und Fennia Frieß (Blockflöte). Zweite Preise: Lea Zepter (Klavierbegleitung) und Victoria Arens (Blockflöte solo).
Altersgruppe III, erste Preise: Hanna Langmann (Klavierbegleitung) und Jens Hettrich (Posaune solo).
Altersgruppe IV, erster Preis: Leonard Binzenhöfer (Orgel).
Altersgruppe V, zweiter Preis: Laura Hertlein (Gitarre).
Vernissage des LK Kunst in der Sparkasse Kitzingen
„Echte Kunst ist eigensinnig.“ Unter diesem Motto fand in diesem Jahr die Vernissage des Leistungskurses Kunst statt. Bereits zum zehnten Mal präsentierten die Kollegiaten des Egbert-Gymnasiums ihre Exponate in der Kitzinger Zentrale der Sparkasse Mainfranken. Die Ausstellung kann noch bis Mitte Februar zu den Banköffnungszeiten bewundert werden.
Sparkassen-Direktor Hermann Hadwiger begrüßte als „Hausherr“ die Besucher und freute sich über die qualitativ hochwertigen Werke. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichte er Kursleiterin Irmgard Longworth einen Blumenstrauß und den Kollegiaten einen kleinen Scheck. Schulleiter Robert Scheller bedankte sich im Namen der Schule für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Er erinnerte an das erste Ziel des gymnasialen Bildungsauftrages: „Die jungen Menschen sollen nicht nur mit einem Reifezeugnis in die Welt entlassen werden, sondern wir wollen sie mit ihren kreativen Fähigkeiten fit für die Zukunft machen!“ Und weiter meinte Scheller: „Als Kursleiter eines sprachlichen Leistungskurses durfte ich sehr wohl spüren, dass die Kunst eine der „artes liberales“, der freimachenden Fertigkeiten ist, dass Kunst wesentliche Züge, die den Menschen ausmachen, die Religion, die Philosophie und die Ästhetik, integriert und so den einzelnen Künstler und den Betrachter bei der Suche nach Sinn unterstützt und weiterbringt.“
Neben Federzeichnungen und Stilleben gibt es eine Reihe von Skulpturen und plastischen Werken zu betrachten. Aufsehen erregten zum Beispiel die kunstvoll geschmückten „Stühle“, wie der von Kelly O´Gara. Die Kollegiatin beklebte ihren Stuhl mit Bildern ehemaliger Musik-Größen wie Jimmy Hendrix. Die abgebildete E-Gitarre ist nur noch in Bruchstücken vorhanden. Zur Botschaft des Kunstwerks meinte die Kollegiatin: „Auch wenn die Instrumente vergehen und zerstört werden – die Musik jener Altmeister bleibt für immer.“ Die Brücke zwischen Kunst und Musik schlug auch die Jazz-Combo des Egbert-Gymnasiums, die die Vernissage unter Leitung von Michael Aust und Markus Binzenhöfer musikalisch umrahmte.
Zahlreiche Mitschüler, Lehrer, Eltern und Freunde der Kollegiaten waren nach Kitzingen gekommen, um die Ausstellungsstücke zu begutachten. Unter ihnen weilte auch Pater Franziskus Büll.
„Flittermord Royal“ – Kriminalkomödie begeistert das Publikum
Mit so einem großen Besucherandrang hatte niemand von der Theatergruppe der Mittelstufe gerechnet. An beiden Abenden füllte sich der Theatersaal am Egbert-Gymnasium schnell mit gespannt wartenden Zuschauern, war ihnen doch eine Kriminalkomödie versprochen worden.
Und tatsächlich ereigneten sich, wenn auch erst im Verlauf der Handlung, zwei seltsame Morde: Zwei Angestellte in einem Londoner Nobelhotel wurden ermordet aufgefunden: das zierliche, hübsche Zimmermädchen Susan (gekonnt in Szene gesetzt von Lotta Lubkoll) und der schmierige Empfangschef Philipp Scott (glänzend stilisiert von Arno Stöber). Ein kniffliger Fall für Inspektor Victor Bond von Scotland Yard, dem Lukas Zimmermann in den beiden großen Verhörszenen ein markantes Profil verlieh. Der kriminalistische Spürsinn der Zuschauer war gefragt, um die Zusammenhänge ans Licht zu bringen.
Eigentlich sollten in besagtem Hotel zwei hundertjährige rüstige Alte, Sarah und Henry Mellows, die dort auf Einladung des Evening Express ihren 80. Hochzeitstag feierten, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Niklas Dürr verlieh dem alten Henry soviel spitzbübischen Witz, dass die Zuschauer immer wieder mit Szenenapplaus sein intensives Spiel honorierten. V.a. die Konfrontation mit der resoluten Krankenschwester (von Kristina Röder mit einer intensiven Mimik auf die Bühne gebracht) führte des Öfteren zu wahren Lachsalven im Publikum. Melanie Dürr verkörperte mit ihrem zurückhaltenden, aber stets präsenten Spiel die alte Dame, der der erste Mordanschlag gegolten hatte, wie der Zuschauer am Ende erfährt. Ihre Nichte Dolores hatte versucht ihre Oma zu vergiften, um möglichst schnell an ihr Geld heranzukommen; aus Versehen hatte aber das Zimmermädchen den Gifttrank zu sich genommen. Sarah Feisel spielte mit einer dominanten Körpersprache und harschem Befehlston die Hausdame Dolores, die mithilfe dieser Position ihr übles Vorhaben umsetzen wollte. Eigentlich sollte sie die vier Töchter des Hotelbesitzers bei deren Praktikum begleiten. Da sich die vier jungen Damen aber als sehr naiv und weltfremd, quasi als Paris – Hilton – Verschnitt, entpuppten, hatte Dolores ein leichtes Spiel, sie für ihre Zwecke zu missbrauchen. Laura Brand, Aileen Buschmann, Olivia Gold und Kristina Wellborn verliehen den vier Mädchen ein unvergleichlich komisches Auftreten. V.a. als Aileen ihre Schwestern bat, ihr zu helfen, die Leiche des Empfangschefs wegzuschaffen, dem sie kurz zuvor bei dessen amouröser Attacke den Schädel eingeschlagen hatte, zeigten die vier jungen Damen ihr ganzes komödiantisches Talent. Die Rahmenhandlung wurde aufrecht gehalten durch die Angestellten der Zeitung, die sich darum kümmern sollten, die Geschichte der beiden Alten möglichst geschickt auszuschlachten. Patrik Dietl verkörperte die schwierige Rolle des findigen Reporters glänzend, seine Frau Brenda spielte sicher und gewandt Theresa Paulig. Vervollständigt wurde die Runde von dem cholerisch agierenden Chefredakteur (überzeugend gespielt von Benedikt Kirch), der Sekretärin (mit liebevoller Hingabe verkörpert von Theresa Kuhn), der Fotografin ( Eva Gräb mit feinsinnigem Gespür für Ironie) und dem Besitzer der Zeitung, gespielt von Johann Seebeck. Nach knapp 140 Minuten honorierten die Zuschauer das engagierte Spiel der jungen Talente mit langanhaltendem Applaus. Dieser galt in Besonderem auch ihrer Spielleiterin Judith Olschina, die nachhaltig die Schülerinnen und Schüler zu dieser Leistung befähigen und anspornen konnte.
