EGM International
COMENIUS-Projekt „Our Legends and Stories from the Past – Inspirations for the Future“
Gelungener Auftakt
Zum ersten Mal haben sich soeben alle Beteiligten am Neuen COMENIUS-Projekt im tschechischen Kromeriz getroffen und gemeinsam den Arbeitsplan für die nächsten zwei Jahre festgelegt. Da die Teilnehmer aus vier verschiedenen europäischen Ländern stammen wurde Englisch als gemeinsame Arbeitssprache festgelegt, was natürlich nicht allen so leicht fällt wie den Schülern aus Birmingham. Für die begleitenden Lehrer vom EGM, Markus BInzenhöfer und Dr. Matthias Hessenauer sowie Matthew Goolding (COMENIUS-Assistent) und Laura Hertlein bedeutete dies auch, ständig zwischen den verschiedenen Sprachen der Schüler hin und herzuwechseln um sicherzustellen, dass auch alle Informationen richtig ankommen.
Bei dem Treffen wurden nun supranationale Arbeitsgruppen zu einzelnen Arbeitsbereichen zusammengestellt, die untereinander in Kontakt stehen und sich per etwinning bzw. E-mail und Skype die gefundenen Informationen zur Verfügung stellen.
Beim nächsten Treffen in Birmingham im März 2012 werden diese Ergebnisse weiter bearbeitet werden.
Begleitend werden Zwischenergebnisse hier auf der Website zu finden sein.
Markus Binzenhöfer / Dr. Matthias Hessenauer
Comenius 2011/2012
Mit Beginn des neuen Schuljahres 2011/2012 beginnt auch die Arbeit im zweijährigen internationalen COMENIUS-Schulprojekt, an dem insgesamt vier Schulen aus vier europäischen Ländern teilnehmen: Waverley School Birmingham, Großbritannien / Collège du Servois, La Chapelle en Serval /Frankreich, Erzbischöfliches Gymnasium Kromeriz /Tschechische Republik und Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach. Pro Schule ist eine Arbeitsgruppe von ca 12- 15 Schülern an der thematischen ARbeit zum Thema "Our Legends and Stories from our Past - Inspirations for the future" beteiligt und wird in intensivem Kontakt mit den europäischen Partnern stehen. Zweimal pro Jahr treffen sich alle Teilnehmer zur Fortführung der thematischen ARbeit in den beteiligten Schulen. Die erste Begegnung dieser Art wird vom 17.-21. 10 im tschechischen Kromeriz stattfinden. Arbeitssprache ist Englisch. Eine Zusammenfassung des ARbeitsvorhabens in deutscher Sprache finden SIe hier:
Im Projekt “Our Legends and Stories from the Past – Inspirations for the Future” werden vier Schulen aus vier europäischen Ländern in ihrem näheren und weiteren Umfeld Legenden und Erzählungen nachspüren und diese Texte für eine Sammlung sowie für verschiedene Präsentationsformen aufbereiten. Hintergrund für dieses Vorhaben ist zum einen die Tatsache, dass viele volkstümliche Erzählungen in ihrer je eigenen Ausgestaltung zahlreiche Kenntnisse über die Region enthalten, die mehr und mehr verloren gehen, wenn nicht ein Bewusstsein für den Wert dieses kulturellen Erbes vorhanden ist oder gefördert wird; zum andern aber kann das Vorhaben Nutzen ziehen aus der großen Anziehungskraft, die Mythen und historische Stoffe auf Jugendliche der anvisierten Altersstufen ausüben und so diese Jugendlichen für solche Stoffe aus ihrer eigenen Lebensumwelt begeistern. Die dazu notwendigen Recherchen bringen die Jugendlichen in Kontakt mit der älteren Generation, von der sie mündlich Tradiertes erfahren können und diese Ergebnisse mit der schriftlichen Überlieferung vergleichen und untersuchen können. Die befragten Personen der älteren Generationen erfahren dadurch auch eine Wertschätzung ihrer Kenntnisse und Erfahrungen durch Jüngere. Wenn darüber hinaus diese Arbeiten weit über die Regional-und Landesgrenzen getragen werden durch die europäische Vernetzung der Schulen wird das Miteinander in Europa für alle Beteiligten greifbar und erfahrbar.
