Größte Informationsvielfalt

PEERplus bekommt Schülerzeitungspreis der  Hanns-Seidel-Stiftung

Den Preis für die größte Informationsvielfalt errang die Schülerzeitung „PEERplus“ des Egbert-Gymnasiums Münsterschwarzach beim Wettbewerb „Die Raute“ von der Hanns-Seidel-Stiftung.  Das EGM war damit das einzige unterfränkische Gymnasium, das ausgezeichnet wurde. In den weiteren Kategorien „bester journalistischer Einzelbeitrag“ und „Gestaltung“ erhielten das Müller-Gymnasium Regensburg und das Casimirianum Coburg die begehrte Trophäe und das Preisgeld in Höhe von je 300 Euro.

Die Jury der Hanns-Seidel-Stiftung entschied sich mit den drei genannten Schulen für exakt die gleichen Redaktionen, die auch beim „Blattmacher“-Wettbewerb von Kultusministerium und Süddeutscher Zeitung am Ende des letzten Schuljahres ausgezeichnet wurden. Die Besonderheit aus Münsterschwarzacher Sicht: Während Regensburg (Titelthema „Tod“) und Coburg („Luther“) mit den gleichen Heften wie beim Blattmacher-Wettbewerb ins Rennen gingen, reichte das EGM nun die Sommerausgabe mit dem Titel „Auf der Suche nach dem Kick“ ein und war auch mit dieser Ausgabe erfolgreich. Insgesamt hatten sich 193 Schulen an dem Wettbewerb „Die Raute“ beteiligt.

Kultusminister Ludwig Spaenle nahm persönlich die Ehrungen vor. Dabei betonte er,  dass die Schülerzeitungen einen wichtigen Beitrag für die Meinungsvielfalt leisten würden. Durch ihr Mitdenken und Mitreden im schulischen Bereich nutzten viele Schülerinnen und Schüler auf bemerkenswerte Art und Weise ihre Meinungsfreiheit.  Spaenle erinnerte an seinen eigenen politischen Lebensweg, der ebenfalls in einer Schülerzeitung  begonnen habe. Zu dem Einmischen in gesellschaftliche Belange gehöre aber auch, dass man die journalistischen Textsorten kenne und die formale sprachliche Gestaltung beachte: „All das war in den prämierten Zeitungen hervorragend erfüllt“, so Spaenle.

Prof. Dr. Ursula Männle verlas die Bewertung der Jury. Dabei lobte sie, dass „PEERplus“ interessante Themen aus dem Schulalltag gefunden habe, so zum Beispiel ein Portrait über den Hausmeister, der Deutscher Meister im Drachenfliegen ist. Darüber hinaus ging es in dem prämierten Heft auch um bildungspolitische Themen, wie die Frage, ob Noten noch zeitgemäß sind. Hierbei wurde gelobt, dass kontroverse Haltungen aus Schüler- und Lehrerperspektive einander gegenübergestellt wurden.

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