Musterbeispiel der Ökumene
Pray Net feiert seinen zehnten Geburtstag
„Das Internet gibt es schon, wir machen jetzt PrayNet!“, dachten sich begeisterte junge Christen rund um Lehrerin Sabine Eujen vor zehn Jahren am Egbert-Gymnasium. Die Idee hinter dem Projekt ist recht simpel: Ein Netz aus Gebeten, in dem jeder einen Platz hat, gespannt um die ganze Welt.
Menschen aller Nationen werden verbunden durch ihre Anliegen, die sie vor Gott bringen. Sie schreiben ihre Seelenwünsche in die vorgedruckten Gebetskarten, die dann übersetzt und ausgetauscht werden. So sprechen also Jugendliche aus Deutschland vielleicht ein Gebet eines Afrikaners. Dieses Netz wird seid zehn Jahren kontinuierlich weitergeknüpft. Hinter den Schülerinnen und Schülern liegen genau 143 151 geschriebene Karten aus aller Welt. PrayNet ist auch ein Musterbeispiel für die Ökumene: Das Projekt wird nicht nur von der Abtei Münsterschwarzach unterstützt, sondern auch von der katholischen Organisation „missio“ und dem Missionswerk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.
Aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums trafen sich vergangenen Mittwoch die PrayNet-Aktivisten zu einem gemeinsamen Abendessen. Hier schaute man nicht nur auf zehn Jahre Pray Net zurück, sondern machte sich auch Gedanken über die Zukunft. Der Hauptdiskussionspunkt an diesem Abend: Frau Eujen verlässt zum Schuljahresende das Egbert-Gymnasium. Was wird dann aus PrayNet? Bleibt es an der Schule? Als Antwort hatte Frau Eujen ein passendes Bild parat: Der Stamm des Pray Net Baums ist nun zehn Jahre lang in Münsterschwarzach gewachsen. Wir wollen ihn nicht komplett verpflanzen. Aber nun ist es an der Zeit, dass dem Baum Äste wachsen und diese werden sich in verschiedene Richtungen verzweigen.
Lea Lahrsow
Bronze-Medaille für Schülerzeitung des EGM
Die Schülerzeitung „Peer“ des Egbert-Gymnasiums erreichte den 3. Platz in Unterfranken. Der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Unterfranken, Rudi Schmitt, kam am Donnerstag nach Münsterschwarzach, um die Auszeichnung zu überreichen. In einer Feierstunde, die von den „Schwarzier Buam“ unter der Leitung von Manfred Groll musikalisch umrahmt wurde, lobte Schmitt die „gleichermaßen gute Gesamtqualität von Inhalt und Gestaltung“. Das Blatt mit dem Namen „Peer“ biete eine ausgewogene Mischung aus informierenden und unterhaltenden Beiträgen zu durchwegs schulbezogenen Themen. Dadurch präsentiere sich die Redaktion als interessierte, kritische und engagierte Schülergruppe. Schmitt wörtlich: „Sie vermittelt ein anschauliches Bild des Schullebens und der eigenen Schule, mi t der ein hoher Identifikationsgrad vorzuliegen scheint.“
Ebenso wie Schmitt betonte auch Schulleiter Robert Scheller, dass in der Redaktionsarbeit das selbstständige Arbeiten gelernt werde. „Genau diese Kompetenzen brauchen wir in der neuen Oberstufe des G8, wenn die Schüler in Projektseminaren zu Ergebnissen kommen sollen.“ Chefredakteurin Lena Gast bedankte sich im Namen der Schüler für die Auszeichnung, die mit 50 Euro dotiert ist. Sie sah in dem Preis einen Ansporn, im kommenden Jahr vielleicht noch eine Stufe höher auf dem Siegertreppchen zu klettern. Die Layouter Benjamin Müller und Marius Mühlhaupt nahmen die Gelegenheit wahr, ein bisschen Werbung für die nächste Ausgabe zu machen, die am 16. Dezember erscheinen wird. In der voll besetzten Aula zeigten sie einige Bilder von den Themen, die dann dem Schülerpublikum zugänglich werden. Das Spektrum reicht vom Titelthema „Ernährung“ über eine Umfrage („Wer ist der beste Lehrer“) bis hin zum neuen Busbahnhof.
Der Aufschwung der Schülerzeitung schlägt sich auch an einigen Zahlen nieder, auf die der betreuende Lehrer, Dr. Reinhard Klos, hinwies. So stieg die Auflage der letzten Sommerausgabe um 16 Prozent und die Redaktion wuchs auf 25 Mitglieder an. Die kommende Winterausgabe wird mit etwa 60 Seiten so umfangreich wie noch nie sein.
Baby gilft – Sitter hilft!
