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Babysitterkurs der 11. Klassen

 

 

Auch in diesem Schuljahr haben 11 Schülerinnen aus den 11. Klassen die Möglichkeit wahrgenommen am Babysitterkurs teilzunehmen. Dieser Kurs, der im Rahmen des Compassion – Projekts angeboten wird, führt in 16 Unterrichtsstunden zum Diplom der AWO Babysitter Agentur. Durch das Diplom wird man in die Babysitterkartei der Agentur aufgenommen und es bescheinigt zudem, dass man sich intensiv mit den Themen Kinder bzw. Babybetreuung beschäftigt hat.

 

Der Unterricht, der an zwei Freitagnachmittagen und zwei Samstagvormittagen stattfand, wurde von unserer Kursleiterin Svenja Kürschner von der AWO Agentur durchweg interessant und anschaulich gestaltet. Von kurzen Vorträgen über Diskussionen und Rollenspielen bis hin zum Babybrei kochen und essen ist alles dabei gewesen. Eine besonders innige Beziehung bauten wir zu den Babypuppen auf, mit denen wir das Wickeln, Tragen und Halten von Babys üben sollten. Darüber hinaus erhielten wir von der Agentur umfangreiches Informationsmaterial. Vor allem die Checkliste, die einem alle wesentlichen Punkte auflistet, nach denen man Eltern fragen soll, wenn man als Babysitter engagiert wird, ist eine äußerst hilfreiche Gedächtnisstütze.

 

Den Abschluss des Kurses bildete der Einführungskurs in die Erste Hilfe am Kind. Bastian Scheibenberger vermittelte uns einen Vormittag lang das Nötigste für den Ernstfall. Jedoch hoffen wir alle inständig, dass wir dieses Wissen nie anwenden müssen.

 

Die Stimmung war während des ganzen Kurses sehr gelöst, es wurde viel gelacht und wir hatten trotz der ungewöhnlichen Unterrichtszeiten jede Menge Spaß.

Zum Schluss möchten wir uns bei Svenja Kürschner und Bastian Scheibenberger für die angenehme Gestaltung des lehrreichen Programms bedanken.

 

Vera Link, 11c

 


 

Girls‘ Day

 

Am 23. April fand der Girls`Day statt. An diesem Tag öffneten Unternehmen ihre Türen, um Mädchen einen Einblick in Berufe zu geben, die eigentlich typische Männerberufe sind. Wir besuchten an diesem Tag die Fakultät für Mathematik in Würzburg. Dort gab es dann Vorlesungen, die allerdings nicht so lange dauerten, wie wenn man Mathematik studiert. In der ersten Vorlesung ging es darum, wie man „unendliche Mengen“ definieren kann. Nach dieser Vorlesung fand ein kniffliges Mathe-Quiz, in dem man verschiedene Rätselaufgaben und ein Sudoku lösen musste, statt. Danach gab es eine weitere Vorlesung, in der es darum ging, was Mathematik und Kunst gemeinsam haben. Wir stellten fest, dass es wirklich Gemeinsamkeiten gibt, wie zum Beispiel in manchen Gemälden die symmetrischen Formen. Nach der Mittagspause gab es noch einen Workshop über Irrfahrten und wir fanden heraus, dass man mathematisch gesehen, wenn man über die ganze Welt laufen würde, mit einer 99,9 prozentigen Sicherheit am Ziel vorbeikommen würde. Zum Schluss wurden noch Preise an diejenigen verliehen, die bei dem Mathequiz gewonnen hatten. Man konnte Bücher und Knobelspiele gewinnen. Wir fanden das Programm spannend und es ist auf jeden Fall eine gute Erfahrung, die uns bei unserer Berufswahl helfen kann.

Programm:

  • 10:00 Uhr: Begrüßung (Dr. K. Appell)
  • 10:10 Uhr: Vorlesung „Merkwürdige Unendlichkeiten “ (Prof. Dr. J. Appell)
  • 11:00 Uhr: ein kniffliges Mathequiz mit kleinen Preisen
  • 11:40 Uhr: Vorlesung „Mathematik und Kunst“ (Prof. Dr. H. Weigand)
  • 13:30 Uhr: Workshops
    • Irrfahrten: alle Wege führen nach Rom
    • Willkommen in der vierten Dimension-ein Ausflug ins Unvorstellbare
  • 15:00 Uhr: Preisverleihung und Verabschiedung

 

Nicole Engelhardt, Melanie Michel, Carina Reuther, 8d

 


Boys Day - Neue Wege für Jungs

Am Donnerstag den 23. April besuchte ich im Rahmen des Projektes „Neue Wege für Jungs“ den evangelischen Kindergarten von Sickershausen.

Um 8.00 Uhr kam ich in den Kindergarten, wo mich eine Gruppe von 26 Kindern, im Alter von 2-6 Jahren, und drei Erziehrinnen sowie eine Kinderpflegerin erwarteten. Ab 8.00 Uhr war Freispielzeit. Das heißt die Kinder suchten sich Spiele aus, die sie dann zum Teil mit mir spielten. Dabei handelte es sich vornehmlich um Puzzle-, Karten- und Brettspiele. Beim Frühstück um 10.00 Uhr bestand meine Aufgabe darin, Getränke auszuschenken und das Abspülen zu beaufsichtigen. Danach gingen alle Kinder eine halbe Stunde in den Außenbereich. Dort sind ein Fußballtor und eine Art Baumhaus mit einer Kletterstange. Dort war ich für die Kinder ein willkommener Spielgefährte. Im Rahmen des Vorschulprogrammes trafen sich um 10.30 die 5-6 jährigen in der Turnhalle, um dort spielerisch und sehr anschaulich zu lernen, was der Fuß kann und wie er aussieht. Hierbei diente ich als Anschauungsobjekt. Nach dem Lernen trafen sich alle Kinder wieder zur Freispielzeit im Gruppenraum. In dieser Einheit stand ich noch einmal den Kleinen als Spielpartner zur Verfügung. Um 12.00 Uhr gab es dann ein gemeinsames warmes Mittagessen, bei dem ich bei der Zubereitung assistierte. Danach endete mein Einsatz im Kindergarten.

Ich denke gerne an diesen Einsatz im Kindergarten zurück und habe den Eindruck gewonnen, dass es nicht verkehrt wäre, wenn es verstärkt Männer als Erzieher im Kindergarten gäbe, damit die Erziehung ausgewogener wäre.

 

 

David Jurkat, 8d

 


 

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