Projekt-Ideen für Außenanlagen des EGM

Architekt Jäcklein prämiert vier Schüler-Entwürfe

Ab Mai 2018 beginnt die Renovierung des Egbert-Gymnasiums – und die Schüler selbst waren und sind aufgerufen, Ideen für den Erneuerungsprozess einzubringen. In den letzten Monaten überlegte das Projektseminar „Kunst“ zusammen mit dem Architekturbüro Jäcklein, welche Akzente im Außenbereich gesetzt werden können. Die Schüler zeichneten verschiedene Projektideen, wobei  sie ganz bewusst ihrer Kreativität freien Lauf lassen sollten. Es ging bei den Vorschlägen der Schüler nicht in erster Linie um das Machbare, sondern um das Wünschenswerte und Erträumte.  Anlässlich einer Informationsveranstaltung zur Renovierung prämierte Architekt Reinhold Jäcklein vier Schülerentwürfe.

So stellt sich C. Biebl vor, auf der Grünfläche neben der Leichtathletik-Anlage einen „aktiven Vulkan“ entstehen zu lassen. Frei nach dem Grundsatz „The floor is Lava“, gleichzeitig auch Titel eines beliebten Bewegungsspiels, sollte man nur auf betretbaren Gesteinsschollen und mit Hilfe von Kletterstangen den Berg erklimmen dürfen, denn wer in die „Lava“ tritt, hat verloren. Ein weiteres Element zur Bewegungsförderung hatte sich Leoni Wilde ausgedacht.  Sie möchte gerne die Außenhülle von Schulkapelle und Aula als einen Klettergarten nutzen. „Hoch hinaus – gemeinsam zum Kreuz“ lautet ihr Motto. Demnach würde das Dach begrünt werden und an der Spitze des Kletterparcours würde tatsächlich das schon jetzt bestehende „Gipfelkreuz“ der Kapelle stehen.

Neben diesen Vorschlägen, die zur sportlichen Betätigung anregen, haben die Schüler aber auch an Ruhebereiche gedacht. So stellte F. Fuchs sein Projekt „Zircles“ vor, in dem er Sitzgelegenheiten nach dem Vorbild von Kreisen entworfen hat. J. Graber schließlich zeigte ihre Vision mit dem Namen „Organic“: Nach dem Vorbild der Rose hat auch sie Sitzgelegenheiten für den Außenbereich entwickelt.  

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