Egal, ob die kleinen Wonneproppen Hunger haben, das Bäuchlein schmerzt oder die Windel ausläuft – diese Mädels vom EGM wissen künftig, was zu tun ist, denn sie absolvieren einen Babysitter-Kurs. Zu dem Lehrgang gehört sogar eine Erste-Hilfe-Ausbildung am Kind, sodass die jungen Damen auch für den Notfall bestens gerüstet sind. Geprobt wird noch an Puppen, aber der Praxistest dürfte bald bevorstehen, da man die ausgebildeten Betreuungskräfte künftig über den AWO-Bezirksverband Unterfranken buchen kann. Der Babysitter-Kurs findet zum siebten Mal am EGM statt. Er gehört zum Compassion-Projekt, bei dem die Schüler der 11. Klassen die Möglichkeit haben, sich mit sozialen Aufgaben in außerschulischen Situationen vertraut zu machen.
Alle mal herHÖREN!
Wer von uns hört eigentlich noch Radio? Ist Radio hören in Zeiten von CD- und MP3- Playern uncool geworden? Im Auto werden meist nur die Alben mit den Lieblingsliedern eingeworfen und am Frühstückstisch hat man selten Lust auf viel „Gedudel“. Aber auch wenn man sich selbst als eifrigen Radiohörer bezeichnen kann, warum genau schaltet man dann zu den verschiedensten Zeiten und an den unterschiedlichsten Orten das Radio ein? Nutzen wir Jugendliche Radiosendungen als Informationsmedium oder reizt uns nur die Musik, die im Radio täglich „rauf- und runter“ gespielt wird?
Über diese Fragen und noch viele mehr müssen sich jetzt 13 Schüler des Egbert- Gymnasiums Gedanken machen. Ein ganzes Jahr nehmen wir an einem Projekt teil, das sich „TAT:funk“ nennt und von der Eberhard von Kuenheim Stiftung ins Leben gerufen wurde. Das Zielt des Stiftung ist es, Schüler ganz Unterricht untypisch selbst zum gestalten und unternehmen zu animieren. Es liegt also in unserer Verantwortung, eine eigene, einstündige Radiomagazinsendung zu produzieren, die dann tatsächlich einen Sendeplatz findet und von jedermann gehört werden kann. Nachdem wir uns untereinander verschiedene Arbeitsposten wie Schulleitungsbeaufragter, Stiftungsbeauftragter, Techniker, Mediencoachbeauftragter etc. zugewiesen haben, kann das Projekt nun endlich richtig starten.
Natürlich fällt Wissen nicht vom Himmel und so sind wir alle keine „Naturtalente“ im Erstellen einer Radiosendung. Deshalb stehen uns neben unserem projektbegleitenden Lehrer Herrn Dr. Klos auch unsere Mediencoaches Franz Barthel und Dr. Georg W. Schramm unterstützend zur Seite. Die beiden sind richtige Spezialisten wenn es um Medien geht, denn Herr Barthel moderiert das „Mittagsmagazin“ der Welle Mainfranken auf Bayern 1 und Herr Schramm ist der Chef der Fernsehredaktion Würzburg. Mit den Mediencoaches haben wir uns in den Ferien bei Kaffee und Kuchen getroffen um zu diskutieren und die weitere Arbeit zu besprechen. Leider konnte bei dem Treffen nur die Hälfte von uns Schülern dabei sein, aber produktiv waren wir trotzdem. So versprachen unsere Mediencoaches nach dem Treffen, unser einstündiges Projekt auf Bayern 1 zu senden. Ob Bayern 1 Interesse an der ganzen Stunde oder nur an einzelnen Ausschnitten hat entscheidet natürlich die Qualität.
Unsere Sendung soll übrigens nicht nur einen Sendeplatz bekommen. Die Stiftung bewertet sie im Juli auch in Sachen Thema, Struktur, Inhalt, Gestaltung etc. mit maximal 100 Punkten. Wenn unser Projekt gelingt, belegen wir also vielleicht sogar einen der ersten Plätze. Wenn das kein Ansporn ist!
Auch ein Thema hat sich in zahlreichen Diskussionen bereits gefunden. Eine Stunde lang wollen wir über „Helden“ sprechen. Welche Menschen sind für uns eigentlich Helden? Menschen, deren Namen auf dem Kriegerdenkmal im Dorf stehen, Afghanistan- Heimkehrer, Sportler, Musiker, Models oder die eigenen Eltern? Zu wem sagen wir gerne und oft „Du bist mein Held!“ und was meinen wir damit? Nehmen wir uns Helden als Vorbilder für unser eigenes Leben und betreiben wir an ihnen quasi „Lernen am Modell?“ und wie oft wechseln wir eigentlich unsere Idole?
Ab jetzt werden wir fleißig Leute befragen, Interviews mit „Helden“ führen, Musik auswählen und alles dafür tun, damit unser Projekt gelingt und viele Menschen dazu zwingt, bei unserer Sendung „hängenzubleiben“.
Exklusivinterview: "Frankenwein als Zielwasser für Biathlet Toni Lang"
Stargast des Münsterschwarzacher Aktiv-Tages 2008 startet im Biathlon-Weltcup 2008/2009
Toni Lang (26) hat es geschafft! Nach seinen hervorragenden Ergebnissen bei den Deutschen Meisterschaften im September hat sich der Newcomer einen Startplatz in der dt. Biathlon-Nationalmannschaft gesichert. Am 03.12.2008 beginnt die neue Saison. Die erste Station im Weltcup-Kalender heißt Östersund (Schweden). Kurz vor dem Saisonstart konnten wir während des Trainingslagers in Finnland noch einmal mit Toni sprechen.
André Hofmann: Toni, wie laufen die Vorbereitungen für das erste Rennen?
Toni Lang: Danke, alles bestens! Erst gestern bin ich von Finnland nach Hause gekommen, wo wir einen sehr schneereichen und erfolgreichen Vorbereitungs-Lehrgang absolviert haben.
Haben noch einmal sehr hart und konzentriert an der Feinabstimmung für die bevorstehende Saison gearbeitet und ich kann nun mit bestem Gewissen in die ersten Wettkämpfe starten.
A.H.: Hast Du einen festen Startplatz oder musst Du noch eine teaminterne Ausscheidung bestehen?
T.L.: Den Startplatz habe ich, durch die bei den deutschen Meisterschaften im Sommer gezeigten Leistungen sicher!
A.H.: Welche Erwartungen und Ziele hast Du für diese Saison?
T.L.: Meine Ziele für diese Saison liegen ganz klar darin, mich im Weltcup (WC) zu etablieren und meine Position im Weltcup-Team zu festigen.
