Geistliches Konzert am Egbert-Gymnasium

 

 „Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut“, intonierten die Besucher der voll besetzten Abteikirche zum Abschluss des geistlichen Konzerts des Egbert-Gymnasiums. Zuvor hatten sie einen 90-minütigen Ohrenschmaus erlebt – mit besinnlichen Klängen zur Einstimmung auf die kommenden Kar- und Ostertage.

Das Blechbläser-Ensemble unter Leitung von Manuel Scheuring zog zu Beginn die Zuhörer in den Bann, ehe Kyrill Zeiher an der Kleiß-Orgel in die Tasten griff und ihr bei Johann Sebastian Bachs  „Toccata und Fuge in d-Moll“ beeindruckende Klänge entlockte. Anschließend zeigten die Chöre der Unterstufe, wie viel sie in der kurzen Zeit am Gymnasium schon gelernt haben. Insbesondere das Stück „Sanft weht ein Hauch überm Meer“ aus dem französischen Kinofilm „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ sprach die Herzen der Zuhörer an.

Mit ruhiger, aber beschwingter Stimmführung wusste das Historische Blockflötenensemble zu gefallen, bevor Christian Vicedom mit Orgelmusik fortfuhr. Nach einem kleinen Umbau waren Orchester und Schulblasmusik unter der Leitung von Rupert Neugebauer startklar. Beeindruckend vereinigten sich hier die spielenden Läufe der Violinen  mit den sanften, getragenen Klängen der Celli zu einem stimmigen Gesamtbild, wobei die Blechbläser einen charakteristischen Kontrapunkt bildeten.

Zum Höhepunkt des Programms trat anschließend der Gemischte Chor unter der Leitung von Manfred Weidl auf, gefolgt von einer Vereinigung der Chöre unter der Leitung von Bruder Julian Glienke. Aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Missa brevis in C“ sangen sie zunächst das Kyrie. Diesem flehentlichen Ruf, dass der Herr sich dem armen Sünder erbarmen möge, folgte im Gloria das Lob Gottes. So gestärkt, blicken Schüler, Lehrkräfte und Mönche des Gymnasiums nun auf Leiden, Sterben und Auferstehung Christi. Der Erlös der Veranstaltung wird unter anderem dafür verwendet, um einigen Schülern die Fahrt zum benediktinischen Jugendkongress nach Sidney zu ermöglichen.

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