Ein Tag mit der Süddeutschen Zeitung am EGM

  

Die Schülerzeitung Peer hat im letzten Jahr mit ihrer Ausgabe „Ehe für alle“ den bayerischen Blattmacher-Wettbewerb gewonnen.  Als Preis hierfür hat die Peer auch einen Workshop-Tag mit den Redakteuren der Süddeutschen Zeitung erhalten, an welchem alle Mitglieder der Peer teilnehmen durften. Dieser Tag fand am Montag, den 03.06.2019, bei uns am EGM statt.  Es trafen sich die Redakteure der Süddeutschen Zeitung, Vertreter der journalistischen Arbeit und die Mitglieder der Peer an der Schule. Die Schüler konnten so die Redakteure hautnah erleben und mit ihnen direkt ins Gespräch über journalistisches Arbeiten kommen und sich so viele Tipps holen. Im Vordergrund der angebotenen Seminare stand vor allem das journalistisch korrekte Arbeiten, das auch für die Peer eine große Rolle spielt. Anhand drei unterschiedlicher Workshops sollten alle Schüler einen tieferen Einblick in den Journalismus und die Ethik dessen erhalten, sowie auch die Möglichkeiten und Grenzen der journalistischen Arbeit erfahren.

Es standen drei verschiedene Workshops zur Auswahl, die im Vorfeld von den Schülern gewählt werden konnten. Zum einen der Workshop unter dem Titel „Fridays for Future“, in dem wir näher die Möglichkeiten des „Storytelling“ erfahren sollten, sowie auch zum anderen das Organisieren und Planen von Kampagnen beziehungsweise Demonstrationen. Auf diese Weise haben wir gelernt, wie man seine persönlichen Ziele durchsetzen und möglichst viele Menschen mit seiner eigenen Kampagne erreichen kann. In dem zweiten Workshop „Ethik im Journalismus“ haben wir gezielt die ethischen Grundsätze der journalistischen Arbeit kennen gelernt und welche essenziellen Informationen an die Öffentlichkeit weitergegeben werden können, denn auch im Journalismus muss die Moral des Einzelnen gewahrt werden. Die Journalisten müssen immer und überall abwägen, welche News und Bilder veröffentlicht werden können, ohne dabei die Würde des Menschen zu verletzen. Anhand anschaulicher Beispiele konnten wir uns direkt mit der Ethik auseinandersetzen und deren Grundsätze verstehen. Der dritte Workshop, der angeboten wurde, war „Dialogkultur“.  In diesem Workshop ging es hauptsächlich darum, durch kleine Diskussionen mit den Teilnehmern in Kontakt zu treten. Dies erfolgte durch unterschiedliche Spiele, in denen die Schüler mit Fragen zu verschiedenen Themen, mit einem jedoch grundlegenden Hintergrund, konfrontiert wurden und anschließend darüber diskutieren sollten. So erfolgte ein spielerischer Austausch untereinander.  Im Vordergrund stand allerdings auch immer wieder die Moral des Menschen. 

Am Nachmittag sollten dann die Schüler des P-Seminars „Peer“ unter der Leitung von Herrn Klos und einer Redakteurin der SZ unterschiedliche Artikel über die jeweiligen drei Workshops schreiben, um so nochmals den Tag zu reflektieren und weitere Mittel der journalistischen Ausgestaltung von Artikeln kennenzulernen. Es fand ein tiefsinniger Austausch darüber statt, in welcher Form und Gattung der jeweilige Artikel verfasst werden sollte. Die Schüler hatten so auch die Möglichkeit, ihren Horizont des Schreibens zu erweitern und sich mit neuen Stilrichtungen vertraut zu machen.

Es fand so ein besonderer Tag am EGM statt, der für alle teilnehmenden Schüler sehr spannend und informativ war. Die Schüler konnten sich so neues Wissen aneignen und einen noch tieferen Einblick in die Thematik und besonders die Ethik des Journalismus erhalten. Dieses neue Wissen ist vor allem essenziell für die weitere journalistische Arbeit der Peer. 

 

Von Laura Lößlein, Q11

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