Ich hoffe ich kann meine starke Laufform ausspielen und die ein, oder andere Überraschung am Schießstand abliefern. Wenn mir das gelingt, sollte eine gute Platzierung für mich möglich sein…
A.H.: Du bist erst seit zwei Jahren Biathlet. Was hast Du vorher gemacht?
T.L.: Das ist Richtig! Starte diesen Winter erst in meine 3. Biathlon-Saison.
Ich bin eigentlich ein gelernter Langläufer, habe mich jedoch nach den Olympischen Spielen in Turin 2006 dazu entschieden, in das Lager der Biathleten zu wechseln.
Im Langlauf war ich im Sprintbereich bereits im WC vertreten und konnte in Düsseldorf mit dem 3. Platz im Teamsprint, Stockerl-Luft schnuppern.
A.H.: Wer oder was hat Dich zum Wechsel ins Biathlonlager bewogen?
T.L.: Der gute und freundschaftliche Kontakt zum Biathlon Urgestein Fritz Fischer bewog mich, zum Biathlon zu wechseln. Er war sich schon sehr früh meiner läuferischen und auch möglichen schießtechnischen Stärken bewusst und schaffte es, mich noch einmal, vom geplanten Studium der Zahnmedizin abzubringen und mich zu diesem Schritt zu bewegen.
A.H.: Du trainierst bei Fritz in Ruhpolding. Wie wichtig ist er als Mentor für Dich?
T.L.: Das ist so nicht ganz richtig! Ich trainiere in Ruhpolding zusammen mit Andi Birnbacher, Michael Greis, Daniel Graf und einigen anderen Athleten unter der Führung unseres Trainers Remo Krug. Fritz ist für mich aber nach wie vor unentbehrlich als Berater und Mentor, auch wenn er am täglichen Trainingsgeschehen nicht teilnimmt. Seine Tipps und Anregungen haben sehr großen Stellenwert für mich!
A.H.: Welchen Anteil trägt er an Deinem Erfolg?
T.L.: Fritz hat es geschafft, mir innerhalb von einem Jahr, die Grundzüge des Biathlonschießens beizubringen, was durchaus mit sehr viel Engagement und Nervenstärke seinerseits verbunden war.
Er hat aber dennoch nie an meinen Fähigkeiten gezweifelt und mir trotz den unvermeidlichen Rückschlägen der ersten Zeit, immer den Rücken gestärkt. Das wiederum verhalf auch mir mit der richtigen Einstellung ins Biathlongeschäft einzusteigen.
A.H.: Über das Biathloncamp von Fritz bist Du beim Münsterschwarzacher Aktiv-Tag gelandet. Wie war Dein Eindruck von der Veranstaltung und vom fränkischen Biathlon-Nachwuchs?
T.L.: Ich war sehr überrascht von der Begeisterung durch die dieses Event getragen wurde.
Durch die unzähligen angebotenen Aktivitäten, wurde das Motto dieser Veranstaltung sehr deutlich und ich denke auch die Vielzahl der Besucher zeigte, dass Sport, Spaß, Bewegung und Begeisterung, nach wie vor sehr von Interesse in unserer Gesellschaft sind.
Ich denke bei dem ein, oder anderen konnte man durchaus Talent erkennen und hoffe, dass durch diese Veranstaltung bei einigen der Ehrgeiz geweckt wurde.
A.H.: Konnte man am EGM (Egbert-Gymnasium) die berühmte „Biathlonatmosphäre“ spüren?
T.L.: Das ganze war sehr nett organisiert. Ich denke, allein die Tatsache, dass unsere „Arena“ abschließend als Trainingsmöglichkeit für einige Sommerbiathleten genutzt wurde zeigt, obwohl es sich nur um Lasergewehre handelte, dass die Ähnlichkeit zum echten Biathlon-Feeling sehr hoch ist. Durch die profimäßige Animation der Zuschauer durch den Moderator (Anm.: Simon Steffan, Abitur 2008), musste man auf die nötige Stimmung und Begeisterung nicht lange warten…
A.H.: Hattest Du auch Zeit die fränkische Gastfreundschaft zu genießen?
T.L.: Ja, der Besuch hat sich sehr gelohnt! Am Abend vor dem Event, wurden wir auf das Astheimer Weinfest eingeladen und konnten so das einmalige Flair dieser auch überregional sehr bekannten Feste geniessen.
A.H.: Dein Urteil zum Frankenwein. Hat er Dir geschmeckt?
T.L.: Viel zu gut!!!
A.H.: Käme er als Zielwasser für euch Biathleten in Frage?
T.L.: Ich denke, bei unserem Zielwasser sollten wir es lieber bei altbewährten Mitteln belassen, denn beim Biathlon ist es ja bekanntlich Ziel, so wenig wie möglich „Im Kreis“ zu laufen…
A.H.: Abschließende Frage: Mit Evi, Hansi und deiner Freundin hast Du ein super Team am Aktiv-Tag gebildet! Es war toll, dass ihr bei uns ward. Werdet ihr wieder mal auf ein Gläschen Wein bei uns vorbeischauen?
T.L.: Wenn es die Trainings- und Wettkampfplanung der nächsten Saison zulässt, würde es mich sehr freuen, mit Evi, Hansi und Sabine beim nächsten Aktivtag wieder mit dabei zu sein!
Für ein Glässchen Wein sind wir immer zu haben!
A.H.: Für Deine erste komplette Weltcup-Saison drücken wir Dir die Daumen! Wir würden uns sehr auf ein Wiedersehen 2009 freuen. Du bist hiermit eingeladen und jederzeit herzlich in Münsterschwarzach willkommen. Mach’s gut, bis bald und viel Erfolg!
T.L.: Danke!
Persönliches zu Toni Lang:
Geburtstag: 22. April 1982
Wohnort: Ruhpolding
Beruf: Sportsoldat, Sportfördergruppe der Bundeswehr, Berchtesgaden
Kader: Deutsche Biathlon-A-Nationalmannschaft
Trainingsgruppe: Ruhpolding
Trainer: Remo Krug, Fritz Fischer
Homepage: www.toni-lang.de
Nähere Infos zu Toni Lang unter: www.toni-lang.de oder www.biathlon-online.de
Weitere Bilder mit Toni findet ihr in unserer Bildergalerie unter www.egm-alumni.de
Das Interview führte André Hofmann vom Ehemaligen-Netzwerk EGM-Alumni am 27. 11.2008 im Vorfeld der Weltcup-Saison 2008/2009.
