Zeitreise am Egbert-Gymnasium

Abschlussjahrgang verabschiedet sich mit exklusiver Varieté-Show

Mit einer musikalisch-kulturellen Zeitreise verabschiedete sich der Abschlussjahrgang des Egbert-Gymnasiums in künstlerischer Hinsicht. Bevor das letzte Semester und die Abschlussprüfungen beginnen, präsentierte sich die Q12 bestens gelaunt und hervorragend vorbereitet dem gespannten Auditorium in der Aula, die bis auf den letzten Platz besetzt war. In einem bunten Programm aus Zauberei, Schauspiel, Musik und Tanz sorgten die angehenden Abiturienten für ausgelassene Stimmung.

Jule Bauer, Dominik Horlemann und Jakob Ames sorgten mit ihrer Zeitreise für das Rahmenprogramm der Show-Acts. Sie kamen aus der Zukunft und sind im Jahr 2020 gestrandet, weil eine Schraube an der Zeitmaschine verlogen gegangen war. Fortan suchten sie das gute Stück und gerieten dabei in die einzelnen Beiträge: Ein Bläserensemble und ein Orchester traten auf, Tanzgruppen mit und ohne Schwarzlicht begeisterten das Publikum. Zwischendurch gab es einige köstliche Parodien auf die Lehrer der Oberstufe, die das humorvoll ertrugen. Als Zauberkünstlerin zeigte Leonie Weidt, dass ein durchgeschnittenes Seil problemlos wieder „heilen“ kann. Selbst ein Geldschein wurde in eine Orange hinein und – gottlob – auch wieder herausgezaubert.

Einer der Höhepunkte stand gar nicht auf dem Programm, denn es sollte eine Überraschung sein: Abiturient Janne Habenstein intonierte – per Sologesang mit Klavierbegleitung – ein selbstgeschriebenes Lied für seine Englischlehrerin Kerstin Stäblein. Weil er aus Schweinfurt kommt und ein Bus für ihn kaum erreichbar ist, nimmt die Lehrkraft ihn täglich mit zur Schule und bringt ihn wieder nach Hause. Angesichts solcher Fürsorge ließ sich Janne zu einem leidenschaftlichen „Danke, Kerstin!“ hinreißen – da blieb kein Auge trocken.

Beim „Dinner for one“ wurde Helen Volk bewirtet, diesmal aber nicht in der Rolle von „Miss Sophie“, sondern in der Rolle von Schulleiter Markus Binzenhöfer. Filmsequenzen und Bilder aus den Klassenfahrten, Skikursen, Exkursionen und Wandertagen der letzten acht Jahre rundeten das Bild ab. Am Ende stand das unvermeidliche „Männerballett“, diesmal unter dem vielsagenden Titel „Die flotten Hosen“, bevor die Zeitreisenden tatsächlich noch die verlorene Schraube fanden – in der Hosentasche!

Am Ende gab es reichlich Applaus und die eine oder andere Spende, die bei den anstehenden Abitur-Feierlichkeiten bestens Verwendung findet. Schulleiter Binzenhöfer dankte den Abiturienten für ihr fulminantes Auftreten und lobte die Einzigartigkeit dieser Veranstaltung. In Anspielung auf das „Dinner for one“ meinte er: „Dieses Abschlusskonzert war sicher nicht ´the same procedure as every year´“. Die Q12 des Egbert-Gymnasiums zeigte sich wahrlich von ihrer besten Seite und scheint nun, zumindest was den Zusammenhalt der „Truppe“ betrifft, bestens gewappnet zu sein für die anstehenden Aufgaben.

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