Schulpsychologin Dagmar Zeller-Dittmer stellt sich am Egbert-Gymnasium vor.

Wie wirken Erziehungsstile?

Am Dienstag, den 24. April 2018, stellte sich die neue Schulpsychologin Dagmar Zeller-Dittmer im Rahmen eines Vortrages am Egbert-Gymnasium vor. Sie ist seit 2017 für etliche Gymnasien in Unterfranken zuständig, vorher war sie in Würzburg und Karlstadt am Gymnasium tätig, neben ihren Fächern Deutsch und Englisch auch als Theaterlehrerin bekannt.

In ihrem Vortrag „Erziehungsstile und mögliche Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes/des Jugendlichen“ zeigte sie in der gut besuchten Aula eindrücklich an Beispielen auf, dass der dem Kind zugewandte, liebevolle, demokratische und autoritative Stil förderlicher ist als der autoritäre oder der Laissez-faire-Stil. Ihre Studienreferendarin Ulrike Habigt erklärte sehr übersichtlich und im Gespräch mit den Eltern die Gedanken klassischer Pädagogen bis hin zur Moderne mit John Hattie: „Auf den Lehrer kommt es an, auf die Eltern kommt es an in der Erziehung“, um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf“, sagt ein nigerianisches Sprichwort. Ermutigung, Interesse und Geduld seien in der Erziehung verlangt, bzw. Anerkennung, Anregung und Anleitung, das Erziehen mit Herz und Hirn. „Wir können die Überzeugung vermitteln: Ich bin ein wertvoller Mensch“, ist die sehr überzeugende abschließende Botschaft der Schulpsychologin Zeller-Dittmer, die am Ende noch etliche Elternfragen beantwortete.

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