„Griechin“ Maria Stöcker absolviert Rhetoriktraining auf Schloss Spindlhof
Auf Einladung der Elisabeth J. Saal – Stiftung, München, besuchte Maria Stöcker, Jahrgangsstufe 11, im Rahmen des Projekts „Förderung der Humanistischen Bildung in Bayern“ vom 2. – 4. November auf Schloss Spindlhof bei Regensburg einen Rhetorikkurs, durchgeführt für hervorragende Griechischschüler des Freistaates.
Unter dem Motto „Frei reden und präsentieren“ feilten die ca. 20 Teilnehmer des Kurses unter Anleitung von Paul Herrmann, Dozent für Rhetorik an der Universität Bamberg und meist für Politprominenz und Manager tätig, an ihrem rhetorischen Können, z.B. in den Disziplinen „dispositio“, „actio“ und „memoria“, also Redeaufbau, Vortrag, Gedächtnistraining. Jeder Teilnehmer hielt mehrere Kurzvorträge, teils aus dem Stegreif, teils mit Vorbereitung, die auf Video aufgenommen und anschließend gemeinsam mit anderen Teilnehmern analysiert und optimiert wurden. Dazu gab es Workshops zur Theorie der Rhetorik, vorgestellt und diskutiert vom Münchner Professor für Fachdidaktik der Alten Sprachen, Prof. Dr. Markus Janka. „Es waren schöne und abwechslungsreiche Tage, an denen ich ungewöhnliche Einblicke in die Theorie, vor allem aber in die Praxis der Rhetorik gewinnen konnte“, so Maria nach ihrer Rückkehr. „Besonders interessant war es für mich, auch einige Redeauszüge heutiger Politiker zu untersuchen und zu prüfen, mit welchen Tricks und Mustern sie arbeiten. Und prima fand ich es, zusammen mit den anderen Teilnehmern an den Texten zu knobeln. Es herrschte eine tolle Atmosphäre.“
Ruth Finster als Vorsitzende bestätigt
Elternbeirat des EGM plant Erziehungshilfen für Eltern: „kess erziehen“
Ruth Finster heißt die alte und neue Vorsitzende des Elternbeirats am Egbert-Gymnasium. Zusammen mit ihr bilden Marianne Huth als 2. Vorsitzende, Inge Flennert als Schriftführerin und Andreas Sinning als Kassenwart die engere Vorstandschaft.
Die Elternbeitratsvorsitzende Finster blickte auf eine erfolgreiche Elternarbeit im vergangenen Schuljahr zurück. In acht Sitzungen habe man sich um das Wohl der Schüler bemüht und viele Förderanträge bewilligt. Insbesondere die Kontakte zu den Klassenelternsprechern, zu den Schülersprechern und den Lehrkräften wurden intensiviert. Die Elternvertreter haben aber auch über den Tellerrand hinausgeblickt und ihre Erfahrungen mit den Eltern anderer benediktinischer Schulen ausgetauscht. Schließlich wurde in der abgelaufenen Amtsperiode auch die SEIS-Befragung durchgeführt, bei der mit Hilfe von Fragebögen die Schulqualität festgestellt wird. Dabei kam heraus, dass der überwiegende Anteil der Eltern mit dem Egbert-Gymnasium sehr zufrieden ist.
Neben der Rückschau richtete Ruth Finster den Blick aber auch nach vorne. Im Januar 2009 bietet der Elternbeirat des EGM einen Kurs an, den eine Referentin des Familienbundes und der katholischen Elternschaft leiten wird. Der Titel lautet: „kess erziehen - kooperativ-ermutigend-sozial-situationsorientiert“.
Zu dem Kursprogramm meinte Finster: „Eltern sein ist schön - und manchmal ganz schön anstrengend. Wie kann das gehen: Kinder erziehen, ohne sich in endlose Auseinandersetzungen zu verhaken? Gelassen und so, dass unsere Kinder eigenständig, verantwortungsvoll und lebensfroh werden? Immer mehr Eltern suchen eine Antwort auf diese Fragen. Der Elternkurs "kess-erziehen" bietet vielfältige und hilfreiche Impulse und Ideen. "kess-erziehen" heißt: Kinder verstehen! Ermutigen! Grenzen setzen! Kinder zur Mitwirkung gewinnen!“
Der Kurs ist gedacht für Eltern von zwei bis 14-jährigen Kindern (5.-8. Klasse). Ideal wären etwa zehn bis 16 Teilnehmer, die sich an fünf Abenden etwa 2,5 Stunden in einem Raum des Gymnasiums treffen. Die Veranstaltung findet jeweils dienstags um 19.30 Uhr statt, erstmals am 13.01.2008.
Die Teilnehmergebühr beträgt 30 Euro für Einzelpersonen und 40 Euro für Ehepaare, wobei es auf Antrag eine Unterstützung für die Finanzierung dieses Beitrags geben kann. Interessenten können sich bis zum 12. Dezember 2008 formlos, aber schriftlich mit Namen, Adresse und Telefonnummer anmelden. Die Anmeldungen nimmt das Sekretariat der Schule entgegen.
Spaß beim Gedichtlernen? – MP3-Player hilft!
Schulpsychologe Cronenberg hält Vortrag am Egbert-Gymnasium
Der staatliche Schulpsychologe Ulf Cronenberg hielt in der Aula des Egbert-Gymnasiums einen Vortrag zum Thema „Lernen“. Rund 100 Eltern waren gekommen, um sich Tipps und Tricks zu holen, wie sie ihre Kinder beim Lernen unterstützen können.
Zu Beginn seines Vortrags stellte Cronenberg zunächst einmal klar, dass es keine „Patentrezepte“ gebe, die auf alle Kinder gleichermaßen anwendbar seien. Anhand von Fallbeispielen zeigte er, dass jedes Kind eigene Vorlieben, Stärken und Schwächen habe, die sich auf die Lernleistung auswirkten. „Jedes Kind hat seine eigene Individualität. Deshalb können meine Ratschläge nur Anregungen sein“, so Cronenberg.
