Digitalisierung am EGM

Schüler fragen – Fachleute antworten

Anlässlich des „Tags der freien Schulen“, dem 12. März, fand am Egbert-Gymnasium-Münsterschwarzach eine Diskussionsrunde zum Thema „Chancen und Risiken der Digitalisierung“ statt. Es nahmen nicht nur Schüler und Lehrer, sondern auch Politiker und engagierte Eltern teil. Dr. Roland Baumann, der medienpädagogische und informationstechnische Berater für die Gymnasien in Unterfranken, machte den Schülern in der Aula klar, dass mit den heutigen medialen Mitteln sehr sorgsam und achtsam umgegangen werden muss. Am EGM gibt es dafür die Gruppe der „Netzgänger“, die jüngere Schüler bezüglich der Risiken im Internet ausbildet. Auch Julian Hiebl, Schüler der elften Klasse, gehört zu dieser Gruppe. Er gab zu bedenken, dass man wegen möglicher Risiken auch nicht alles schlechtreden dürfe. „Ein sinnvoller Mediengebrauch im Unterricht ist effizient“, so der Schüler.

Martin Pohl, Lehrer des Egbert-Gymnasiums, sieht die Vorteile der Digitalisierung an Schulen darin, dass man Schüler individueller fördern könne. Am EGM gibt es gute Erfahrungen mit Laptop-Koffern, die es ermöglichen, dass die Schüler nicht nur im Computerraum, sondern in ihrem Klassenzimmer digital arbeiten können. Kontrovers wurde die Frage diskutiert, ob Smartphones künftig in den Schulen auch außerhalb des Unterrichts benutzt werden dürfen. Die Elternbeiratsvorsitzende Heike Wiegand legte Wert auf den Datenschutz, Prof. Dr. Cornelius Pöpel von der FH Ansbach ging vor allem auf medienethische Fragen ein. Barbara Becker, Schülermutter und Kandidatin für die Landtagswahl, sagte zu, die Ergebnisse der Diskussion in ihre politische Arbeit einfließen zu lassen. Durch die Veranstaltung führte Dr. Herbert Müller.  

 

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