Mit den erforderlichen Arbeitsverfahren erwerben die Schüler im Projekt zahlreiche Kenntnisse und Fertigkeiten, die sowohl für das schulische als auch für das spätere berufliche Fortkommen von großem Wert sind: Aufstellen einer gemeinsamen Arbeitsplanung, Erproben verschiedenartiger Rechercheformen, Möglichkeiten der schriftlichen und elektronischen Erfassung und Verarbeitung des gewonnenen Materials, Umgang mit Bibliotheken und Archiven, rechtliche Fragen (Copyright), Erstellen einer gemeinsamen mehrsprachigen Publikation und der dazugehörigen Finanzplanung , länderübergreifendes Arbeiten mit Jugendlichen ganz unterschiedlicher kultureller und sozialer Prägungen, Termintreue, Anwendung von Fremdsprachenkenntnissen, Zusammenarbeit von Jugendlichen und Erwachsenen unter Nutzung der verschiedenen Möglichkeiten moderner Kommunikation, um nur die wichtigsten zu nennen. Das persönliche Kennenlernen der Beteiligten stellt dabei ein ganz herausragendes Element dar: es ist vorgesehen, dass sich die am Projekt beteiligten Schüler auch gegenseitig besuchen und jeweils vor Ort ihre gemeinsame Arbeit vorantreiben.
Für die Schulen, die ja auf sehr unterschiedlichen Grundlagen arbeiten, bedeutet die Herausforderung, die in dieser Projektarbeit liegt, ein Herausgehen aus den gewohnten Strukturen und die Konfrontation mit einem ganz anderen Personenkreis, für den jeweils auch andere Arbeitsformen geläufig sind. Dadurch ergeben sich interessante Berührungspunkte und gegenseitige Bereicherung im pädagogischen wie auch im organisatorischen Bereich der Schulen. Die Zusammenarbeit von westeuropäischen Schulen mit einer Schule in der Mitte und einer Schule Osteuropas spannt einen weiten Bogen, der für alle Beteiligten Brücken baut.
Auf dem Heiligen Berg der Katalanen – Internationaler Benediktinischer Jugendkongress in Montserrat
Vom 11. bis 15. August trafen sich ca. 300 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt im Benediktinerkloster Montserrat zum internationalen Jugendkongress. „A Place of Pilgrimage“ – „Ein Wallfahrtsort“ – so lautete das Motto der Tage in der idyllisch gelegenen Klosteranlage auf dem Bergmassiv von Montserrat. Es dauerte auch nicht lange, bis die Teilnehmer aus Brasilien, Chile, Guatemala, Kanada, Korea, Philippinen, England, Äthiopien, Tansania, Südafrika, Österreich und Deutschland in ihren Kleingruppen durch gemeinsame Lectio Divina und Gespräche näher kamen. Die Vorstellung der einzelnen Schulen zeigte eine bunte Vielfalt der Möglichkeiten, wie eine Schule nach dem Vorbild des Heiligen Benedikt und in seinem Geiste auch im 21. Jahrhundert eine echte Chance für die jungen Menschen bieten kann. Dabei steht immer der Mensch im Mittelpunkt.
Gemeinsam gestaltete Gebetszeiten und Gottesdienste, aber auch die Sonntagseucharistie mit den Mönchen und eine nächtliche Vigil in der Abteikirche verschafften den Jugendlichen unvergessliche Eindrücke. Die Suche nach dem inneren heiligen Ort zog sich in vielen Gesprächen, Workshops, beim Besuch der Heiligen Grotte, einer Gipfeltour oder bei einer nächtlichen Wanderung als roter Faden durch die Tage in Montserrat.