In Bezug auf die Hausaufgaben rückte der Schulpsychologe die Erziehung zur Selbstständigkeit in den Mittelpunkt. So sei es zwar wünschenswert, dass Eltern die Hausaufgaben am Ende anschauten, nicht nur um Kontrolle auszuüben, sondern auch um die Leistung zu würdigen. Dagegen sei ständiges Helfen, auch bei leicht lösbaren Problemen, nicht sinnvoll. Eltern sollten darauf achten, dass regelmäßige Zeiträume eingehalten werden, in denen die Hausaufgaben zu erledigen sind. Ferner solle man daran denken: „Freizeit brauchen die Kinder auch!“ Wenn es bei den Hausaufgaben zwischen Eltern und Kindern regelmäßig zum Streit komme, dann sei es hilfreich, eine Betreuungseinrichtung oder ein Nachhilfe-Institut zur Rate zu ziehen.
Cronenberg schilderte Erfahrungen aus seiner schulpsychologischen Beratung, wonach Hausaufgaben häufig in der falschen Reihenfolge angefertigt würden. So sei es in den Fremdsprachen ein Fehler, erst die schriftlichen und dann die mündlichen Aufgaben anzugehen. „Die mündlich zu lernenden Wörter sind oft die Voraussetzung dafür, dass man einen Text schriftlich übersetzen kann“, so Cronenberg, der selbst Lehrer am Deutschhaus-Gymnasium in Würzburg ist. Ferner riet er zu einer sinnvollen Einteilung des Lernstoffs und warnte er vor „Saisonarbeit“, d.h. lange Zeit nichts zu tun und vor der Schulaufgabe plötzlich in Panik die Nacht zum Tag zu machen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Referates betraf die Freude am Lernen, die durch ganz unterschiedliche Faktoren getrübt sein könne. Cronenberg nannte die Über- und Unterforderung, Misserfolge, die hohe Attraktivität der Freizeit, außerschulische Probleme und vieles mehr. Um wieder Spaß am Lernen zu entwickeln, müsse man also zunächst die Ursachen für die fehlende Freude genau bestimmen. Dann jedoch ließen sich durchaus Fortschritte erzielen. In diesem Zusammenhang erinnerte Cronenberg daran, dass die meisten Jugendlichen heute sehr gut mit Medien ausgestattet sind, diese aber noch viel besser für das Lernen nutzen könnten. „Fast alle haben einen MP3-Player. Wenn man das Gedicht, das man lernen soll, aufnimmt und zehnmal anhört, kann man es meistens. Das macht Spaß und kostet keine Mühe.“
Projekt „Umwelt baut Brücken“ 2005 - 2008
Zentraler Punkt des Projekts „Umwelt baut Brücken“, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt maßgeblich gefördert und vom IZOP-Institut Aachen organisatorisch begleitet wird ist die Begegnung von Jugendlichen aus Deutschland und osteuropäischen Nachbarländern. Schüler unserer Schule arbeiteten drei Jahre lang mit Schülerinnen und Schülern des Revai-Miklos-Gymnasium im ungarischen Györ zusammen. Die jeweils teilnehmenden Klassen trafen sich für ca. eine Woche einmal in Ungarn, einmal in Deutschland. Im Mittelpunkt der Begegnung stand eine Umweltrecherche, bei der die Schüler gemeinsam einen ganzen Tag lang vielfältige Informationen von Experten erfuhren und auch in Diskussionen das Wissen vertiefen konnten. An den darauffolgenden Tagen mussten die Schüler gemeinsam Texte für eine Zeitungsseite in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung bzw. für die ungarische Nepszabadsag erstellen. Alle Recherchethemen in den drei Jahren der Teilnahme wurden so gut aufgearbeitet, dass sie in den genannten Zeitungen abgedruckt wurden.
Folgende Themen wurden bearbeitet:
Pilotphase 2004/2005: Recherche in Ungarn: Umweltmanagement bei AUDI Hungaria.
Recherche in Deutschland: Umweltfreundliche Abwasserbehandlung in einem fränkischen Weinbaubetrieb.
2005/2006: Recherche in Ungarn: Fertö-Hansag Nationalpark/ Ausbau des Flughafens Györ/Per.
Recherche in Deutschland: Umweltsensoren des Fraunhofer-Instituts Würzburg.
2006/2007 Recherche in Ungarn: Ausbau der Mosoni-Donau und Entwicklung des Hafens Györ.
Recherche in Deutschland: Das bislang größte Solarfeld der Welt im unterfränkischen Erlasee – Entwicklung einer solarbetriebenen Kühlbox für Medikamente zum Einsatz in Entwicklungsländern.
2007/2008: Recherche in Ungarn: Recycling von Elektronikschrott
Recherche in Deutschland: Der Umbau der Energieversorgung der Abtei Münsterschwarzach.
Die ungarische Seite über das Projekt der Abtei wurde am 21.November 2008 in Warschau mit dem Preis der FAZIT-Stiftung ausgezeichnet !
Somit entstanden in dieser Zeit 8 ganze Seiten in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung bzw. SZ sowie 8 halbe Seiten (aus Redaktionsgründen) in der ungarischen Nepszabadsag.
Ziel des Projekts war stets, die deutschen und ungarischen Schüler durch das gemeinsame Arbeiten an einem Thema zu möglichst intensiver Interaktion zu bewegen; die Schüler waren deutsch-ungarisch in kleinen Rechercheteams zusammen und mussten sich auch innerhalb dieser Teams auf eine Textsorte und auf die wesentlichen Inhalte des abzufassenden Artikels verständigen. Im Gegensatz zu den meist eher touristisch orientierten Austauschprogrammen lag hier der Akzent auf der gemeinsamen Arbeit. Aus meiner Sicht war dies ein Lernen am außerschulischen Lernort. Die begleitenden Lehrkräfte waren stets beratend zur Verfügung, konnten auch mit mancher Detailinformation weiterhelfen, wenn die eigenen Notizen nicht mehr leserlich waren und berieten auch was die Textsorte anging. Wie Journalisten auch mussten die Schüler aber selbst die Basisinformationen zusammentragen, mit den Experten der besuchten Betriebe diskutieren und auch kritische Punkte ansprechen.
