„Vierzehn“

Autorenlesung am EGM

Die preisgekrönte Jugendbuchautorin Tamara Bach stattete dem Egbert-Gymnasium einen Besuch ab. Vor der 8. Jahrgangsstufe las sie Auszüge aus ihrem Jugendbuch „Vierzehn“, das von den Feuilletons hoch gelobt wird. Es geht um ein vierzehnjähriges Mädchen, die nach den Sommerferien den ersten Schultag verlebt.  Am Samstag zuvor ist sie von Anton geküsst worden, und der hat ihr auch eine Karte geschrieben. Was allerdings darauf steht, das erfährt der Leser bis zum Ende nicht – wie so vieles andere auch. Genau dieses geheimnisvolle Erzählen lobt Fridtjof Küchemann in seiner Rezension für die FAZ besonders: „Es geht um Leerstellen in „Vierzehn“, und es geht um Erwartungen, dass etwas gesagt oder übergangen wird, beides Eindrücke, die in der Pubertät, wenn die sozialen Sicherheiten und Selbstverständlichkeiten der Kindheit in Frage stehen, eine nahezu schmerzliche Präsenz gewinnen können.“ Die im Publikum sitzenden Achtklässler kennen solche Situationen und fanden die Erzählung sehr lebensnah.

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