Selbstverständlich stand auch die Auseinandersetzung mit dem Medium Zeitung auf dem Programm. Für die Dauer eines Schuljahres erhielten die Schüler wöchentlich die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und konnten sich durch die Lektüre einen Eindruck verschaffen, für welchen Leserkreis sie ihre spätere journalistische Arbeit würden leisten müssen. Zudem konnte die Zeitung in verschiedenen Unterrichtsfächern wie Deutsch, Fremdsprachen, Wirtschaft eingesetzt werden. Insofern waren auch mehrere Fachkollegen in die Projektarbeit mit einbezogen.
Die Deutschkollegen, die die Arbeit mitbegleiteten, machten die äußerst erfreuliche Erfahrung, dass die Schüler bei der Kritik an den Textentwürfen mit wesentlich größerer Disziplin und Ausdauer ans Werk gingen als bei „normalen“ Deutschaufsätzen.
Hinzu kommt der Aspekt der intensiven Begegnung mit Partnern in Osteuropa, einem Teil Europas, der für die meisten der Teilnehmer bisher ein unbeschriebenes Blatt war. Alle Schüler waren jeweils in Gastfamilien untergebracht und konnten und mussten sich mit einer für sie neuen Lebensrealität auseinandersetzen. Viele der hier bestehenden Vorurteile wurden sehr rasch und so nachhaltig korrigiert, wie dies kein Schulunterricht oder Lehrbuch tun kann. Einige Freundschaften, die inzwischen neuerliche gegenseitige Besuche auslösten, sind auf diese Weise entstanden.
Exemplare aus der deutsch-ungarischen Kooperation können im Anhang eingesehen werden.
Dr. Matthias Hessenauer
Schülerinnen und Schüler aus Münsterschwarzach und Györ schreiben für Zeitungen im Rahmen des Projektes "Umwelt baut Brücken" (als pdf)
Ökologisch wirtschaften im Geiste Benedikts (deutsch)
Ökologisch wirtschaften (ungarisch)
Elektroschrott (deutsch)
Elektroschrott (ungarisch)
Nationalpark (deutsch)
Nationalpark (ungarisch)
Fraunhofer (deutsch)
Mosoni (deutsch)
Mosoni (ungarisch)
Solarfeld (deutsch)
Solarfeld (ungarisch)
Najib Ben Khaled und Philipp Zander erhalten Superpreis im Landeswettbewerb „Experimente antworten“
Najib und Philipp nahmen im vergangenen Schuljahr an allen drei vom Kultusministerium ausgerichteten Wettbewerbsrunden "Experimente antworten“ mit großem
Erfolg teil. Diese hervorragenden Leistungen wurden zusammen mit den Arbeiten weiterer 60 Schüler im Ehrensaal des Deutschen Museums München in einer Feierstunde mit einem sog. Superpreis ausgezeichnet. Ministerialdirigent Walter Gremm überreichte den jungen Forschern neben einer Urkunde je eine hochwertige Zusammenstellung von Laborgeräten zur Durchführung chemischer Verfahren. Nun sind dem Forscherdrang von Najib und Philipp auch zu Hause kaum mehr Grenzen gesetzt.
School meets real life
Im Rahmen eines Projektseminars untersuchen Schüler der K13 des EGM derzeit die Webseiten regionaler Unter-nehmen. Nun erhielt ihr Kurs Besuch von Josef Zerle, Vertriebsleiter bei der Weinig AG in Tauberbischofsheim. Der zeigte sich angetan von der Arbeit der Kollegiaten, die in seiner Anwesenheit über den Status des Internets, über Unternehmensauftritte im Internet sowie über Such- maschinenoptimierung von Websites referierten. Ausgiebig nutzten die Schüler dann die Gelegenheit, einen echten Manager nach seinem Arbeitsalltag zu befragen und Tipps für ihre Berufsperspektiven einzuholen. Erstaunt nahmen sie zur Kenntnis, dass praktisch jeder fränkische Bleistift auf Holzbearbeitungsmaschinen von Weinig hergestellt wird.
Eine Nacht im Schulhaus
Die fünften Klassen des Egbert-Gymnasiums erlebten in den vergangenen Wochen ihre „Ankommenstage“. Dabei wurden sie von den Schulseelsorgern Bruder Jesaja Langenbacher und Bruder Zacharias Heyes durch das Kloster geführt. Auch ein nächtlicher Besuch auf dem Glockenturm der Abtei durfte natürlich nicht fehlen. In lustigen Kennenlernspielen kamen die Fünftklässler einander näher und fanden rasch Freunde, die ihnen auch im Schulalltag helfen werden. Höhepunkt der Veranstaltung war die Übernachtung im Schulhaus. Unser Bild zeigt Kinder aus der Klasse 5a mit ihren Tutorinnen Anna Bott und Sophia Müller.
Schuljahr 2007 / 2008
Nicolas Kunath für die beste Facharbeit in Bayern ausgezeichnet
Nicolas Kunath war eigens aus London, wo er derzeit seinen Zivildienst ableistet, in die bayerische Landeshauptstadt angereist. Dem Abiturienten des Egbert-Gymnasiums wurde am Donnerstag (25. September 2008) im Münchner Maximilianeum eine außergewöhnliche Ehrung zuteil: Er wurde von Kultusstaatssekretär Bernd Sibler gemeinsam mit Landtagspräsident Alois Glück und Prof. Albert Scharf, dem ehemaligen Intendanten des Bayerischen Rundfunks, als Landessieger für die beste Facharbeit in Bayern ausgezeichnet.
Zu dieser Ehrung hatte der Bayerische Club eingeladen.
Hervorgehoben wurden von den hochrangigen Juroren besonders die äußerst profunden Ausführungen, seine überragenden Französischkenntnisse und die äußerst anschauliche Präsentation der Ergebnisse.
Nicolas Kunaths Facharbeit „Sommerach – Dizy : Deux villages unis par le vin“ hatte die Partnerschaft zwischen Sommerach und Dizy in der Champagne zum Thema. Im Vorwort formuliert er das Ziel seiner Arbeit: „Sie soll Grundlegendes über die Bewohner Dizys und Sommerachs, über die gemeinsame Geschichte, die Politik, die geografischen Gegebenheiten und natürlich den Weinbau darlegen – nicht zuletzt, um das Interesse der Bürger der beiden Gemeinden zu wecken.“
Einig waren sich alle Experten, dass dies Nicolas in hervorragender und äußerst anschaulicher Weise gelungen ist.
Mit nach München gereist waren Nicolas‘ Familie sowie als Vertreter des Egbert-Gymnasiums Schulleiter Robert Scheller und Französischlehrer Albert Heuring, der die Facharbeit betreute. Auch Bürgermeister Elmar Henke ließ es sich nicht nehmen, an diesem für Sommerach bedeutsamen Tag anwesend zu sein.
Nicolas Kunath hat die Facharbeit mit dem Titel „Sommerach-Dizy: Partnerschaft zweier Weindörfer“ auch in einer deutschen Fassung veröffentlicht.
Die Schulgemeinschaft gratuliert Nicolas zu diesem Erfolg!
Links zu diesem Thema:
Pressemitteilung des Kultusministeriums
Bericht im Bayernmagazin vom 25.09.2008
Hilfen zum Übertritt ans Gymnasium
Vertreter der Grundschulen, Realschulen und Gymnasien des Landkreises Kitzingen trafen sich am Dienstag am Egbert-Gymnasium, um über Hilfen beim Schulwechsel nach der 4. Klasse zu beraten. Dabei standen ganzheitliche Erziehungsziele, Wochenplanarbeit und speziell das Fach Deutsch mit seinen spezifischen Anforderungen auf der Tagesordnung. Ziel der Veranstaltung war es, die noch bestehenden Hürden beim Übertritt in die 5. Jahrgangsstufe zu überwinden.
EGM kämpft gegen Leukämie
Im Bild ist eine von 82 Schülern zu sehen, die sich in die zentrale Knochenmarkspender-Datei aufnehmen ließen. Nachdem Prof. Dr. Markus Böck von der Universität Würzburg zu Schuljahresbeginn einen Vortrag über die lebensrettende Stamm- zellenspende gehalten hatte, kam nun sein Team nach Münsterschwarzach, um den potenziellen Spendern Blut abzunehmen. Die Aktion fand im Rahmen des Compassion-Projektes statt, mit dem sich die katholischen Schulen in besonderer Weise um soziale Belange kümmern. Die Typisierung kostet 50 Euro pro Person. Das Geld will die Compassion-Gruppe um Lehrerin Andrea Weber-Brandt unter anderem durch eine Sammelaktion zum Fest des Heiligen Martin zusammenbekommen.
Schminken wie vor 7000 Jahren
Die Klasse 6d des Egbert-Gymnasiums unternahm am Mittwoch einen Ausflug in die Steinzeit. Im Buchbrunner Rathaus besuchten die Schüler zuerst die Ausstellung mit Krügen, Knochennadeln und Werkzeugen aus der bandkeramischen Zeit. In einem Video erfuhren sie, wie Buchbrunn möglicherweise zu jener Zeit ausgesehen haben könnte. Anschließend ging es zu dem rekonstruierten Langhaus, das das Alltagsleben in der Jungsteinzeit veranschaulicht. Vor dem Wohnhaus konnten die Schüler auch nach steinzeitlicher Methode Löcher bohren, Getreide mahlen und Stockbrot backen. Wie das Bild zeigt, war bei den Mädchen das Schminken besonders beliebt. Die Farben dazu wurden – nach neolithischer Sitte – aus dem Abrieb von pigmentierten Steinen gewonnen. Der Ausflug fand im Rahmen des Geschichtsunterrichts statt, der in der 6. Klasse mit den Anfängen der Menschheit beginnt.
Internationaler Benediktinischer Jugendkongress in Australien
Etwa 250 Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer von benediktinischen Schulen aus der ganzen Welt trafen sich im Collaroy Center nördlich von Sydney zu ihrem vierten internationalen Jugendkongress. Als Gastgeber hatten die „Good Samaritan Sisters“, die in Australien 10 Schulen leiten und nach der Regel des Heiligen Benedikt leben, ein sehr abwechslungsreiches und intensives Programm vorbereitet. Täglich wurden Gebetszeiten am Morgen und Abend und eine Eucharistiefeier von verschiedenen Nationen gestaltet und so erhielt jeder Tag seinen Rhythmus und seine besondere Prägung. Außerdem konnten die Schüler in Workshops die Kunst der Ureinwohner Australiens kennen lernen, in der Natur meditieren, wichtige Themen wie die Folgen der Klimakatastrophe diskutieren oder erste Versuche im Wellenreiten machen. Natürlich durfte auch ein Besuch in einem Wildlife Park nicht fehlen, denn Koalas und Kängurus muss man einfach gesehen haben. Musik, Tanz und Bereicherung durch typische kulturelle Beiträge aus den Philippinen, Chile, Kiribati, Sri Lanka und Afrika rundeten diese Begegnungen ab und machten sehr deutlich, dass die Welt sehr eng zusammen gerückt ist. Wir sind Teil dieses weltweiten benediktinischen Netzes und konnten uns über viele neue Freundschaften und Kontakte besonders mit den australischen Schulen sehr freuen. [mehr]
EGM ganz nah am Papst
Johannes Rapp und Felix Englert nahmen mit Herrn Hering am Weltjugendtag der katholischen Kirche in Sydney teil. Die Veranstaltungen wie Eröffnungsmesse, Papstankunft, Kreuzweg, Wallfahrt, Vigil und Abschlussgottesdienst auf dem Ranwick Racecourse, einer Pferderennbahn, mit bis zu 500.000 Teilnehmern waren sehr beeindruckend und standen unter dem Motto: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und ihr werdet meine Zeugen sein“ (Apg 1,8). Die Begeisterung der Jugendlichen aus aller Welt, die Faszination der Weltstadt Sydney und die Freundlichkeit der Bewohner machten die Tage „Down Under“ zu einem besonderen Erlebnis einer lebendigen Kirche.























































































































